Beiträge von Bonadea

    Das habe ich verrückterweise auch schön öfters von Minibullterriern gehört.

    Ja. Das ist tatsächlich relativ normal für die.

    Sind halt kleine Alligatoren und ganze Terrier, wenn was quietscht ist das lustig und man hackt noch fester zu das es lauter quietscht.

    Die wachsen da aber raus und lernen auch (wenn auch teils später als andere) die Beißhemmung.

    Also, zumindest dann wenn man sich nicht an so (in meinen Augen gruselige) Tipps wie "Laut quietschen damit sie wissen das es wehtut" hält... :D

    Also ich meine jetzt nicht nur rabiat. Sondern, dass sich die Welpen wirklich ernsthaft gegenseitig beschädigen und tatsächlich dauerhaft getrennt werden mussten.

    Hat mir eine Züchterin erzählt. Unabhängig davon habe ich eine ähnliche Geschichte von einer Kollegin gehört, die durch Bekannte etwas mehr in der Szene ist.

    Ich habe von der Rasse keine Ahnung. Finde so ein Verhalten aber nicht "normal". Womit ich nicht sagen will, dass das was mit Qualzucht zutun hat oder dass das jetzt für alle Minibullies gilt. Fand es nur auffällig, dass ich das nun schon zweimal zu dieser Rasse gehört habe.

    Die Frage ist ja nicht "was sie lieber hätten" - sondern ob es wirklich QUAL bedeutet.

    Entzündete Hautfalten, chronische Atemnot und andauernde Gelenkschmerzen sind auf jeden Fall nachvollziehbare Qualmerkmale, die auch mit entsprechender Pflege wohl eher schlecht beeinflussbar sind, - während aufwendiges Haarkleid eher unpraktisch ist. Rennen können sie damit ja trotzdem.

    Wobei wie gesagt - man kann sicherlich alles so weit auf die Spitze treiben, dass es irgendwann zur Qual wird. Das will ich gar nicht abstreiten. Die Übergänge zwischen Übertypisierung und Qual sind sicherlich in gewissen Bereichen fließend.

    Aber dass Afgahnen mit ihrer Mähne nun Schmerzen oder Leid erfahren glaub ich eher nicht.

    Denke aber auch, dass das recht individuell ist.

    Hab einige Freunde, die bei ihren sehr felligen (Sheltie)Rüden durchaus einen Unterschied merken ob die jetzt grad komplett aufgehaart oder "eher luftig" sind. Bei einem gabs auch im Sport ne wirklich krasse Entwicklung ...

    Aber trotzdem gebe ich dir recht, dass das Colliefell/Sheltiefell im Verhältnis zur Masse eher "pflegeleicht" ist und sie eben nicht so schnell filzen. Gelegentliches Bürsten "reicht" und sie bleiben trocken bei Regen. Da muss man bei anderen Rassen deutlich mehr machen.

    Trotzdem frage ich mich einfach, wozu diese Fellberge gut sein sollen. Funktional ist das nun wirklich nicht.

    Also Qualzucht ist das definitiv nicht.

    Wenn langer Behang unter Qualzucht fällt, dann sind ja praktisch alle Langhaarrassen Qualzucht.

    Was ist mit Beardies? Birards? Showcockern? Settern?

    Übertypisierung ist das eine, Qualzucht das andere.

    "Gequält" sind sie ja nur, wenn man sie zum

    Bis auf Artgenossenunverträglichkeit bzw. Leinenaggression, ist sie der unkomplizierteste Begleithund überhaupt.

    Das fände ich z.B. als Ersthundehalter mit Kinderwagen in der Hand oder Kind im Freilauf nicht sooooooo ganz leicht zu handhaben.

    Wie gesagt, sie kam erst mit fünf Jahren zu uns und sie hat leider keine Strategie für "Fremdhundekontakt", aber sie ist innerhalb unseres "Rudels" super sozial und kompetent. Hunde, die sie besser kennt sind auch kein Thema.

    Aber ja .. es war die ersten Jahre doch schon eine deutliche "Einschränkung", die viel Kraft und Management gekostet hat. Allerdings kenne ich deutlich mehr sozial verträgliche BCs als andersrum. Bei unserer Hündin hatte das wohl auch eher was mit der Vorgeschichte zutun, weniger mit der Rasse jetzt im Speziellen.