Beiträge von Bonadea

    Tragende Hündinnen werden ja nicht erst seit gestern entwurmt - würde es nach Entwurmungen ständig tote Welpen, Totgeburte und ähnliches geben, hätte es dazu sicherlich schon Studien gegeben.

    Ich weiß aus Erfahrung, dass viele Züchter während der Trächtigkeit nicht entwurmen. Sehr wohl aber kontinuierlich während Lebzeiten des Zuchthundes, vor dem Deckakt und nach den Geburten.

    Kein Züchter will das Risiko eingehen seine Welpen zu verlieren.

    Das ist wohl Einstellungssache.

    Ich entwurme am ENDE der Trächtigkeit und rate es auch meinen Kunden. Bis jetzt sind wir damit sehr gut gefahren. Dagegen entwurme ich nicht "kontinuierlich", sondern wenn es notwendig ist.

    Wenn DU schon nicht weißt, was ein spezielles Kommando bedeutet, wie soll es dann später dein Hund verstehen?! Haha.

    Lehn dich zurück und lass erstmal alles auf dich zukommen. Ich kenne keinen einzigen Hundehalter der sich eine Liste für seine Kommandos machen musste ;-)

    Hey - erstmal gut, dass du dir hier so viele Infos holst.

    Generell finde ich, dass eure Umstände passend für einen Hund klingen. Baby und Welpe ist sicherlich eine Hausnummer, aber wieso nicht - kann sicher klappen.

    Bzgl. BC solltest du wirklich in dich gehen ob das für dich passen könnte. Grad als "Anfänger" ist man geneigt auf "Rasseversprechungen" anzuspringen und negative Eigenschaften dafür auszublenden, oder nicht wahrzunehmen. Border Collies sind wunderbare Hunde, aber wirklich Spezialisten und in der Regel zwar "leicht trainierbar" - aber im Großen und Ganzen hochgradig gefährdet für Stereotypien und Ticks. Wenn man damit keine Erfahrungen hat, kann man die Ansätze davon missinterpretieren (im Bezug auf Bällchenspielen, Schwimmen, Rennen, Glotzen und Hüten etc. pp.) - BCs geraten schnell in Verhaltensspiralen und können sich durch dieses Verhalten selbst schädigen. Als BC-Halter kannst du zwar das ganze Repertoire für Sport, Spiel und Spaß nutzen - aber du MUSST es immer gut überlegt DOSIEREN. Diese Hunde haben keinen Mechanismus für Pause - so lange sie gefordert werden, so lange arbeiten sie. Das sind Junkies. Und das ist für den Hund nicht gesund. Es ist also 24/7 dein JOB dich darum zu kümmern, dass sich dein Hund in einem Rahmen bewegt, in dem es ihm körperlich und mental gut geht.


    Das heißt nicht, dass man für diese Hunde ein Diplom braucht oder man als Ersthundehalter nur versagen kann - aber man muss sich darüber klar sein, was das Zusammenleben mit solchen reaktiven Hunden bedeuten kann. Natürlich gibt es auch unter den BCs entspanntere und reaktivere. Aber man muss sich eben auf alles einstellen. Gerade die Showlinien sind oft etwas "drüber" - sie sind zwar nicht mehr so "spezialisiert", aber dafür fällt ihnen Abschalten manchmal auch schwer.

    Wenn man sich vollkommen bewusst ist, was man da für einen Hund hat, dann denke ich kann es auch durchaus klappen. Auch mit Familie. Du hast ja genug Zeit dich zu informieren. Ich würde dir empfehlen dich mit BC-Haltern zu treffen und sie auf Spaziergänge zu begleiten, damit du einen Eindruck bekommen kannst, wie das so aussehen kann.

    Ich kenne eine Menge BCs aus meiner Agilitylaufbahn und ganz viele davon leben prima als Sport- und Familienhund. Das geht. Aber man braucht dafür etwas Struktur und muss sich von der romantischen Vorstellung lösen, dass diese Hunde dir jeden Wunsch von den Lippen ablesen und sich ohne viel Aufwand perfekt integrieren ;-)

    Falls du auch offen für andere Rassen bist, aber generell gerne Agility betreiben würdest und auch im Hütehundsektor bleiben möchtest), dann sieh dich doch auch mal bei den Collies (Langhaar und Kurzhaar) oder bei den Shelties um (die meisten sind tolle Agilityhunde und Familienhunde und deutlich weniger gefährdet für Verhalltenstörungen als BCs). Der Vorteil einer gemäßigteren Rasse ist - wenn ihr merken solltet, dass ihr euch das doch alles etwas "weniger anstrengend" vorgestellt habt, könnt ihr euch erstmal langsam rantasten, ohne gleich auf einem absoluten Pulverfass zu sitzen. Auch "normle Hunde" sind aktiv, machen Arbeit und wollen beschäftigt und erzogen werden ;-)

    Häufig ist die Diskrepanz zwischen den ursprünglichen Vorstellungen an den eigenen Hund und der gelebten Realität dann riesig. Was auch normal ist, weil man noch so viele Bücher und Internetforen gelesen haben kann, aber man muss erstmal einen eigenen Hund haben und lernen, was das wirklich bedeutet. Die Verantwortung für so ein Geschöpf ist riesig - und die falsche Rassewahl kann einen im Alltag nachhaltig einschränken - und zwar über Jahre hinweg! Es sollte deshalb eine wohl überlegte Entschedung sein.

    Alles Gute bei der Suche nach dem passenden Familienmitglied!

    Das hat wohl eher was damit zutun, dass die Firmen dafür einfach keine miliionenschwere Zulassungsverfahren in Kauf genommen haben. Denn anders als ständig behauptet, werden Medikamente vor einer "offiziellen Zulassung" sehr aufwendig, sehr teuer und sehr genau geprüft und nicht einfach "auf gut Glück" ausprobiert.

    Tragende Hündinnen werden ja nicht erst seit gestern entwurmt - würde es nach Entwurmungen ständig tote Welpen, Totgeburte und ähnliches geben, hätte es dazu sicherlich schon Studien gegeben.

    Das hat mit "lustig" eigentlich gar nichts zutun.

    Der DSH ist nicht grad eine geeignete Rasse für Agility. Zu groß. Zu schwer. Gibt ein paar wenige leichtere Leistungs-DSH, mit denen geht es noch grad ...

    Falls du später trotzdem Agility machen möchtest, würde ich jetzt definitiv keine Sprungübungen und kein sinnloses Slalomtraining beginnen. Das macht man frühesten mit 12 Monaten!

    Ich würde den Fokus auf Spieltrieb, Frustrationstoleranz, Shaping und Impulskontrolle legen. Dazu Übungen, die das Teamgefühl und die Bindung stärken. Für den Körper koordinative Übungen, Propriozeption, Targetarbeit.

    "Agility just for fun" ... und dann mit DSH halte ich für eine ganz schlechte Kombi.

    Peinliche Frage, aber warum kürzt man den Sheltie Sheltie ab und nicht Shetty wie die Ponys? Hat das was mit einer älteren und/oder regionalen Sprache zu tun? Ich hab gerade dies hier gefunden, aber das bringt mich auch nicht weiter "Im Mittelalter waren die Shetlandponys unter dem Begriff Sheltties bekannt."

    Liebe Sheltieleute, wisst ihr da mehr? physioclaudi , Lionn , Bonadea , Lucy_Lou

    Keine Ahnung? Ich weiß es nicht. :ka: