Und ein kleiner Einblick in den Züchteralltag, finde es wirklich nett geschrieben ![]()
Thank you for not dying
FOUR DAYS OLD – PUPPY CULTURE
Und ein kleiner Einblick in den Züchteralltag, finde es wirklich nett geschrieben ![]()
Thank you for not dying
FOUR DAYS OLD – PUPPY CULTURE
Hier übrigens noch allgemein ganz nette Infos, für die, die es interessiert.
Zuchtziel überdenken?
Genau!
Das ist nicht ketzerisch!Es ist Schwachsinn, heutzutage "Familienhunde" zu züchten, die hypernervös sind und eine Schulung benötigen um sich auf verschiedenen Untergründen nicht vor Angst in die Hosen zu schei....
Höchstgradig qualifizierter Beitrag, bravo!
warum ziehst du dir den Schuh an?
Nicht so ein Programm zu fahren heisst ja nicht dass man nichts tut. Wie du schon schreibst es gibt eben nicht nur schwarz und weiß aber zumindest für mich bringt ein gesunder Hund ein angstfreies, offenes und dem Menschen zugewandtes Wesen mit. Wenn man da schon anfangen muss an einem Welpen rumzubiegen ist in meinen augen schon einiges im Argen. Das ist meine PERSÖNLICHE Meinung und diese ist nicht mit irgendwelchen Fakten zu verwechseln, muss also auch nicht diskutiert werden.
Welchen Schuh? Ich verstehe die Argumentation nicht.
Sozialisierung hat nichts mit "rumbiegen" zutun, ganz im Gegenteil. Wenn das für dich Sozialisierung ist, reden wir hier von komplett verschiedenen Dingen.
Wobei hier ja, soweit ich gesehen hab', auch niemand gesagt hat, dass er seine Welpen bitte fern von jeden Umwelteinflüssen in einer Besenkammer aufgezogen haben möchte.
Was ich nicht ganz verstehe - und ich bin kein Züchter und werd's auch nicht werden, also ist mein Verständnis vielleicht auch nicht unbedingt vonnöten... - ist halt das Bohei, dass um die Sozialisierung/Prägung/was-auch-immer teilweise gemacht wird. Ich habe mir mal die verlinkten Videos angeschaut, aber so richtig was Neues ist das ja auch nicht, oder?
Ich mein', dass ein Welpe unterschiedliche Reize kennenlernen und dass er möglichst dosierte, positive Erfahrungen machen sollte, sollte doch bei jedem guten Züchter eine Selbstverständlichkeit sein. Vielleicht ist das ja eine saublöde Frage, aber welchen Mehrwert hat es denn dann, wenn der Züchter sagt, er arbeitet mit einem Puppyplan o.ä.?
(Mag sein, dass ich da sehr zynisch bin, aber mir kommen solche Filmchen und Konzepte so vor als würde da jemand unnötigerweise das Rad neu erfinden und mit niedlichen Clips und ein bisschen Aktionismus Geld verdienen wollen.
Ich lass' mich aber gerne eines Besseren belehren.)
Die Frage ist ja, ob man die wissenschaftlichen Hintergründe (Entwicklungsphasen, Angstphasen) kennt und wie Killion im Video schon anfangs sagt, es geht um die richtigen Dinge, zum richtigen Zeitpunkt. Und ja, ich glaube die Killion hat das Rad weder neu erfunden, noch hat sie das Filmchen aus reiner Nächstenliebe gedreht - und trotzdem hat sie ein wirklich bemerkenswertes Programm auf die Beine gestellt und es so illustriert, dass es auch einfach nett anzusehen ist.
Und man muss einfach verstehen und verstehen wollen, dass z.B. puppyculture nichts mit "da haben sie halt ein Bällebad und ein Wackelbrett, da werden sie schon sozialisiert" zutun hat (und ich glaube in den meisten Hundehalterköpfen wird genau DAS mit Sozialisierung assoziiert, was einfach Schwachsinn ist).
Die eingestellten Videos sind ja nur ganz knappe Trailer und geben daher nur einen Einblick in ihr Programm. Wie hier schon woanders erwähnt hat sie wirklich tolle Protokolle zum Thema Futteraggression, Manding etc.
Aber ist auch einfach müßig darüber zu diskutieren, wenn man ihre DVD nicht gesehen hat und ihr Programm also nicht kennt - womit ich jetzt nicht erwarte, dass man sich die DVD kauft um hier mitzureden. Aber es wird dann einfach schwierig auf gleicher Basis zu diskutieren.
Wie auch immer, das kann ja jeder sehen wie er mag.
Denke auch nicht, dass man puppyculture braucht oder dass Welpen, die ohne aufwachsen, zwangsläufig Defizite haben müssen. Ich hab ja auch nicht alles davon gemacht. Aber es ist wirklich eine tolle Inspiration und ich denke, es gibt da schon wirklich gute Dinge, die man sich rauspicken kann. Ich sehe das Ganze einfach nur als Chance und es ist mein persönlicher Anspruch, dass die Welpen eben den besten Start bekommen, der möglich ist ;-)
es wurde ja geschrieben dass es gerade bei zu Unsicherheiten tendierenden Rassen sinnvoll ist. Wobei ich mich da ketzerisch Frage warum mit solchen Hunden gezüchtet werden muss.
Gibt es denn mal wieder nur schwarz+weiß? Wieso muss man jetzt wieder unterstellen, dass Sozialisierung nur was für Weicheier ist oder impliziert, dass man "genetische Mängel" damit ausgleichen will? Ist das DF-Logik?
Kein Hund kommt perfekt auf die Welt. Jedes Individuum hat seine Stärken und seine Schwächen. Moderne Sozialisierung hilft Welpen in sehr sensiblen Entwicklungsphasen positive Erfahrungen zu sammeln, resistenter gegen Stress zu werden, Problemlösestrategien zu entwickeln und mit Frust klarzukommen, so wie den Menschen als wichtigen Sozialpartner wahrzunehmen. Davon profitieren nicht nur "unsichere Rassen", sondern jedes Individuum.
Du bist einer der Züchter, bei dem ich AUF JEDEN FALL kaufen würde.Zumindest was ich hier im Forum und auf deiner HP so sehe.
Oh ... wie lieb, danke! :)
Ich bin ein großer Fan von Welpenaufzucht mit Puppy Culture und ähnlichem, das nächste Hundekind wird auch von einer Züchterin kommen, die mit Puppy Culture arbeitet.
Gerade bei Rassen, die doch eher mal zu Unsicherheit tendieren, finde ich wohldosierte Reize wichtig.
Wenn ich die Aufzucht unseres Sheltierüden (Waschraum neben der Küche, zwar Familienanschluss, aber sonst kein Aufwand) mit Züchtern wie beispielsweise @Bonadea vergleiche, dann wähle ich definitiv lieber einen intensiv und durchdacht geförderten Welpen.
Unsere Züchterin fährt bsp. mit den Collies sehr viel Auto und hat auch sehr früh schon ausgewählten Besuch (sofern die Hündinnen keinen Stress haben, was bisher aber nie aufgetreten ist), ich finde das schön. Eine positive Verbindung bei Sachen wie Autofahren und fremden Menschen finde ich super, das erleichtert schon vieles und ist nett für den Welpen.
Das soll nicht bedeuten, dass Welpen die vielleicht gar nicht oder kaum Auto gefahren haben deswegen Probleme mit dem Autofahren bekommen, aber gerade bei empfindlicheren Rassen finde ich diese Präventivmaßnahme gut. Auch Sachen wie konditionierte Entspannung finde ich nett, weil das eben auch unsere Art ist mit den Hunden zu leben. Wenn ich einem Welpen durch sowas die Eingewöhnungszeit erleichtern kann, freut mich das.Als zukünftiger Welpenkäufer finde ich es auch schön, von Anfang an (natürlich wohldosiert) gemeinsam mit den Züchtern den Welpen an verschiedene Sachen heranzuführen und den Welpen zu zeigen, dass gemeinsame Arbeit oder auch das Kennenlernen von "komischen" Sachen cool sein kann.
Wichtig ist meiner Meinung nach halt auch, dass gut gemeint nicht immer gut gemacht ist, wie überall. Deswegen finde ich es wichtig zu schauen, ab welchem Punkt wie Welpen bereit sind für diese Erlebnisse und in welchem Ausmaß, bei unserer Züchterin hatte ich da aber bisher nie das Gefühl, dass das nicht beachtet wurde.
Ich sehe das genauso. Ganz klar geht hier QUALITÄT vor QUANTITÄT. Das darf man halt wirklich nicht verwechseln. Aber Qualität zeichnet sich eben auch nicht dadurch aus "nichts zu machen".
Natürlich muss man keine "Checklisten" abarbeiten und das könnte dann am Ende wohl auch mehr schaden, als nützen. ABER, wenn man mit Verstand, genügend Eigenreflektion und Einfühlungsvermögen jeden Welpen individuell fördert, kann das einfach sehr bereichernd sein. Für einen selbst, aber ganz besonders auch für die Welpen und späteren Besitzer.
Ein Züchter sollte seine Rasse einfach kennen und auch wissen, wo Schwächen und Stärken liegen. Innerhalb der Rasse, aber auch innerhalb des eigenen Wurfes. Ich erlebe in meiner Rasse sehr viele Züchter, die irgendwie kein Gefühl für die Stärken und Schwächen ihrer Hunde haben und diese völlig falsch einschätzen. Ein Welpe, der im eigenen Garten wie wild herumflitzt und immer der erste ist, ist deswegen noch kein guter Sporthund (wie oft hört man dann "der rennt so schnell, der muss in den Sport") .... dabei spielt der Welpe evtl. eben gar nicht mit Beute, ist nicht kritikfähig oder oder oder ... und ich war selbst überrascht, wie viel ich über den Charakter meiner Puppies gelernt und erfahren habe nur dadurch, dass ich gewisse Dinge mit ihnen gemacht habe. So war mir schnell klar, dass der forscheste und lauteste Welpe - von dem man nun mal erwartet hätte, dass er der mega Draufgänger wird, den nichts aus dem Konzept bringt - trotzdem auch der sensibelste im Bereich der Zusammenarbeit mit seinen Menschen ist.
Die Killion von puppyculture hat schon echt gute Sachen dabei. Insbesondere im Bereich Manding und auch bei der Prävention von Futteraggression etc. (ist bei den Shelties halt einfach mal so gar nicht nötig ... haha) - aber da kann man sich denke ich ganz gute Sachen rauspicken, die für die eigene Rasse wichtig sind.
Dann bin ich wohl einer der Züchter, wo die meisten hier nicht kaufen würden (was aber auch nicht schlimm ist ... xD)
Ich hab das alles gemacht (neurologische Frühstimulation, tgl. neues Material zum Erkunden und Erleben, Reize, viel Besuch, Challenges und alle Puppies angeclickert .....).
Feedback meiner Käufer ist aber bei insgesamt fünf Welpen mehr als positiv. Alle sind selbstbewusst und spielen gut, was das Wichtigste für mich ist und war - da planmäßig alle in den Sport gehen. Aber es machen auch alle da weiter, wo ich aufgehört habe.
Habe mich viel von der puppy culture Mentalität inspirieren lassen, aber keinen strikten Plan abgearbeitet, sondern sehr viel auch nach Gefühl gemacht. Spielen kommt da z.B. viel zu kurz, das habe ich bei allen Welpen recht intensiv gefördert, da Shelties da ja echt mal komisch sein können.
Für den einen ist es "Schnickschnack", für mich ist einfach die beste Basis für einen kreativen Hund mit einer positiven Arbeits- und Lebenseinstellung.
Erinnert ihr euch noch?
Ice mit knapp 16 Wochen in Salzburg ♥
Supercool!
Ich gestehe, so ein Bild möchte ich von meinen unbedingt auch irgendwann mal haben! Nasse Shelties auf Board auf blauem Wasser ♥
Wow!!!!!!!!!!!!
Sie gefällt mir unten einfach 1000000 mal besser ♥
Tolles Bild, toller Hund!
Ich sehe es auch so oft auf meiner Arbeit was "fettfüttern" aus Hunden macht. Finde es wirklich toll dass ihr das "angepackt" habt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und sie fühlt sich bestimmt auch viel wohler so :)
Wo habt ihr das Bild aufgenommen?