Beiträge von Bonadea

    In Amerika gibt's das ja oft ...

    Aber wenn man es professionell macht brauchst du viel mehr Hunde bzw. "Zuchtmaterial" und die kannst du dann irgendwann nicht mehr alle im Haus halten. Also brauchst du Zwingeranlagen etc. und da kann mir einfach keiner erzählen, dass diese Hunde noch vernünftig mit Familienanschluss aufwachsen und die erwachsenen Hunde entsprechend Zuwendung bekommen und ältere Hunde werden schnell aussortiert, da man ja gewinnbringend wirtschaften muss.

    Wenn ich jetzt nen Gebrauchshund suche, der eh nur im Zwinger leben soll .... vielleicht. Aber wenn ich ein Familienmitglied suche? Hm. Nein, für mich wär das irgendwie nix.

    @Bonadea
    Mit dem "Baby" hast mich jetzt erschreckt! Hab kurz überlegt was ein Baby mit Anschaffungspreis und Züchter zu tun hat. :shocked:

    Nein, ich glaube nur das Clickern stammt von dir.
    Ich wollte nicht, dass du denkst, ich wollte dein Gesamtprogramm kritisieren, nur weil das Welpen-Clickern auf meiner "übertrieben" Liste steht.

    Gut, du sagst selbst, das ist Sport-betonte Frühförderung und eventuell nicht zwingend nötig um ein guter Züchter zu sein.


    War irritiert, weil du mich oben angepinnt hast xD


    Ich habe weder eine 24 Stunden Live-Übertragung, noch Fotos von Welpen in Körben oder mit Schnullern. Wie kommst du darauf, oder ist dein Beitrag allgemein gemünzt?

    Ich fotografiere schon immer gern und ich fotografiere meine Welpen. In erster Linie für mich, das ist eben auch mein Hobby.

    Und bzgl. Sozialisierung. Nein, ich habe das Gefühl, dass viele nicht verstehen wozu man das macht. Nicht damit der Hund "fertig" ist oder sonst was - es ist einfach nur ein Teil der Persönlichkeitsbildung. Ich möchte offene, intelligente, menschenbezogene und kreative Hunde. Aber auch ich fahre nicht mit ihnen zum Flughafen oder Tierpark und ich lade auch keine Kinder extra ein. Ich habe auch keinen Stundenplan. Ich sagte schon Qualität, statt Quantität.

    Ich orientiere mich ein wenig an dem puppy culture Protokoll ... aber das würde jetzt hier zu weit gehen.


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    Es ist mir aber auch ziemlich egal, ob andere das übertrieben finden. Jeder hat eben seine Meinung ;-) Das ist schon ok. Meine Welpen gehen auch nicht zu Sofaleuten, sondern zu Sportlern, die da weitermachen, wo ich aufhöre. Und wie schon so oft hier gesagt - jeder kann sich den Züchter suchen, der zu einem passt, genau wie sich der Züchter auch die Leute aussuchen kann, die ein Baby bekommen.

    Wenn du das so verstehen willst, dann tu das :D
    Wieso sterile Ruhe, wenn das Welpenzimmer nicht das Wohnzimmer des Züchters ist?
    Unsere Würfe haben ihren "Ruheraum" im Pferdestall gehabt. Da ist nix mit steriler Ruhe.

    Statt im Bällebad haben die beim Boxenmisten mit den Pferdeäppeln gespielt. Stärkt nebenbei die Immunkräfte.

    Und - die ersten Benimmregeln hat die Hundemama beigebracht. Ganz normal und natürlich. So schnell ist man als Mensch gar nicht, als dass man da immer passend eingreifen kann. Setzt natürlich voraus, dass man eine instinktsichere Hündin hat.
    Das ist natürlich heutzutage nicht mehr unbedingt gegeben.
    Dank tüddelüt und Himmelbett.


    Nein, ich versteh das wirklich nicht was du jetzt genau meinst.
    Du kritisierst Leute, die sozialisieren mit Bällebad und anderem "Schnickschnack", hast aber den Luxus, dass deine Hunde ein riesiges Gelände mit Stall, Maschinen und unterschiedlichen Menschen zur Verfügung haben, wo vieles eben sozialisationsmäßig von alleine passiert? Das ist doch wirklich toll für dich und deine Hunde, das meine ich ehrlich. Aber hat ja nicht jeder nen eigenen Bauernhof.

    Der klassische Züchter, der seinen Welpen draußen hat, hat ein "Hundehaus" oder ein Gartenhaus mit Zugang zur Wiese. Das wars. Wo da Sozialisierung stattfindet erschließt sich mir nicht und so hat sich dein Ausgangspost gelesen.

    Ich denke, daß empfindet keiner als unnötigt. Nur der Grad dessen was man als nötig empfindet ist ein anderer. Bällebad muss ich jetzt auch nicht wirklich haben. Und ich könnte gut damit leben, daß ein Welpe, den ich mit 8 Wochen bekomme noch keinen Ausflug in den nächsten Tierpark gemacht hat. Für mich ist bis zum Alter von 8 Wochen der Alltag wichtig und den sollten die Welpen natürlich mitbekommen. Sprich keinen Herzinfarkt wenn der Staubsauger jault oder das Telefon klingelt und auch mit wechselnden Personen zu tun haben. Aber das darf auch gerne alles im Garten des Züchters passieren. Die eigentliche Sozialisierungsphase findet doch in der 8. - 12.Woche statt, wenn der Hund bei mir ist.

    Ich glaub man muss da einfach auch unterscheiden und gucken "wie viel Sozialisierung muss sein".Ich habe hier im Bekanntenkreis z.B. eine Mini-Aussie-Züchterin. Die Welpen werden mit 12 Wochen abgegeben, damit sie "alles wichtige kennen". Sie geht mit ihnen in die Innenstadt, schleppt sie mit auf Turniere, hat ein riesiges Bällebad, Wackelbretter, zig unterschiedliche Untergründe, Rascheltunnel, bestellt Fremdhunde her, Kindergruppen, achtet peinlichst genau darauf, dass die Hunde bei den Ausflügen Radfahrer, Kinderwägen, Inlineskater, etc. sehen, fährt im Sommer an den Badesee, damit sie Boote und Wasserski-Fahrer kennenlernen, setzt sich mit jedem Welpen einzeln an die Hauptstraße, damit sie Autos und LKWs sehen, am Tag 1 läuft in der Welpenkiste eine Geräusch-CD, etc.
    Das find ich einfach überzogen. Sicher würde ich keinen Welpen ablehnen, nur weil der Züchter so viel Aufwand betreibt. Aber auch nicht wenn das Gegenteil der Fall ist.

    Dash wurde was sowas an geht "wenig" sozialisiert, in meinen Augen aber absolut ausreichend, weil er verschiedene Reize kennenlernen durfte und gelernt hat, mit eben diesen umzugehen.
    Die Welpen hatten ein paar Spielsachen im Welpenzimmer liegen, durften wenn die Züchterin zu Hause war das ganze Haus erkunden und unsicher machen, auf den Couchtisch klettern, toben, Löcher im Garten buddeln und durch den Schnee fetzen. Sie haben die Haushaltsgeräusche kennengelernt, die halt so bei der täglichen Hausarbeit stattfanden und sind Auto gefahren, wenn es zum Tierarzt ging. Die Nachbarskinder kamen manchmal, ansonsten haben sie die Hunde des eigenen Rudels der Züchterin kennengelernt und die der Welpenkäufer, die zu Besuch kamen.

    Den Welpen wird es sicher nicht schaden. Einiges davon mache ich auch. Aber das ist eben Idealismus, den hat man ... oder nicht. Auch wenn ich viele dieser Dinge anders mache ...

    Daran sieht man doch, dass viele einfach gar nicht wissen was "Sozialisierung" ist. Bei Sozialisierung zählt "Qualität" nicht "Quantität"! Man muss keine Checklisten abarbeiten, die Welpen sonst wohin karren .... wichtig ist, dass sie JEDEN Tag mit neuen Dingen konfrontiert werden und gelernt haben, dass die Welt grundsätzlich Positives für sie bereit hält.
    Ein Welpe, der diese Grundeinstellung hat, der wird auch mit gruseligen Situationen später klarkommen.

    Das bedeutet aber NICHT: ich stell ihm ein Wackelbrett und ein Bällebad rein und lasse den Dingen seinen Lauf (dann ist das ja schön, wenn der Welpe das nach 8 Wochen auswendig kennt und sich dann später nicht mehr fürchtet wenn er in dem unwahrscheinliche Situation kommt ein Meer aus Bällen zu durchqueren... gelernt hat er dabei aber wenig), sondern arbeite AKTIV mit den Welpen JEDEN Tag. Zeige ihnen irgendwas Neues, überwinde ihre Ängste, wecke ihre Neugier und zeige ihnen dass die Welt toll ist. Ich zeige ihnen, dass unterschiedliche Menschen wertvolle Sozialpartner sind. Ich bringe ihnen bei nach Lösungen für Probleme zu suchen. Ich clickere sie + shape Verhaltensformen um ihre Kreativität und ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Ich setze Grenzen und zeige ihnen, dass bockiges Verhalten keinen Erfolg bringt. Ich stelle sie vor angemessene Herausforderungen und integriere sie in den Haushalt.

    DAS ist für mich Sozialisierung.

    Wer schreibt was von "im sepraraten Raum groß werden"?
    Ich sprach davon, dass die Hündin mit ihren Welpen schlicht ihren separaten Bereich haben sollte -ich und ich persönlich hätte auch kein Problem damit, wenn das nicht im Haus ist.
    Das heisst ja nun nicht, dass Welpen "im separaten Raum " groß werden.
    Das heisst einfach nur, dass die auch mal Zeiten haben, in denen die komplett ohne Störung pennen können. Oder sich mit sich selbst beschäftigen können. Oder Mama's Erziehung geniessen können. Ohne, dass Mensch da eingreift.

    Das bedeutet ja nun nicht, dass die da 24h amTag drin sind. Unsere Welpen waren da zum Pennen drin. Nach der Futterzeit. Ansonsten hatten die nen Bereich auf dem Hof, auf dem die rumtoben konnten. Dort sahen sie auch Menschen, Autos, Trecker, Pferde, Katzen, Hühner etc. Alle Welpen fanden Menschen großartig, alle Welpen kamen auf Pfiff angeflitzt. 2 x täglich sind wir mit der gesamten Rasselbande Gassi gegangen.
    Ich behaupte mal, die waren großartig sozialisiert.

    Doch, genau das heißt das. Wer seine Welpen nach draußen ausquartiert oder ein Welpenzimmer extra hat, der hat seine Hunde von wichtigen Reizen isoliert.

    Meine Hunde lernen, dass sie bei jedem Trubel pennen können. Das ist auch Teil der Sozialisierung. Sie brauchen dafür keine sterile Ruhe. Mama erzieht was sie für richtig findet, und wenn ich finde, dass sie überreibt schreite ich ein. Wenn sie sich nicht kümmert, übernehme ich das.

    Wenn man trotzdem viel mit seinen Hunden unternimmt, ist das eben doch wieder Sozialisierung, aber genau das hattest du doch kritisiert? Also was nun? Aufwand nein oder ja? Jeetzt verstehe ich ersrt recht nicht was du meintest.

    Ich fass es nicht, wie NIEDLICH die sind!!!! Und mein Favorit bleibt, wie schön! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht....


    Hihi, danke dir :)

    @Bonadea wie niedlich!
    Darf ich fragen wonach du für dich persönlich ausgesucht hast? Das interessiert mich :)


    In erster Linie wird sie der Hund meiner Mama. Meine Mama wollte schon IMMER blau ... das war wohl Schicksal. Davon ab wird sie eher einen tacken zu groß und gefällt mir vom Gebäude besser als Mü. Sie hat mehr Substanz, mehr Länge, bessere Winkel, den besseren Hals ... wir wollen ja mit der Hündin evtl. weiterzüchten und da wäre die kleine Mü - so toll sie wirklich ist - nicht der passende Kandidat.

    :cuinlove: Ach Gott, wie süß die Kleinen sind. Ich freue mich sehr, dass du den niedlichen FLeckenzwerg behältst - dann wirst du uns sicher regelmäßig mit Fotos versorgen, oder? :D
    Und deine ausgewachsenen Shelties, die man im Video auch herumlaufen sieht, sind natürlich auch wunderschön. Tolle Hunde!

    Irgendwie finde ich, dass Shelties auf Fotos (und auch in Videos) immer viel größer aussehen, als sie in Wirklichkeit sind :D z.B. Kaami hat ja gerade mal 35 cm Schulterhöhe, oder? Damit ist sie sogar minimal kleiner als mein Spaniel mit seinen 36 cm. Auf Fotos hätte ich gewettet, dass sie 15 cm höher ist als er :headbash:


    Klar, Fotos wird geben! Und ja, als ich damals Shelties das erste mal live gesehen habe, habe ich mich auch erschrocken "wie klein sie sind" :D

    Haha ja, ich glaube das ist echt ein ''Sheltiephänomen'' :lol: Immer wenn ich jemanden treffe, der Heidi nur von Fotos kennt, kommt auch immer: Oh die ist aber klein. :lol: Gut, sie hat nur 34cm aber trotzdem ist es irgendwie so... :tropf:
    @Bonadea So süß die Bande :herzen1: Mein Favorit wäre ja die kleine Mü, die hat echt so richtig den Schalk im Nacken :cuinlove: Und viel Spaß mit Jou :herzen1:

    Die Mü ist einfach HAMMER! Ein Löwenherz und ein Powerdog. Zum Glück geht sie in den Sport uzu ganz ganz tollen Leuten ♥

    Also ich würde keinen Hund wollen, der im separaten Raum groß wird, noch keine Bindung zu Menschen eingegangen ist und nicht gelernt hat, dass diese supertoll sind, - einen Welpen, der sogar nur das "Nötigste" in der Zuchtstätte mitbekommt und dann ohne alles einfach dem neuen Besitzer in die Hand gedrückt wird. Wenn Rassehund und wenn über 1000 Euro teuer, dann kann ich auch erwarten, dass da vom Züchter was "geleistet" wird, was über Impfen und Entwurmen hinausgeht. Sonst könnte ich auch zum Upswurf oder Bauern gehen.

    Hätte nicht gedacht, dass so viele "Sozialisierung" als so unwichtig empfinden und es als Schnickschnack abtun. Die ersten 12 Wochen können für einen Welpen einen Unterschied für sein ganzes Leben bedeuten. Das irritiert mich dann doch was.

    Aber da bin ich in meiner Rasse wohl doch zu geprägt vom Bild des unsicheren und ängstlichen Shelties, der sich nur in den eigenen vier Wänden sicher fühlt. Mein Job als Züchter ist es, den Welpen die beste Basis für ihr Leben mitzugeben, dafür habe ich 8 wertvolle Wochen. Diese nutze ich. Wer das überflüssig findet, ok ...