Beiträge von Bonadea
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Wie willst du denn konkrete Hilfestellung geben, wenn deutlich erkennbar ist, dass der gesamte Umgang mit dem Welpen völlig daneben geht? Da muss von Grund auf erklärt werden, wie, was, wann, wo, etc. Daher der Hinweis zum Trainer. Wir sind nicht dabei; wir können uns das nicht vor Ort anschauen. Jede kleinschrittige Hilfestellung könnte genau das Falsche sein für DIESEN Welpen. Man muss sich immer den individuellen Hund angucken.
Ein Beispiel von Newton: Da bekam ich den Tipp, einfach unbemerkt zu verschwinden, wenn ich ihn in Betreuung gebe. Bloß keine großen Abschiedsszenarien; das würde es für den Hund nur schwieriger machen... Klang logisch. Nun, für MEINEN Hund leider das Falsche. Er rannte den halben Tag total gestresst durch die Gegend, weil er dachte ER hätte einen Fehler gemacht und mich „verloren“. Seither achte ich darauf, dass ich mich von ihm verabschiede und er mitbekommt, dass ich ihn mit Absicht dort lasse. Problem trat nie mehr auf.Und genauso kann es hier sein. Man empfiehlt die Box. Kann aber unter Umständen alles noch schlimmer machen... Würde ich mir in diesem Fall nicht getrauen, konkrete Tipps zu geben. Eben, weil es hier nicht EIN isoliertes Problem ist, sondern weil im gesamten Umgang etwas nicht zu stimmen scheint.
Das PDF von oben fand ich einen sehr guten Anfang für einen Schritt in die richtige Richtung. Und manchmal geht es eben nicht, dass man alles mundgerecht serviert bekommt. Da muss man dann selbst sein Hirn anstrengen und denken. Und das scheint mir hier so ein Fall zu sein.
Es ist für dich deutlich erkennbar, dass der gesamte Umgang mit dem Welpen völlig daneben geht (ohne die Beiden zu kennen oder die Situation gesehen zu haben), aber Tipps geben kann man keine? Stattdessen kann man "von oben herab" aber breittreten, wie unkompliziert bei einem selbst alles abläuft. Ich frage mich einfach, was das bezwecken soll.Dann wird natürlich gleich zur Abgabe geraten (der Vorschlag kam nicht von dir, ich weiß). Manchmal verstehe ich das DF nicht, sorry

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Eben, das ist doch das Problem. Du lässt dir von einen 15-Wochen-alten Welpen aufdiktieren, wie du deinen Alltag zu gestalten hast.
Der Welpe soll schlafen, also bloß nicht bewegen...Ich glaube einfach, du hast da eine total verklärte Sicht... Kann auch (ganz ernsthaft gemeint) an den Schwangerschaftshormonen liegen...
Newton ist jetzt insgesamt der vierte Welpe in unserer Familie und alle Welpen liefen von Anfang an einfach nur so nebenher. Vollkommen uninteressant. UNSER Alltag lief normal weiter. Unser Alltag, nochmal zur Betonung.
Versuche dir mal deinen Alltag vor dem Welpen präsent zu machen. Genauso sollte er heute auch laufen. Lediglich ergänzt durch die Bedürfniserfüllung des Welpen. Fressen, Trinken (auch von mir der Hinweis: Rund um die Uhr verfügbar!) Pipi, Kacka, mehr braucht er anfangs nicht. Hausregeln werden eh so nebenbei gelernt.
Schön geschrieben. Wie soll denn aber ein Anfänger mit solchen Tipps umgehen? Die Threaderstellerin sucht hier aktiv nach Hilfe, weil genau das nicht funktioniert, - der Alltag eben nicht mehr nebenher läuft, der Welpe nur schläft, wenn man sich nicht mehr bewegt etc.
Allein die Erfüllung der Grundbedürfnisse eines Welpen kann ja schon tagesausfüllend sein. Z.b. wenn man nicht weiß, ob der Welpe jetzt fiept weil er raus muss, oder weil ihm langweilig ist.
In der Theorie liest sich das immer ganz einfach, aber in der Praxis ist es manchmal nicht ganz so einfach, wie hier im DF gern verbreitet ;-)Ich denke da sind schon konkretere Hilfestellungen nötig, als unterschwellige Vorwürfe. Bitte nicht falsch verstehen. Aber jemand, der vielleicht noch keine Erfahrung mit solchen Situationen hat, ist damit vielleicht einfach überfordert.
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Ich denke, da bist du dann zu ungeduldig.
Er kann ja noch gar nicht im Körbchen bleiben, denn er hat es schlicht nicht gelernt. Seine Priorität ist auch eine ganz andere, denn er möchte gerne bei dir sein. Es ist also dein Job ihm beizubringen, dass im Korb liegen bleiben etwas Gutes ist, er dafür entsprechend belohnt wird und er es auch gar nicht nötig hat dich ständig zu verfolgen.
Dazu musst du einfach langsam, geduldig und schrittweise vorgehen und seinen Frust gering halten.
Nachdem er zuverlässig auf seinen Platz geht und du dich schon etwas entfernen kannst, kannst du z.B. kleinere Spielchen machen, wie ein Leckerchen fallen lassen (und er muss im Korb bleiben), du hüpfst auf der Stelle, drehst dich im Kreis etc. pp. - für all diese Reize, die er aushält gibt es natürlich was richtig Gutes. Und so kannst du den Schwierigkeitsgrad steigern (also mal Räume wechseln, eine Schranktür aufmachen, den Schlüssel in die Hand nehmen ....). Natürlich wird er dann auch mal aufstehen, dann würde ich ihn einfach mit einem "ups" oder "nana" wieder in den Korb schicken (ohne Keks!) und er wird dann rausfinden, wann es die guten Sachen gibt. Geduld, Geduld ;-)
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Den Hinweis vielleicht mal Tierärztlich abklären zulassen ob vielleicht eine Blasenentzündung vorliegt, hast du wohl mal einfach überlesen.
Wie wäre es denn vielleicht den Welpen abzugeben? Dann hast du Zeit und Ruhe dich auf Schwangerschaft und Baby zu konzentrieren und der ganze Streß, den der Welpe ja anscheinend für dich ist, fällt weg. Und in dem Alter dürfte der Welpe ja sehr schnell ein neues Zuhause finde.
Was soll sowas?
Vielen Dank! :)Dass sein Körbchen was tolles ist, daran arbeiten wir gerade. Streicheln, Leckerlis usw. Trotzdem liegt er natürlich gerne bei uns und dann möchte ich ihn eigentlich auch nicht weg schicken. Er soll ja schon am Familienleben teil haben dürfen.
Wie lange kann ich ihn korrigieren (wieder ins Körbchen schicken), wenn ich z.B. neben ihm in der Küche koche ohne dass es zu viel wird? :)
Was meinst du denn mit Korrigieren?
Optimalerweise korrigierst du erstmal nichts, bzw. kommst gar nicht an den Punkt, wo du das tun musst. Ziel ist ja, dass er GERNE im Kötb ist und nicht das Gefühl hat, es ist eine Einschränkung. Er soll sich freiwillig dafür entscheiden, weil er weiß, dass es sich für ihn lohnt.Du schickst deinen Hund auf den Platz, belohnst dies. Bevor er wieder aufsteht, gibt es das nächste Leckerli. Jetzt musst du erstmal Länge und Abstand verlängern. Bis er im Körbchen liegen bleibt und du wirklich mal was komplett anderes machen kannst, wird es dauern ;-)
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Auch wenn ich diese Ratschläge mit "der Welpe darf im ersten Jahr nichts außer Ruhe lernen" ja immer absolut furchtar finde, urgs ... aber ich denke auch, dass dein Hundekind noch viel aus Unsicherheit und Stress pinkelt und eben sehr reizempfänglich ist. Er macht das nicht um dich zu ärgern.
Ich würde ihm eine Box/Körbchen besorgen und wirklich sehr langsam und schrittweise mit ihm üben auf seinem Platz zu bleiben. Bedeutet, dass du diesen Platz erstmal positiv für ihn belegen musst. Also mit Futter konditionieren und gute Entscheidungen belohnen. Ablenkungen und Entfernung zu dir langsam steigern. So kannst du üben, dass du dich durch die Räume bewegst und er auf seinem Platz liegen bleibt. So wird er lernen etwas zu entspannen und nicht gleich in Stress zu geraten, wenn er dich nicht mehr sieht und kontrollieren kann.
Das wäre auch ein guter erster Schritt für das Training zum Alleinebleiben.
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Natürlich ist es etwas schwer das Problem über das Internet zu analysieren :)
Aber das ist ja oft so, dass sie ihn dann "alleine" können, aber nicht in Sequenzen. Dann würde ich natürlich erstmal mit einem Gerät hinter dem Slalom üben. Oder eben mit einigen Geräten VOR dem Slalom und dann erstmal den fertigen Slalom belohnen, danach wieder Geräte anhängen. Denn natürlich ist es für die Hunde eine ganz andere Situation, wenn sie den Slalom fullspeed in der Sequenz machen, als isoliert alleine.
Aber das wird schon, ist einfach Erfahrungs- und Übungssache :)
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Naja, also erstmal sollte der Hund natürlich das Gerät ohne Hilfe von alleine abarbeiten können und danach eine Belohnung erhalten. Danach erhöhe ich den Druck, das Tempo, die Ablenkung etc. schrittweise ... und dann baue ich den Slalom in den Parcours ein.
Bzw. macht man vieles davon im Aufbau ja schon parallel.
Ich arbeite da auch gern mit Futterautomat am Ende.
Ein Hund der den Slalom KANN, aber einfach schlampig wird, den würde ich abbrechen. Ggf. auch Zwangspause verordnen, an den Rand gehen und nach paar Minuten neu ansetzen und wenn er es dann richtig gemacht hat: Jackpott.
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Das Geburtsgewicht und das "Endgewicht" mit 8 Wochen sagt leider gar nicht so viel aus ... Theoretisch kann der kleinste Welpe im Wurf mit 8 Wochen später der Größte werden.
Aber klar, manche Tendenzen sieht man natürlich trotzdem! Und ein Welpe mit 1,5kg bei Abgabe wird ganz sicher kein Riese :)
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Eine ganz gute Erklärung findest du hier:
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