Beiträge von Bonadea

    Rübenase: Klassischerweise haben sie meist eher Durchfall, nach meiner Erfahrung :)

    Die häufigsten und wirklich "klassischen" Symptome aus der Praxis sind in der Regel: vermehrtes Trinken (nicht immer), Fieber (nicht immer), Abgeschlagenheit und Mattigkeit (sehr oft), Erbrechen und Durchfall (nicht immer), Ausfluss (bei offener Pyometra), vermehrter Bauchumfang (bei hgr. Pyometra), Bauchschmerzen (nicht immer), Inappetenz. Und vom Vorbericht ist die Läufigkeit in der Regel wenige Wochen voraus gewesen (aber auch nicht immer).

    Je weiter fortgeschritten die Erkrankung ist, umso mehr Symptome und umso stärker zeigen sie sich häufig. Aber wie schon jemand schrieb, - manchmal können sie auch recht diffizil sein, sodass einen die "Pyo" nicht sofort anspringt.

    Könnte an dem Nahtmaterial liegen? :ka:

    Ich habe nicht von "frenetisch" gesprochen und auch nicht davon, dass JEDER Hund nur darauf wartet sich den Bauch wieder aufzubeißen, noch, dass alle operierten Hunde wieder erneut genäht werden müssen. Aber die tägliche Praxis zeigt, dass Vorsicht nun mal besser ist als Nachsicht. Und ich kenne keinen Hund, der von 10 Tagen Trichter oder Body einen Schaden davon getragen hat. Aber es ist doch schon sehr ärgerlich, wenn sich OP-Wunden durch das Lecken oder Kratzen entzünden und im schlimmsten Fall nochmal verschlossen werden müssen und sich der ganze Heilungsverlauf dadurch verzögert.

    Mal abgesehen vom Nahtmaterial und Nahttechnik, die sich ja bei den meisten modern arbeitenden Ärzten in der Regel nicht grundsätzlich unterscheiden und ja einem gewissen Standard unterliegen - gibt es einfach immer einen gewissen Wundschmerz. Und wer selbst mal genäht wurde oder sich verletzt hat, weiß, wie eine heilende Wunde jucken kann.
    Daher ist es - zumindest für mich - doch auch selbsterklärend, dass Hunde ein gewisses Bedürfnis haben, an diesen Stellen zu lecken.

    Einem Menschen kann man erklären, dass er sich nicht kratzen soll. Einem Hund aber nicht.

    Ich kenne eine Reihe wirklich ganz toller Chirurgen, die auf dem Standard der Humanmedizin arbeiten - und niemand von denen hält Leck- und Kratzdschutz für überflüssig.

    Dann sind die zig Hunde, die wir wieder zunähen müssen, weil Fauchen Trichter und Co. für überflüssig halten wohl erfunden?
    Wow, ganz schön mutig. Bin gerade etwas geschockt?

    Lieber 10 Tage Body oder Trichter, als Hund nochmal auf dem OP-Tisch oder ne fette Wundheilungsstörung. Und mir braucht keiner erzählen, dass es das nicht mehr gibt ... die haben wir nämlich täglich in der Klinik.


    Und es ist auch ein Unterschied, ob die Hündin einen Kaiserschnitt hatte, wo die Naht im angebildeten Gesäuge "verschwindet" und eh mit ihren Welpen beschäftigt ist (da geben wir keinen Trichter mit) - oder ob es sich um eine stinknormale Kastration handelt.

    Eine Naht kann noch so gut sein, trotzdem kann sie anfangen zu jucken und ich würde nie meine Hand dafür ins Feuer legen, dass der Hund nicht dran geht. Aber gut. Kann ja jeder machen wie er will.

    Also man "sollte" die DVD schon haben, eigentlich. Ob man sie jetzt wirklich unbedingt braucht .... wenn man sie gesehen hat und das nicht Jahre her ist, reicht es vielleicht.

    Musst beim Kursbuchen angeben, ob du die DVD schon hast oder nicht. Wird dann eben teurer oder biliger, je nachdem ;-)

    Danke euch!

    Im Großen und Ganzen sind Inhalt von Kurs und DVD gleich, ja ;-) Auf der DVD wird es eben nochmal alles sehr deutlich erklärt und gezeigt - im Kurs erhält man dann eben Hilfe bei seinem eigenem Hund und muss spezielle Übungen "abarbeiten", dabei geht sie sehr individuell auf die Hunde und Teams ein.

    Lyra heißt eigentlich Bonadea, das finde ich zwar schön, aber zum Rufen ... naja. Da musste was Neues her.

    Kaamis Namen habe ich ausgesucht, sie heißt auch im Papier auch so - zum Glück fand die Züchterin meinen Vorschlag gleich gut und hat es sofort übernommen :D

    Sieht super aus das Video! Meine Stimme bekommst du!!!

    Kannst du mir sagen, ob sich der Online-Kurs für dich gelohnt hat? Wie ist das im Einzelnen so abgelaufen, hast du da jede Woche neue Aufgaben bekommen, die du trainieren musstest? Ich bin auch schon länger am überlegen, ob sich sowas für mich lohnen würde. Ich arbeite mit Emma inzwischen ja fast alleine neben meinem Training mit der Gruppe, die ich selbst leite. Da kommt unser eigenes Training ab und zu ein bisschen kurz. Ich hab aber hin und wieder das Gefühl, dass wir an bestimmte Dinge einfach nochmal ran müssen. Da fehlt mir dann aber oft mal die Kreativität etwas Passendes hin zu stellen. Die Sequenzen, die ich in deinem Video gesehen habe, scheinen aber recht interessant und auch effektiv. Weitere Infos dazu wären echt schön.


    Das war auch das erste mal, dass ich einen Onlinekurs mitgemacht habe. Ich muss sagen, dass es mir schon einiges gebracht hat und sich meine Sicht auf manche Dinge im Agility dadurch auch nochmal grundlegend geändert haben.

    Prinzipiell finde ich es glaube ich einfacher, einen "rohen" Hund nach Silvias Methoden zu trainieren, als mit einem eigentlich "fertigen" Hund wieder von vorn anzufangen. Im Prinzip geht es in dem Kurs ja wirklich um die "Agility-Grundlagen". Sie fängt mit engen turns an, damit der Hund später am Sprung aus jeder Situation heraus eng kommen kann. Danach eben Sprünge in extension, Welle, reinholen, außen, blinde Wechsel. Nebenbei Slalom (sie arbeitet mit Gasse) und Zonen (RC oder 2on2off). Es ist darauf ausgelegt, dass der Hund schnell und vor allem mit Abstand und selbständig arbeitet.
    Für meinen jungen Hund war es einfach richtig gut, weil ich eine "Struktur" hatte, nach der ich trainieren konnte und ich merke deutlich, was Kaami meinem älteren Hund nun schon "voraus" hat ;-)
    Denke aber auch mit einem älteren Hund, wo man noch Feintuning machen will, ist die Foundationclass schon auch richtig gut.

    Es gibt 6 lessons. Alle 2 Wochen gibt es neue Hausaufgaben. Man muss sich selber filmen und stellt es dann dort ein und Silvia gibt eben Tipps, sagt was man anders/besser machen kann. Zwischendrin gibt es eine Pause, ohne Feeedback und neue Aufgaben. Ist auf jeden Fall sehr effektiv, da Silvia wirklich megaschnell ist mit ihrem Feedback. Sie antwortet meist schon in den nächsten 3-6 Stunden.

    Wie gesagt, ich find's gut und würde es auch weiterempfehlen.

    Danke fürs Voten!!!!