Überlebenswichtig ist die Mutter auch nicht. Allerdings habe ich bei den Geschwistern deutlich mehr soziale Interaktion als gehaltloses Rangeln gesehen als Du.
Also ich habe jetzt zwar noch keine langjährige Erfahrung, auf die ich mit stolzgeschwellter Brust zurückblicken kann, aber bei meinem Fünferwurf würde ich die sozialen Interaktionen zwischen den Geschwistern definitiv als sehr hochwertig und wichtig einstufen. Ganz egal ob beim Schlafen/Kuscheln, Fressen, Spielen ..... alles davon ist ein aktiver Lernprozess, der die Entwicklung aller lebensnotwendigen Systeme fördert.
Ich glaube schon, dass Einzelkinder daher einen deutlichen Nachteil haben. ABER, ich glaube trotzdem, dass sie sich dennoch zu ganz normalen Hunden entwickeln können und keine Sonderschüler werden müssen. Denke, da kommt es viel auf den Züchter an. Ich würde es daher nicht prinzipiell ausschließen einen Einzelwelpen aufzunehmen (die haben auch ein Recht auf ein schönes Zuhause ...).
Könnte mir halt vorstellen, dass für diese Hunde die soziale Interaktion mit Menschen sehr hochwertig ist aufgrund der frühen Bindung. Evtl. haben sie auch Defizite in Problemlösestrategien, oder Frusttoleranz. Aber das sind ja Dinge, die ein engagierter Züchter trainieren kann ;-)