Beiträge von Bonadea

    Ich glaub in dem zitierten Thema habe ich auch mal was über Kosten geschrieben, bzgl. meines Wurfes. Es ist schon so, dass ein RICHTIGER Züchter im Vorfeld deutlich mehr Ausgaben hat, als ein "Vermehrer".

    Aber wenn ich hier Preise lese für manche Rassen. Holla, die Waldfee.
    Ich finde alles über 1500 Euro sschon an der Genze zu frech.

    Und 2000 Euro für einen Zwergspitz? Niemals würde ich das ausgeben (zum Glück will ich auch keinen, haha).

    Ohnehin immer wieder amüsant, wie teuer diese ganzen "Exklusiv-Rassen" sind, die weder Leistungsnachweise, noch großartige gesundheitliche Auflagen erfüllen müssen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

    Hast du den Rahmen selbst gebaut? Überlege ja immer noch Kaami an der Wand umzustellen, aber mir fehlt ein Konzept.


    So, ich habe es schon in meinem Thread gezeigt, aber hier passt es denke ich ebenso gut! :D

    "Meine" Welpen machen mit ihren neuen Besitzern gerade ja ihre ersten Schritte im Agility und drei davon sind aktuell bei einem Grundlagenkurs (Onlinekurs) dabei. Hier mal das Abschlussvideo von zweien :)

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    Was man vielleicht auch für Wanderungen und Fahrradtouren oder generell für unterwegs bedenken sollte, ist das Gewicht der Hunde. Bei den Havanesern gibt es da schon ganz schöne Brocken, die können bis zu 9 kg auf die Waage bringen. Da würde ich mich, wenn dich der Havi interessiert, mal umhören, ob und inwiefern schon beim Züchter festgestellt werden kann, welcher Welpe später eher schwer werden wird. Ein Zwergpudel z.B. ist zwar meist ein paar Zentimeter größer, aber im Verhältnis auch um einiges leichter (ca. 3-5 kg), da weniger kompakt (was für Agility auch nicht unerheblich ist).


    Das kann dir allerdings auch beim Sheltie passiern. Die streuen extrem in der Größe. Von 3-12kg ist alles möglich. Wobei das beim Sheltie meist keinen Einfluss auf die "Agilitytauglichkeit" hat.

    Da würde mich mal interessieren, welche Probleme die Hunde genau haben und worauf die zurück geführt werden.

    Es ist immer so ein Totschlagargument, aber wirklich genaues wird dazu nicht gesagt, auch hier nicht von den Tierärzten. Ja, im Alter haben die dann Folgeschäden... welche? Da schweigt man sich aus.


    Hmm, kann ich ebenfalls nicht bestätigen.
    Wie soll man das auch beweisen? Alte Hunde sind nun mal ... alt ... und egal welche Fütterung, sie können halt krank werden.

    Richtig ist, das Blutbilder nix bringen wenn es um die Beurteilung einer passenden Fütterung geht, - aber sehr viele Halter kommen damit in die Praxis, weil sie glauben damit könnten sie sich auf der sicheren Seite wähnen.

    Im Grunde habe ich in den letzten Jahren eins gelernt ... ein Futter ist so gut, wie der Hund es verträgt. Und man glaubt gar nicht, wie groß teilweise die Differenzen sind und was für einen Marathon manche Besitzer hinter sich haben, bis sie das richtige für ihren Hund gefunden haben. Ich poche und bestehe also gar nicht darauf, dass Besitzer irgendwas füttern "müssen". Bei den Barfern frag ich schon mal genauer nach ... weil viele da ja etwas merkwürdige Konzepte fahren und gebe dann auch schon mal meine Bedenken an - aber ansonsten muss das einfach jeder selber wissen.

    Bei speziellen medizinischen Fragestellungen bin ich auch wirklich froh, dass wir auf Fertigfutter zurückgreifen können - denn nicht jeder Hundehalter ist ein DFler und nur die wenigsten kriegen das dann hin, ihren Hund diätetisch gut zu versorgen. Da sind hills und Co immerhin eine Alternative.

    Meine eigenen Hunde wurden mal gebarft, mittlerweile gibt es ein "Mittelklasse" Nassfutter (also eins, wovon man nicht gleich arm wird, aber auch kein ekliges "Zuckerdiscounterfutter"), das dann schon mal mit Eigelb, Öl, Hüttenkäse gepimpt wird und unterschiedliches Trockenfutter als Goodie zwischendurch. Ich fahre gut damit.

    Da geht sicher einiges!

    Aber Papillon würde bestimmt ganz super zu deinem Ersthund passen :-) Sieht man ja auch eher seltener, aber die, die ich kenne sind wirklich offene, witzige und lustige Gesellen! Nicht gnaz so "kläffig" und reizempfänglich wie Shelties meiner Erfahrung nach.

    Bei den Maltesern kenne ich leider einige, die wirklich chronische heftige Probleme mit Magendarmbeschwerden haben (Richtung Futtermittelunverträglichkeiten/IBD) - insgesamt wirken sie auf mich leider nicht mehr so richtig "robust". Allerdings ist das evtl. auch nur subjektives Empfinden.

    Also ich liebe meine Rasse (Shelties) und hier werden immer Shelties leben. Ich empfehle sie auch gerne, da sie nun mal extrem vielseitig, lieb, unkompliziert und anpassungsfähig sind.

    Wenn es was gäbe, was ich an ihnen abstellen wollen würde, dann wäre das einmal die Kläfferei (omg!!!!!) und das überdimensionierte Fell (es nicht besonders pflegeaufwändig, aber ich finde es optisch hässlich und auch funktionell einfach sinnfrei).

    Wem ich einen Sheltie NICHT empfehle: Menschen, die auf jeder Hochzeit tanzen wollen und den Hund viel alleine lassen, Menschen, die so gar keinen Bock auf Kämmen und Hundepflege haben, Menschen mit gewisser Grobschlächtigkeit oder Familien mit lauten, unerzogenen Kindern und extrem viel Hektik im Haushalt; Menschen, die wenig feinfühlig sind und "einen richtigen Hund brauchen" und eher auf altem "Dominanzprinzip" ausbilden.... da würde ein Sheltie einfach innerlich zerbrechen.

    Ansonsten passt der Sheltie für ambitionierte Sportler und auch als Begleithund meistens ganz gut, finde ich.

    Ich glaube, genau das ist das Ding, was sich viele vorstellen. Der Hund soll aktiv sein, aber nur wenn man es selbst gerade will. Er soll alleine bleiben können oder 8Std unterm Schreibtisch liegen können, ohne das man ihn bemerkt. Bestenfalls soll er vorher in einer kurzen Periode der Pubertät "schwierig" gewesen sein, damit man selbst sich loben kann, dass man den Hund so gut hinbekommen hat. Er soll apportieren, aber keinen Jagdinstinkt haben. Er muss sich alles gefallen lassen und auf alles Lust haben, worauf ich just in diesem Moment Lust habe. Und dann bitte mit Feuereifer und Herzchen in den Augen. Verträglich mit allem und jedem, gar souverän. Aber wenn man nen schlechten Tag hat und keinen Nerv auf Gassi mit Beschäftigung, reicht auch eine unaufmerksame Schnüffelrunde um den Block, während man selbst auf sein Handy guckt. Er soll selbstständig, unbestechlich und wild und frei sein, aber mit dem Herrchen eine Einheit bilden, für den er die Welt zu Füßen legt und ohne Leine bei Fuß geht. Bestenfalls noch ein Wolf im Hundeformat für die besondere Optik, aber bitte nicht haaren, sabbern oder Dreck reinbringen. Er soll einen beschützen, aber fremde Handwerker oder die Freunde des Kindes soll er schon noch rein rein lassen und dabei möglichst nett sein. Er hält Abstand zu Menschen, die es brauchen, und ist ein Schmuser vor dem Herrn, wenn er Leute mögen darf.

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    Dazu hat er ein Diplom in Mathematik, räumt die Spülmaschine aus und sammelt seinen Kot selbstständig ein umd bringt ihn zum nächsten Mülleimer

    Und der Hund muss das alles in sich vereinen. Sonst ist er nicht geeignet, verhaltensgestört oder gar krank.


    Die eierlegene Wollmilchsau!!!! :D

    Achja ... die Sheltiezucht. Willkommen im Dilemma.

    Das Problem beim Sheltie ist einerseits die extrem große Bandbreite an Typ und Charakter und andererseits die fehlende "Arbeitslinie". Ob ein Hund ein guter Sporthund wird, entscheidet sich nicht dadurch, ob der Züchter selbst Sportler ist.

    ABER - es ist natürlich sehr viel einfacher Wesen, Gebäude und Eignung einzuschätzen, je mehr nahe Verwandte/Geschwister/Elterntiere man im Sport kennt und beurteilen kann. Das ist auch der Grund, warum so viele zu den Sportlern gehen, wenn sie selbst einen Sporthund haben möchten - denn über die Leistung von "Familienhund xy" gibt es in der Regel überhaupt gar keine nachprüfbaren Fakten über die Sporteignung.

    Meiner Erfahrung nach können auch die wenigsten Züchter einschätzen, ob ein Hund später gut oder schlecht für den Sport geeignet ist. Die haben für sowas kein Auge, wenn sie nicht selbst aktiv Sport betreiben und wissen nicht worauf es ankommt und setzen "viel Aktivität" mit "Sporteignung" gleich. Dass es da aber eigentlich noch auf andere Dinge ankommt wird übersehen.

    Es stimmt schon, dass man "mit jedem Sheltie" Agility machen kann, aber es ist dennoch ein riesen Unterschied, ob ich einen Hund habe, der selbstsicher, fokussiert und antrittstark ist, oder ich einen Sheltie habe, der das Ganze nur mit halbem Herzen macht und sich ständig verunsichern lässt wegen irgendwelchen Dingen ...
    Je mehr und je länger man Shelties kennt, desto intensiver werden einem diese Gegensätze bewusst.

    Mein Rat wäre also immer ... Linien studieren und Hunde, die man im Sport gut findet anschauen, dann ähnliche Verpaarungen finden. Einen Züchter finden, der WESENSSTARKE Hündinnen hat und eine gute Welpenprägung- und sozialisation vornimmt. Ein bisschen Glück + ein bisschen Engagement (Shelties sind eben oft Spätzünder und man muss auch in sie investieren wollen!) ... ;-)

    Und man darf nicht vergessen, der Züchter hat den Welpen 8 Wochen, der neue Besitzer ein ganzes Leben! Man kann sooooooooo verdammt viel mit guter Ausbildung aus einem Hund rausholen!!! Und selbst ein "richtig guter Hund" muss ausgebildet werden, damit er sein Potential entfalten kann. Niemand braucht ne Maschine, wenn er sie nicht bedienen kann - denn dann endet das Ganze sowieso eher im Chaos.

    Und nicht vergessen darf man die Genetik. Selbst bei der gründlichsten Recherche und der offensichtlichen "Traumverpaarung" kann es ein, dass die Nachkommen die Erwartungen nicht erfüllen. Das ist das Leben.


    Ich habe fünf wundervolle, wirklich extrem unterschiedliche Welpen in meinem Wurf gehabt. Sie alle wurden von mir und werden noch tausendmal mehr von ihren neuen Besitzern gefördert - ich bin wirklich extrem happy mit diesem Wurf! Im Übrigen ist der Vater hier einer, der mehrere Championtitel hat und selbst kein Agility macht ;-) Aber sein Charakter, seine Anatomie und sein Wesen haben einfach überzeugt.

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    Jeder Hund ist ein Individum und ich muss sagen, mit jedem ist es wieder eine spannende Reise. Man lernt einfach nicht aus und muss sich immer wieder neu einstellen und neue Probleme lösen. Unsere Nachzuchthündin z.B. ist für den Sport wirklich grenzgenial, und trotzdem ist sie einfach als Typ alles andere als einfach.

    Egal wie es kommt, wenn der Sheltie/Hund da ist - man liebt ihn einfach!!!! ♥ Du wirst den richtigen Hund finden, ob bei einem "Sportzüchter" oder eben bei einem normalen.

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    Mir persönlich ist nicht das Wichtigste, dass die Leute einen Bekanntheitsgrad haben, aber ich muss einfach das Gefühl haben, dass der Hund dort wirklich GELIEBT wird und die Leute auch ambitioniert sind. Und mit ambitioniert meine ich nicht "Profi", sondern engagiert, informiert - und eben in ihren Hund investieren (und das auch wirklich wollen, aus eigenem Antrieb!). Zeit, Ausbildung - ihn nehmen wie er ist, aber seine Schwächen zu seinen Stärken machen. Hundeverstand und Herz haben. Ich möchte einfach, dass meine Welpen über sich selbst hinauswachsen :)

    das hat Mia leider auch :verzweifelt:

    mit einem speziellen Shampoo und Conditioner ist es schon deutlich besser geworden, aber gerade in Stresssituationen (zb beim Tierarzt) fusselt sie schon doll..

    (sie ist komplett durchgecheckt was Schilddrüse und sowas angeht und es ist auch egal, wie sie gefüttert wird)


    Ja, meine auch - insbesondere um die Läufigkeiten rum. Aber glaub mir ... man sieht den Unterschied, wenn da regelmäßig jemand kämmt, oder die Hunde monatelang ohne jede Pflege rumlaufen.


    Und weil sich jetzt ein paar hier an "Verwahrlosen" aufhängen - bitte richtig lesen. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass Hunde ohne Bad zwangsläufig verwahrlosen - lediglich, dass ich einige Hunde kenne, denen ein Bad mal gut tun würde. Das sind zwei Paar Schuhe!

    Also ruhig Blut.