Beiträge von Bonadea

    Es gibt keine deutsche Datenbank über rein amerikanische Shelties. Es gibt zwei Datenbanken, die eine gehört zum CfBrH und die andere zum SSCD - dort sind alle Hunde der Vereine inkl. Ahnentafel gelistet, dort wird nicht nach Linie unterschieden.

    "Reine Linien" gibt es immer weniger, da viele Züchter "britische" und "amerikanische" Linien vermischen. Rein amerikanische Linien wirst du hier in Deutschland wohl eher weniger finden (denn der amerikanische Sheltie entspricht nun mal nicht dem "britischen Standard"). Es gibt einige Züchter, die auf Amiblut komplett verzichten und Amerikaner aus Prinzip "ablehnen" - man erkennt diese Züchter an dem Button "true british type" auf der Homepage ...


    Es gibt aber ein paar Züchter, die regelmäßig Rüden aus Amerika/Kanada importieren. Die decken sich oft dumm und dämlich hier. Also Nachfrage gibt es auf jeden Fall. Die meisten deutschen Shelties haben sowohl Briten, als auch Amis im Pedigree. Ein bekannter und viel genutzter Importrüde war z.B. Grandgables Dressed to Impress - den findet man sehr oft in Ahnentafeln.

    So ganz oberflächlich gesprochen, sagt man Engländern nach feiner, kleiner, lieblicher und sensibler zu sein, während die Amis als "kleine Ausgabe des großen Collies" oft massiger, substanzvoller, gröber und robuster sein sollen. Im Endeffekt gibt es aber bei beiden Linien Ausreißer, die genau das Gegenteil beweisen. Wundertüten eben.

    Bellfreudig sind Shelties leider. Wie laut ein Sheltie im Endeffekt ist, kann man leider schlecht voraussagen. Man kann mit Erziehung schon etwas ausrichten, aber komplett "still" werden die wenigsten Shelties. Darauf muss man sich einlassen. Aber bellfreudig bedeutet halt auch nicht, dass die 24h sinnlos durchkläffen. Aber es kann halt passieren, dass man immer "einen Daumen" drauf haben muss.

    Shelties werden gerne beschäftigt. Frisbee und Dogdance sollte da kein Problem sein. Beschäftigung sollte immer mit Maß erfolgen, also auch genug Ruhephasen einplanen und keinen vollen Stundenplan kreieren. Shelties sind sehr reizempfänglich und sie brauchen eben auch Tage, an denen nix passiert.

    Keine Ahnung, also meine Hunde kommen mit diesen Plastikdingern auch nicht klar.

    Oft sehen sie die Hürden auch schlecht.

    Aber ja, sehr schwierig was zu sagen ohne das Problem zu sehen. Sprünge auf und über Baumstämme sind halrt auch nochmal was ganz anderes, als Agilitysprünge. Man darf das echt nicht unterschätzen.

    Wenn du aber wirklich nach fachkundiger Meinung suchst, kann ich dir jemanden für Sprungtraining empfehlen (aus dem Agilitybereich). Weiß halt nicht wie wichtig dir das ist, weil das dann wirklich seeeehr audfwendig wird :)

    Ja, wenn du da einen Kontakt hättest, wärs cool, bin halt aus der Steiermark. Sprungtechnik find ich schon sehr wichtig, da würd ich auch richtig mit mini-Schritten trainieren, kommt ja dem Hund zu Gute =)

    Onlinetraining ;-)

    http://www.agility2go.eu/index.php/de/s…ices/81-jump2go

    Keine Ahnung, also meine Hunde kommen mit diesen Plastikdingern auch nicht klar.

    Oft sehen sie die Hürden auch schlecht.

    Aber ja, sehr schwierig was zu sagen ohne das Problem zu sehen. Sprünge auf und über Baumstämme sind halrt auch nochmal was ganz anderes, als Agilitysprünge. Man darf das echt nicht unterschätzen.

    Wenn du aber wirklich nach fachkundiger Meinung suchst, kann ich dir jemanden für Sprungtraining empfehlen (aus dem Agilitybereich). Weiß halt nicht wie wichtig dir das ist, weil das dann wirklich seeeehr audfwendig wird :)

    Erstmal - was für Hürden hast du? Diese Plastiksteckdinger? Die taugen nix ... da fällt wirklich sofort ne Stange. Würde dann doch lieber mit "vernünftigen" Hürden arbeiten.

    Und dann ... Springen ist halt schon eine echt hoch komplexe Angelegenheit und Tipps sind hier vermutlich ins Blaue hinein, ohne zu wissen was ihm eigentlich Schwierigkeiten bereitet.
    Absprung? Technik? Probleme mit dem Equipment? Distanzen?

    Es gibt Leute die stecken da wochenlange Arbeit rein - aber um zu wissen, wie man ihm helfen kann muss man erstmal das Problem genauer analysieren :)

    Unser (eher Show)Langhaarborder hat und hatte auch immer extreme Probleme mit warmen Wetter. Die noch felligeren Shelties dagegen sind immer auffallend besser mit der Hitze klargekommen.

    Mittlerweile wird ihr der Pelz im Sommer abgschoren, damit geht es ihr deutlich besser.

    Und ich wiederhole mich gern nochmal - ich denke nicht, dass alle DSH krank sind und gerade die LZ habe ich auch als recht kompakte Hunde bis jetzt kennengelernt. Grad erst gestern wieder ein sehr schickes Exemplar da gehabt.

    Also versteht mich bitte nicht falsch. Mir liegt es total fern mich hier an einem Rassebashing zu beteiligen. Ich finde nur, dieses Thema ist doch einfach dazu da gewisse Missstände und fragwürdige Trends in der Zucht unterschiedlicher Rassen zur Debatte zu stellen. Und daher finde ich schon, dass man sowas auch diskutieren sollte.

    Ich kenne und sehe neben fitten DSH nämlich leider auch diese Negativbeispiele der Hochzuchten. Und der DSH ist einfach nicht das Paradebeispiel für lange Fitness ... mit Krankheiten des Bewegungsapparates sind sie einfach auffallend oft da (und ich meine keine HD, sondern eher Dinge wie lumbosakrale Stenose, Cauda equina, Arthrose, extreme Durchtrittigkeit, Spondylose, schwache Hinterhand).

    Ich denke der "Karpfenrücken" ist das Produkt eines optischen "Idealbildes" - man wollte einen tiefen DSH, also hat man den Rücken und die Optik mit der Zeit so verändert, bis man die Hunde eben nicht nur durch Training und Stellen so hinbekommen hat, sondern die Anatomie auch dazu passte.
    Ob der Karpfenrücken jetzt allein ein Problem darstellt ist wohl fraglich, vermutlich ist es auch hier wieder die Ausprägung und Kombination mit Hinterbein und Bandapparat. Jedenfalls verschafft der Karpfenrücken keinen wirklichen Vorteil - weder beim Laufen, noch beim Springen ...

    Zwischen "nicht mehr laufen können" und "die Belastung des 1m Freisprungs und der langen Flucht nicht mehr schadlos wegstecken" liegen doch aber bitte Welten.

    Die meisten dieser Hunde können trotzdem schmerz- und schadlos den normalen Alltag weiterleben, bis zu einem normalen Alter.
    Am Laufen mangelt es nämlich meist nicht (außer wir bewegen uns im Bereich der degenerativen Erkrankungen). Nur irgendwann lässt die Schnellkraft auf Grund des Bandapparats nach, bis der freie 1m Sprung nicht mehr möglich ist und dann ist sportlich halt Schicht im Schacht.


    Also ich rede da nicht von sportlicher Betätigung. Sondern von "normal" laufen". Und damit beziehe ich mich explizit auf bestimmte HZ-Exemplare, die niemals in ihrem Leben Sport gemacht haben, sondern als Familienhund angeschafft wurden :ka:


    Klar. Er ist halt auch ein Mali und kein DSH.
    Aber er koennte so tief gestellt werden wie die DSH es werden. Und sei es, nach Training.
    Ok, mittlerweile wuerds wohl evtl. nemme gehen, wegen dem Becken/Bein. Aber zu sagen, dass keine andere Rasse tief gestellt werden kann, ist einfach falsch.

    Und ich meine das stellen! Nicht das seltsame laufen wie es die 2 HZ-DSH hier zeigen..


    Ja eben. Aber das ist doch einfach logisch, wenn ich die hinten rausstelle, kommen sie automatisch mit dem Arsch tiefer xD So kann ich jeden Hund hinstellen und abfallend aussehen lassen, das ginge auch mit den Shelties - UND trotzdem sieht's beim HZ DSH noch anders aus.

    Man kann also nicht jeden Hund einfach hinten rausziehen und kriegt dann den "klassischen" Knick im Rücken - sieht man ja auch beim Laufen der DSH, dass die ne eine ganz andere Rückenline haben. Das kriegt man eben nicht nur durchs Stellen hin :pfeif: Und bevor jetzt wieder alle schreien, JA - ich WEIß - dass es auch DSH mit "normalem" Rücken gibt.

    Was man bei Kalle übrigens super sieht ist der abfallende Schulter/Brustwirbelbereich und dann die harmonisch verlaufende gerade Lendenwirbelsäule (die vermutlich im normalen Stand eher leicht gewölbt, statt abfallend ist).

    Bei HZ DSH hat man aber eher einen aufsteigenden, statt abfallenden BWS Bereich und dann vom Knick die abfallende Lendenpartie:
    maxresdefault.jpg
    German-Shepherd-dog-breed-1.jpg

    American-German-Shepherd-1000x550.png
    5f8a5db4ce053562ca46cfb48806087f.jpg
    pic_1540502294_1.jpg

    Und das ist nichts, was man nur mit Stellen hinkriegt, sondern ein angezüchteter (Karpfen)rücken. Und nochmal - JA DEN HABEN NICHT ALLE DSH - weiß ich, peace!!! :)

    @Bonadea mir ging es da nach wie vor um IGP ;) Und nö, das hat mit einem von dir angebrachten Vergleich nix zu tun.
    Nur gehört zum arbeiten nicht nur ein dafür funktionelles Gebäude sondern auch entsprechende Veranlagung.
    Und nein mir geht es nicht um RRs im IGP bevor das jetzt wer interpretieren will :hust:

    So kann man das aber interpretieren.

    Man sollte schon so fair sein, zu unterscheiden, dass Rassen auch unterschiedliche Einsatzgebiete haben und eigenständige Jäger anders arbeiten, als Gebrauchshunde img IGP Sport |)

    Und ich finde ehrlich gesagt nicht, dass es FÜR einen Gerbrauchshund spricht, wenn der NUR mit entsprechendem Training möglichst beschwerdefrei bleibt? :ka:

    Immerhin KÖNNEN diese Hunde, sogar die Showies, arbeiten. Aus gesundheitlicher Sicht ebenso wie von der Veranlagung KANN man da ne saubere Leistung rausholen.Das geht anderen Rassen , wie auch den typischen Ridgebacks im westlichen Raum , ja nun eher völlig ab |) :pfeif:


    Das wird jetzt aber echt bisschen lächerlich. Soll das jetzt hier ein "Schwanzvergleich" werden?

    Definiere Arbeit. Im Kreis traben?!!!

    Und dann bitte ... was hat der Ridgeback jetzt damit zutun? Der ist für Arbeit doch gar nicht gezüchtet und selektiert in Deutschland, steht aber mit seiner Anatomie ja wohl trotzdem besser da als ein Großteil der DSH Hochzuchten.