Beiträge von Bonadea

    Shelties haben halt eine niedrige Reizschwelle und sind generell recht "reaktiv" bei Bewegungreizen. Sie sind nicht "gefährlich", sondern insgesamt sehr harmoniebedürftig. Sicherlich hat das auch sehr viel mit Gewöhnung von Welpenalter zutun und vor allem mit der Erziehung, wie ruhig sie mit solchen Situationen umgehen.

    Kinder und Shelties geht auf jeden Fall zusammen :) Aber sie liegen halt nicht wie abgestellt in der Ecke und rühren sich nicht. Zumindest MEINE würden das nicht tun. Und kläffen würden sie auch, wenn hier jemand scheinbar sinnlos in der Wohnung rumrennt und schreit.

    Aber ich kenne ganz viele Sheltiehalter mit Kindern und das funktioniert wunderbar.

    Wir haben keine direkten Nachbarn, allerdings die Wohnung über uns vermietet (wir bewohnen das Erdgeschoß, 2-Familienhaus). Unsere Mieter haben 3 Kinder im Alter von 9 Monaten bis 7 Jahren, da gleicht sich die Lautstärke aus, würde ich sagen xD . Wir sind da alle tolerant und gut ist =)

    Hier ähnlich. Wir wohnen auf dem Land und haben tolerante Nachbarn xD

    Aber ich schau schon, dass sie nicht sinnlos rumkläffen. Nervt einen ja auch selber. Trotzdem sind sie einfach gesprächger als andere Rassen.

    Na ja, sagen wir noch hat der Sheltie keine gravierenden Probleme. Aber ich finde auch, man sollte sich lieber jetzt umsehen und schauen was möglich ist, als wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
    Wenn ich schaue wie sich die Fälle von Fersenkappenabriss häufen...

    Einkreuzung in den Sheltie - klar Collie, Border Collie aber auch naheliegend: Spitz

    Unterschreib ich so.

    Ganz besonders im Bezug auf Fersenkappenabrisse, aber auch PDA, gehäuftes Auftreten von Futtermittelsensitivität, Neigung zu Pankreatitis, Epi und zugegebnermaßen selten Dinge wie DM, Gallenblasenmukozele etc.

    Bonadea rein aus interesse, würdest du also auch eine andere Rasse einkreuzen um mehr generische Vielfalt zu erhalten in seine shelties?
    Oder suchst du "nur" nach noch nie verwendeten Rüden, die auch nicht durch Geschwister oder Eltern schon zahlreich in der Sicht vertreten sind?


    Zum einen sind die Shelties zum Glück - noch - eine an sich recht gesunde Rasse, wobei auch Shelties mit bestimmtem genetischen Problemen kämpfen. Aber ja - wenn ich das Gefühl hätte, die genetische Verarmung ist so groß, dass es kaum noch möglich ist gesunde Hunde zu züchten, dann würde ich eine Fremdkeinkreuzung auf jeden Fall befürworten. Das Problem, auf lange Sicht kommt man da mit einer geschlossenen Population unweigerlich irgendwann hin.

    Ich züchte selbst seit ganz jüngster Zeit und natürlich wird man da vor viele Probleme gestellt, die in grauer Theorie "ja so einfach zu beheben sind", aber sich dann in Wirklichkeit zu riesigen Hürden entwickeln können. In einem Forum kann man immer viel schreiben, in der Praxis Dinge umzusetzen ist etwas ganz anderes.

    Der Rüde muss zur Hündin passen. Ich schaue auf Gesundheit, einwandfreies Wesen, funktionelle Anatomie und darauf dass die beiden möglichst wenig miteinander verwandt sind. Wenn man all diese Punkte berücksichtigt, hat man schon gut zutun überhaupt was Passendes zu finden. Nicht umsonst bin ich knapp 1000km nach Österreich zum Rüden gefahren .... ob es passt wird sich zeigen, wenn die Welpen da sind. Die Natur redet auch noch ein Wörtchen mit.

    Es wäre natürlich ein riesiger Gewinn, wenn Rüden in Privathand auch mehr decken würden, damit die Würfe eben nicht immer nur auf die gleichen 5-6 Rüden zurückfallen, die im Trend sind. Oft mangelt es dort an der richtigen Unterstützung und Management der Besitzer - denn bis ein Rüde zuverlässig deckt, braucht er oft Hilfe, Routine, passende Hündinnen ... oft bekommen interessante Rüden gar keine Hündinnen, weil sie Anflaufschwierigkeiten haben beim Decken. Das spricht sich rum und schwupps hat der Rüde seinen "Ruf weg" und keiner kommt mehr, weil jeder Angst hat mit einer leeren Hündin nach Hause zu fahren. Da bleibt dann evtl. gutes "Genmaterial" einfach liegen ...

    Es gibt einfach so wahnsinnig viele Faktoren, die das Thema Zucht beeinflussen.

    Anfälle, die durch Shunts ausgelöst werden sprechen in der Tat eher schlechter auf Barbiturate an und hängen ja oft mit der Fütterung zusammen.
    Die Leberenzyme sind in der Regel bei Shuntgeschehen eher normal, da die Leber an sich ja auch "nichts leistet". Häufiger hat man noch erniedrigte Harnstoffwerte und erhöhtes Ammoniak.

    Lass es einfach nochmal checken ;-) Ich wollte dir auch keine Angst machen, aber wie das Beispiel meiner Freundin zeigt ... nichts ist unmöglich.

    Alles Gute für euch! :)

    Ultraschall ist auf keinen Fall verkehrt, aber schließt den Shunt nicht komplett aus.

    Die Hündin hatte Phasen mit Apathie, Tremor, Fresssucht, Gewichtsverlust, Koordinationsstörungen, Erbrechen, Durchfall, teilweise schreckhaftes Verhalten, epileptiforme Anfälle etc.
    Sie hat einen partiellen Shunt und eine viel zu kleine Leber. Im Ultraschall konnte die Diagnose von einer Spezialistin dann gestellt werden, obwohl die Hündin selbstverständlich in Vergangenheit oft den Tierarzt gesehen hat.