Beiträge von Bonadea

    Also "Jux-Züchter" finde ich jetzt auch keine besonders passende Formulierung :P Vermutlich meinte Lionn das anders als es ankam? Ich wäre jedenfalls schon beleidigt, wenn mich jemand als "Jux-Züchter" betiteln würde. Ich denke, ich habe mir mehr Gedanken als so mancher "professioneller" Züchter gemacht.

    Labbijenny - das war jetzt wirklich nicht böse oder belehrend gemeint. Aber wenn einmal was öffentlich im Internet steht und jeder kann es lesen ... die Sheltieszene ist nicht so groß und dann fällt es am Ende auf dich zurück. Züchter können sehr empfindlich sein. Mir persönlich macht das nichts, aber ja .... man weiß halt nie was andere aus sowas spinnen.

    Aber hier noch etwas zu deinen Fragen.

    Mantel?
    Ja, aber nur beim Sport. Also beim Warten.

    DryUp?
    Whaaaaat? Neee ... mit Handtuch abrubbeln, fertig. Die Mädels haben aber moderate Wolle.

    Fell schneiden?
    Ich schnibbel regelmäßig an den Ohren und Pfoten. Manchmal etwas am Bauch.

    Bürste?
    ich hab nen Trixie-Kamm, ne Efilierschere, ne Pfotenschere und eine Mason Pearson (nie in Gebrauch).

    AnnyX
    Meine haben beide XS

    Ich schreib gern später noch wa dazu. Bin grad auf dem Sprung.

    Mit so öffentlichen Züchternennungen sollte man aber vorsichtig sein. Gibt viele, die da gleich an die Decke gehen und Anwalt einschalten ;-) Nicht böse gemeint.

    Wir wohnen im Nichts und meine Hunde laufen wirklich sehr viel ohne Leine .... aber mir wäre nie in den Sinn gekommen, dass sie die Leine als Strafe empfinden könnten. Das Gefühl habe ich auch wirklich nicht. Glaube die Einstellung zur Leine ist bei meinen Hunden und mir total neutral.

    Ich hab aber auch kein Problem mit Anleinen und an Straßen und in der Stadt sind sie einfach an der Leine. Punkt. Alles andere finde ich auch irgendwie nicht so verantwortungsvoll. Auch in Geschäften, im Restaurant. Da geht es ohnehin nicht ohne Leine. Ebenso auf Turnieren.

    Aber ich hätte jetzt auch keinen Bock irgendwo spazieren zu gehen, wo "Leinenpflicht" ist. Also für einen vernünftigen Spaziergang müssen meine Hunde schon zu 90 Prozent auch offline laufen dürfen, sonst ist das für mich auch einfach kein Spaziergang. Insofern verstehe ich das ein Stück.

    Wenn man sich so Leute anguckt, die mit ihren Hunden nur angeleint durch die Stadt spazieren gehen ... da frag ich mich auch immer ein bisschen, ob das wirklich Spaß machen kann.

    Dass die Hunde an der Leine jetzt prinzipiell mehr "entspannen" als offline .... das denk ich für meine jetzt mal nicht. Ich seh da absolut keinen Unterschied.


    Das Buch 'stress frei über alle Hürden' hab ich auch, find ich klasse, gerade für jemanden der einen Hund hat der echt Probleme mit Artgenossen hat (stress in jeder Form). Hat man sich damit allerdings schon auseinander gesetzt, ist das nix neues.
    Schade nur das zu einem solchen Training eigentlich keiner im Verein Lust hat. Ist halt nicht direkt zu einer Sportart, auch wenn da natürlich einige Sachen / Elemente vom agility drin sind. Es geht aber primär um die Begegnung Hund-Hund mit Tempo und Nähe und das eben stressfrei.

    Ich habe das Buch und es auch gelesen.
    Ich habe mit meiner ersten Hündin eine Weile nach dem Prinzip gearbeitet und es dann irgendwann frustriert gelassen, weil ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass - wenn man das konsequent durchzieht - der Hund irgendwann im Rentenalter ist und ich dann mit dem Sport aufhören könnte, bevor sie so weit ist, dass sie den Trigger aushält ohne ständig Futter reinzustopfen ;-)

    Ich habe nun andere Wege gefunden das "Stresslevel" für meine Hunde auf einem Maß zu halten, das ich für okay halte. Und zur Not packe ich die Hunde weg, damit sie gar keinen Trigger haben, an dem sie sich aufhängen können (jetzt besonders auf das Zugucken und Warten bezogen).

    Ein Kompromiss, mit dem ich gut leben kann und niemand Frust schieben muss.

    Beim Arbeiten selbst haben meine Hunde durch einen vernünftigen Aufbau durch gezielte Impuls- und Triebkontrolle gelernt, sich angemessen zu verhalten.

    Kenne auch viele BCs, die so sind. Also null Interesse an anderen Hunden. Aber Junkies sieht man ja leider auch öfters mal.

    Hier mal was von heute vom fleißigen Jungspund! :D Vieeeel Spielen, jagen, zergeln, switchen zwischen Futter und Beute und ganz am Ende das allererste mal durch den Babytunnel, haha. Sie ist wirklich sooo bemüht!

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    Wir haben ja aktuell auch wieder einen Junghund. Man vergisst manchmal, wie "anstrengend" die sein können, haha. Aber im Großen und Ganzen läuft es gut.
    Einzige Baustelle sind aktuell fremde Hunde auf dem Spaziergang. Die findet Jou einfach zum Gruseln. Paradoxerweise hat sie beim Training oder auf Turnieren null Probleme mit fremden Hunden. Ich hoffe es ist nur eine Phase :P Sie hat auch eigentlich keine schlechten Erfahrungen gemacht, die das erklären könnten. Aber manchmal spukt es einfach im Erbsenhirn, lol.

    Tja, theoretisch könnte der VDH die Zucht von brachycephalen Hunden in Deutschland verbieten. Praktisch kann er, als Mitglied, sogar Gründungsmitglied, der FCI, es nicht.

    Schön der Vergleich mit dem Atomausstieg. Was nützt er uns Deutschen denn wirklich?
    Rund um unser Land existieren AKW, werden laufend neue gebaut. Selbst im umweltbewußten Skandinavien (Finnland und Schweden) gibt es Atomkraftwerke. Von französischen AKW trennt uns nur der Rhein, von polnischen nd tschechischen nur ein paar Bäume. Was ist, wenn es zum GAU kommt?
    Macht die Strahlung an der deutschen Grenze halt? Weil wir die Saubermänner sind?

    Genauso wird es mit Mops und Co. sein. Wer solch einen Hund unbedingt haben möchte, kauft ihn sich im Ausland. Denn ein generelles Haltungsverbot wird es per Gesetz nicht geben.


    Vorbildfunktion.