Beiträge von Bonadea

    @MiLu94

    Und die Entscheidung, einen GESUNDEN Hund aus dem Sport zu nehmen, kann man nicht vom Alter abhängig machen. Oder besser gesagt, können schon, Wenn man sich damit besser fühlt. Aber es so hinzustellen, als ob es allgemein fast schon schlecht wäre, einen älteren Hund im Agi zu führen, was die gewählte grammatikalische Struktur impliziert, ist mE daneben.


    Das hat Brizo aber doch gar nicht gemeint?! Kann ich aus ihrem Post jedenfalls nicht entnehmen.
    Es war zudem doch auf lionns Post bezogen - und ja, ein achtjähriger, lahmender Hund muss nun mal nicht im Sport bleiben. Was anderes lese ich da nicht? Aber gut.

    Bei einigen alten Hunden denke ich mir im Sport manchmal ... muss das noch sein? Nur weil er noch KANN, heißt das ja nicht, dass er MUSS. Aber das soll eben jeder selbst wissen, jeder kennt seinen eigenen Hund am Besten. Ich hoffe auf jeden Fall sehr, dass ich den passenden Punkt finde und meine Hunde immer aus dem Leistungssport rausnehme, BEVOR sie schrott sind oder die ersten Alterserscheinungen zeigen. Was nicht heißt, dass sie nicht trotzdem zwischendurch im Training mal mitlaufen dürfen. Aber leistungsorientiertes Training und Wettkampf wäre ab einem bestimmten Punkt dann einfach raus. Aber das kann jeder machen wie er will.

    Meine trinken und fressen aus allem ... ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht und habe mich über diesen Thread etwas gewundert. Wir haben Edelstahlnäpfe, sind günstig, schlicht, passen gut in die Spülmaschine. Und ich habe einen Keramiknapf mit Wasser in der Küche stehen - der ist schwer und kann nicht umkippen. Aber ja, ich habe noch nie erlebt, dass meine da irgendwelche "Vorlieben" oder "Abneigungen" hätten. Sind wohl einfach gestrickt xD


    OMG - wie schön! Die habe ich ja noch nie irgendwo gesehen :D Ich brauche DAS!!!!

    Ich habe im September noch zwei Turniere. Da entscheide ich dann, ob ich 2019 überhaupt noch Turniere melde. Ich habe zwei junge Shelties aber ich weiß nicht ob mir Turniere ohne Caya überhaupt noch Sinn machen.

    Ich habe im Moment echt Sorgen mit meiner Mittelspitzhündin. Sie ist jetzt 8 und ich habe halt keine Ahnung was da halt drin steckt an gesundheitlichen Vorbelastungen. Nur das sie eine Inzuchtshündin in der was weiß ich wievielten Generation ist, dass weiss ich. Bisher war ja alles gut - sie hatte als Junghund Probleme mit PL links aber das hatten wir gut in Griff.
    Jetzt kam im Sommer die Sache mit den Blasensteinen und dem sehr schonen danach. Extrem viel haben wir ja schon vorher nicht trainieren können.
    Tja und nun haben wir es :verzweifelt: Im normalen Alltag humpelt sie nicht aber wenn sie gesprungen ist oder Wiedermalerei wie kirre durch die Gegend hoppelt (Verhaltenstörung krieg ich nicht mehr raus) dann lähmt sie auf dem Hinterbein wieder 2 Tage :/ :( :


    Definitiv ein Grund sie aus dem Sport zu nehmen. Sie zeigt ja ganz deutlich, dass ihr die Belastung nicht gut tut.

    Wieso baust du nicht die Shelties auf?

    Nicht unbedingt.In "meiner" TK gibt es eine Mischung. Zum einen die alltäglichen Behandlungen, zum anderen die Überweisungen, weil die Haus-TÄ nicht mehr weiterkommen.


    Ja, das ist in den meisten Kliniken so.
    Aber dennoch sind sie anders strukturiert, allein schon durch höhere Besetzung und Fluktuation in der Personaldecke ist ein Verhältnis, wie zum Haustierarzt oft nicht so einfach möglich.

    Ja klar, - aber jeder hat mal angefangen. Und die wenigsten zeigen so viel Interesse, wie du xD Wird sicher klappen!

    Im Übrigen: die letzten drei werden nach dem System von Nadine ausgebildet :) Schon mal als Vorgeschmack, haha!

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    Auch Tierärzte sind nur Menschen. Keine Götter, niemand der alles richtig macht, aber eben auch keine gefühllosen Monster, die nur Profit im Kopf haben - aber gerade in großen Betrieben ist das Verhältnis zum Patient einfach distanzierter. Das kommt einmal durch den größeren Zulauf in Kliniken - also durch ein viel größeres Patientenaufkommen - und gleichzeitig eben auch dadurch, dass man viele Patienten nur einmal und dann nie wieder zu Gesicht bekommt. Hier kann also oft gar kein solches Verhältnis, wie zu einem Haustierarzt entstehen. "Eine Nummer zu sein" muss aber nicht zwangsläufig ein Nachteil sein. Viele Abläufe und OPs sind so routiniert in einer Klinik (eben durch die Masse und Erfahrung der durchgeführten Eingriffe), dass das Tier hier oft sehr gut aufgehoben ist und tatsächlich medizinisch optimal versorgt wird - auch wenn die Besitzerkommunikation und Abwicklung insgesamt etwas "fließbandmäßig" anmutet.

    Eine Klinik funktioniert komplett anders, als eine Haustierarztpraxis. Hinzu kommt die immense Erwartungshaltung der Tierbesitzer, die eben immer wieder wechselt. Die einen wollen es "nur" günstig, die anderen möglichst "weichgespült und mit Händchenhalten", die anderen sind eher "ganze Kerle" und wieder andere erzählen dir erstmal die komplette Lebensgeschichte, auch wenn die null relevant ist ... also muss man sich immer wieder an jeden Tierhalter neu anpassen, um deren Wünschen "gerecht" zu werden.

    Empathie ist für mich übrigens eine der wichtigsten Eigenschaften eines Tierarztes, das bedeutet für mich auch nicht unbedingt, dass man nur "eititei" macht. Empathie bedeutet "Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen" - ich fühle also für Patient und Besitzer und es ist mein Job, zwischen Fachkompetenz und vernünftiger Aufklärung auch dafür zu sorgen, dass sich der Besitzer gut aufgehoben fühlt, dass ich seine Sorgen und Ängste wahrnehme und ihm dies auch signalisiere (auch wenn sie für meinen medizinischen Background total unbegründet sind und ich ja ungefähr 90 mal am Tag höre, wie sehr sich jemand vor Narkose xy fürchtet, und dass GENAU DIESE RASSE ja ein Problem mit Narkose generell hat etc. pp.). Als Tierarzt kann ich das Risiko einschätzen, ein Besitzer oft nicht. Trotzdem muss ich seine Sorgen ernstnehmen.

    Wenn ich zu einem Humanarzt gehe, möchte ich auch, dass mich jemand vernünftig untersucht und sich meine Sorgen anhört (und diese im besten Fall zerstreut, oder mich beruhigt).


    Lange Rede, kurzer Sinn: wenn du bei einem Arzt oder einer Klinik ein wirklich schlechtes Bauchgefühl hast, dann suche lieber nochmal weiter oder geh in eine andere Klinik oder Praxis. Eine gewisse Basis sollte da sein. Denn wenn dann - aus welchem Grund auch immer - doch mal irgendwas schiefgehen sollte, dann wirst du dir 1000mal mehr Vorwürfe machen, als wenn du NICHT auf dein Bauchgefühl gehört hast.

    Zu den negativen Bewertungen ... ich würde darauf wirklich nicht viel geben. Die, die eine Bewertung schreiben sind ja ohnehin schon oft Leute, die wegen irgendwas nicht zufrieden waren - von den vielen zufriedenen Kunden liest man selten was. Die bringen nämlich eher Blumen und Pralinen und Bilder vorbei ;-)
    Wo gearbeitet wird, fallen auch Späne. Egal wo, es wird immer irgendwen geben, der meckert oder der unzufrieden war. Leider kann man bei diesen Bewertungen sich nicht die andere Seite anhören. Zu den meisten "Horror-Geschichten" gibt es auch noch "Gegenversionen".

    Versuch dich nicht ganz so verrückt zu machen! Suche dir jemanden, wo du dich ernstgenommen fühlst und ich bin mir sicher, dass alles gut gehen wird. LG!

    Die von dir genannten haben aber natürlich auch noch viele Haare da drin, das kann natürlich schon auch zu Entzündungen führen.


    Beagle sind jetzt nicht gerade bekannt für besonders viele Haare in den Ohren.

    Ja, richtig lange Hängeohren sind wohl anfällig. Aber Stehohren sind leider auch kein Garant für gesunde Ohren. Ich habe kürzlich eine ältere französische Bulldogge kennengelernt, die trotz Stehohren irgendwann eine so schlimme Ohrenentzündung erlitten hat, dass die Ohrmuscheln davon sogar sichtbar verküppelt waren.

    Ich hatte bisher immer Hunde mit mittleren Schlappohren, also etwa so, wie ein Labrador sie hat, und es gab allerhöchstens mal das Problem, dass stärker Ohrenschmalz gebildet wurde und die Ohren öfters gereinigt werden mussten. Zu Entzündungen kam es zum Glück nie.


    Frenchies entwickeln in der Regel eine Otitis - ausnahmsweise! - mal nicht in erster Linie wegen ihrer degenerierten Anatomie, sondern wegen ihrer massiven Neigung zu Futtermittelallergien.


    Meine Shelties können mit ihren Stehkippohren alle möglichen Gemütslagen ausdrücken. Auch viele Schlappohrhunde haben ein "gesundes" Ohrenspiel. Schlappohren an sich sind kein Problem, solange nicht Tonnen an Haaren IN und AN den Ohren sind, der Gehörgang selbst eine gute Anatomie hat, Luft ans Ohr kommt und nicht tausend Hautfalten, oder generell Fleisch, Haar- und Fettmassen die Funktion des äußeren Gehörgangs einschränken.

    Die heftigsten, teils unheilbaren Otitiden habe ich bei Shar Peis gesehen.