Beiträge von Bonadea

    Ob der Hund nun wegen optischer Vorliebe oder wegen irgendwelcher Verliebtheit in charakterliche Eigenschaften leidet, dürfte ihm egal sein. Mir ist es das.Ich find fit und charakterlich interessant klasse - deshalb hab ich nen Beagle! :hust: Läuft der los, hält leider kaum ein Bully mit :p


    Ich finde es außerdem extrem egoistisch die Erhaltung einer Rasse, die an massiver körperlicher Behinderung leidet, durch "ihr einizgarties Wesen" zu rechtfertigen!

    Da fragt man sich doch ernsthaft, was das noch mit Tierliebe und Empathie zutun hat, wenn man in Kauf nimmt, dass massig Hunde ihr lebenlang keine Luft bekommen, sich tot kratzen und Rückenprobleme haben .... - aber der soll sich mal nicht so anstellen, er ist doch so süß und hat so einen tollen Charakter, das ist alles was zählt.

    Ich frage mich dann immer, würden Leute, die das behaupten, mit diesen Hunden tauschen wollen?

    Zitat von Marula

    So geht es mir auch. Ich hab ehrlich gesagt auch wenig Verständniss für die Bemühungen, einen "rassetypischen" und standardgerechten, also immer noch möglichst plattnasigen, Mops, EB oder FB zu züchten, so von wegen BOAS-Test in der berometrischen Messkammer (Cambridge) und CT vom Schädel um das Risiko von Syringomyelie zu reduzieren (neben den anderen, "normaleren" Untersuchungen wie Röntgen des Rückens, Patellauntersuchung, Augenuntersuchung...).
    Das ist wirklich einfach unnötig - züchtet einfach normal geformte Hunde, dann braucht ihr nicht für zig hundert bis zig tausend € die aufwendigsten Untersuchungen machen, nur um den extremst möglichen, "geht grade noch so" Typ zu erzielen. Aber davon will man sich ja um's verrecken nicht trennen.


    Stimme dir 100 Prozent zu!

    Zitat


    Da redet man bei manchen Leuten echt gegen ne Mauer. Andere freuen sich aber auch, wenn man sie für ihr schlankes, gut konditioniertes Tier lobt.


    Das mach ich auch immmer so :D Wie bei den Tierchen: gutes Verhalten bestärken, freut die Leute meistens ungemein und man hat ja doch die Hoffnung, dass es etwas bewirkt.


    Zitat


    Ich hatte das gesagt und ich stehe da auch nach wie vor zu. Das ist weder persönlich noch böse gemeint, aber ich habe tatsächlich einfach noch nie einen normal, also "frei" atmenden Mops, Frenchie oder English Bulldog getroffen, und aufgrund der großen Modewellen sieht man die als TA zur Zeit nunmal täglich, meistens mehrmals.
    Schon Hunde ohne jeden Stridor in den oberen Atmewegen sind selten, die meisten "schnuffeln" zumindest ein bisschen durch die meist sehr verengten Nasenlöcher. Dann verstärkte Bauchatmung, verstärktes "ziehen" der Luft auch in Ruhe, aber spätestens bei Belastung und beides bestätigt sich dann idR beim abhören.

    Und vom schlimmsten Röchel-Opfer bis zum ziemlich moderaten Sportmops sinds sich nunmal fast allen Besitzer einig, dass ihr Hund kein bisschen auffällig ist. Insofern gilt für mich nach wie vor: Ich glaube es, wenn ich es sehe/höre, nicht wenn der Besitzer es erzählt - weil es oft behauptet wird und ich bisher NIE erlebt habe, dass es stimmt.


    So ist es. Ich stelle mich für eine Untersuchung gerne zur Verfügung! Bitte kommt mit einem absolut unbehinderten, FREIATMENDEN Frenchie/Mops zu mir! DAS würde ich WIRKLICH total gerne sehen und hören!

    Man könnte vor Wut und Machtlosigkeit heulen. Hatte erst kürzlich wieder einen Besitzer mit seiner nicht mal dreijährigen franz. Bulldogge in Behandlung, die vor 6 Monaten wegen der Bandscheibe operiert wurde. Im CT waren aber noch mindestens 5-6 andere Stellen "nicht schön". Gerade mal 5-6 Monate konnte der Hund einigermaßen schmerzfrei leben und hatte jetzt wieder massive Schmerzattacken, - trotz Schmerzmittel und allem drum und dran. Gaumensegel und Nase natürlich auch bereits operiert. Der Plan war ... nochmal CT? Nochmal OP? Nochmal schauen, ob der Hund für einen gewissen Zeitraum schmerzfrei ist mit der Angst, dass zu jeder Zeit eine anderen Bandscheibe wieder Ärger macht?

    Der Hund wurde nun eingeschläfert. Bei der Besitzerin wird keine dieser Rassen mehr einziehen.

    Das Leid und diese unvorstellbaren Qualen die Hund und Halter durchstehen müssen stehen für mich in absolut keiner Relation zum "Mehrwert der Rasse". Es macht mich einfach nur wütend. Es ist so ... unnötig. Ich bin es so satt.

    Wo ist das Prroblem ... kann man doch individuell halten. Meine Hunde kennen auch keine fest getackteten Futterzeiten und wenn wir viel unterwegs waren und die sich dort ihren Tagesbedarf durch Leckerlis schon "erarbeitet" haben, dann gibt es abends halt nix mehr. Will keine fetten Hunde. Stress hatte damit hier noch nie einer, wieso auch? Die gehen ja nicht hungrig ins Bett.

    Trotzdem gibt es hier natürlich auch Futter ganz normal aus dem Napf. Aber wenn ich jetzt einen extrem "außenfokussierten" Hund hätte, den ich eben draußen viel mit Futter bestätigen will/muss, joah ... dann würde ich ohne Bauchschmerzen "Napfmahlzeiten" auslassen.

    Ich glaub dem Hund ist das doch total schnuppe, ob der das jetzt aus der Hand oder dem Napf bekommt.

    Mal eine Frage an alle, die mit verschiedenen Targets arbeiten. Also sowas wie mit dem Hinterbein etwas antippen, mit dem Vorderbein, Schulter, etc. Wie habt ihr das aufgebaut? Habt ihr dazu evtl. Literatur/Links/Videos/irgendwas? Oder einfach Inspirationen?

    Ich hätte total Lust, da mehr mit Kimi zu machen, stehe nur momentan einfach auf dem Schlauch, wie ich das aufbauen soll. Vorder- und Hinterhandtarget kann sie (Nasentarget auch, aber das ist ja wieder was anderes), also sich nur mit den Vorderpfoten wo draufstellen oder eben nur mit den Hinterpfoten. Aber was Schulter, etc. angeht, ist sie da auch ein bisschen ideenlos, sowas bietet sie gar nicht an. Wie kann ich ihr bei solchen Sachen helfen?

    Was genau schwebt dir denn da vor? Bzw. welche Übungen willst du damit aufbauen oder wofür möchtest du das einsetzen? Also z.B. Schultertarget? Vielleicht kann man die Frage so besser beantworten.

    Vor- und Hinterhandtarget reicht doch eigentlich schon fast füt die allermeisten Übungen im "Fitnessbereich" :)

    Ich nehm im Moment so eine zurechtgeschnittene Bauschutzmatte.
    Sind sehr günstig, gibt es in unterschiedlichen Stärken und kann man sich auf die beliebige Größe zurechtschneiden.

    Allerdings merke ich grad, dass die halt im Gras gerade bei höherem Tempo nicht immer so einfach zu sehen ist. Warte also auch noch auf die bunten Targets von Ramona. Auf dem Steg oder der Planke selbst dürfte es dann aber mit dem schwsrzen Target kein Problem mehr sein.

    Hmm, jaaaa ok. Gut, ich würde jetzt mit einer 33er Hündin nicht mehr züchten. Aber hast recht, mit 34,5 ist die natürlich noch im Standard :) Hab hier ja eher die Größeren und Kaami mit ihren 35,5 kommt mir schon immer so klein vor.

    Und danke! Wollte doch nochmal stalken :D