Beiträge von Bonadea

    Finde ihn absolut im guten Durchschnitt!

    Ich würde da jetzt gar nicht so ein Fass aufmachen. Der Hund ist halt einfach nicht ganz optimal entwickelt und in einer ungünstigen Wachstumsphase und etwas zu speckig für sein Alter - dazu einfach untrainiert.

    Ich denke es würde absolut reichen ihm ein normales Alleinfutter am unteren Rand der Tagesempfehlung zu geben und den Hund auf möglichst harten Boden viel und gleichmäßig zu bewegen, damit die Muskeln, Sehnen und Bänder ins "Training" kommen.

    Was du nicht tun solltest sind harte Richtungswechsel, Springen, Ballspielen, weiter fett füttern.

    Tierarzt schadet aber natürlich trotzdem nicht! :)

    So Idioten gibt's ja auch auf der Autobahn. Zockeln mit 90km/h auf der rechten Spur und wenn man dann ganz normal überholen will, geben sie ganz plötzlich Gas und lassen einen nicht mehr rechts rein. Diese Logik verstehe ich bis heute nicht.

    Besonders gern irgendwelche Macker im BMW, die sich anscheinend nicht gern von einer Frau überholen lassen :skeptisch:

    Ja, aber früher gab es auch viel weniger Vernetzung der Besitzer von Wurfgeschwistern und mit Rassekollegen untereinander. Da gab es also keine FB und whats-App-Gruppen: "ja, wie groß und schwer ist deiner grade? Hat er auch diese und jene Phase? Hast du schon das und das probiert?" und niemand hat sich bei FB über die Krankheiten oder Befindlichkeiten seines Hundes ausgekotzt.

    Ich behaupte daher, dass man früher eben viel, viel weniger mitbekommen hat. Keine Infos, sind gute Infos. Denn so krieg ich ja auch gar nicht mit, ob irgendwo vermehrt Krankheiten aufgetreten sind, wenn ich selbst einen gesunden Hund habe, habe ich also schnell das Gefühl, dass alles tutti ist.

    Versteht man wie ich das meine?

    Klar wurde da auch geredet, aber ich denke mal in Zeiten des Internets verselbständigen sich Gerüchte nochmal deutlich schneller und sind auch viel schneller zugänglich für viel mehr Menschen. Das kann halt gut ... und auch schlecht sein.

    Die Infos auf den HPs sind dagegen ja eher "Standardwerk".

    Meinen ersten Hund habe ich mit null Plan gekauft. Also klar, das Übliche halt nachgesehen, was halt so auf der HP stand.

    Wie hat man es denn früher gemacht, als es noch kein Internet gab und man nichts auf der Homepage nachschauen konnte? :lol:

    Da haben wir auch unsere Hunde gefunden, wurden nie enttäuscht und die Hunde waren gesund.:ka:

    Was? Zeit ohne Internet?!!!! Niemals!!! :D


    Keine Ahnung, wenn die Hunde früher krank wurden, wars eben so. Ich glaube da gab es auch noch gar nicht dieses große Bewusstsein, dass die Schuld ja sowieso nur und ausschließlich beim Züchter liegen kann.

    Aber ja - "damals" hatte ich selbst noch keine eignen Hunde und unsere Familienhunde waren Mischlinge, inseriert in der Lokal-Zeitung oder aus dem TH. Meine Großeltern hatten immer Rottis, von Züchtern aus der Umgebung, die sind alle so mit 5-8 gestorben. Eine wurde älter, glaub über 10. Der aktuelle Collie ist aus der Dissidenz, hat diskoiden Lupus und Arthrose, ist sonst aber "fit" und jetzt auch schon über 10. Da wurde aber nie groß Bohei um irgendwas gemacht und wenn der Hund halt alt war, war er alt und durfte sterben. Keine großen Untersuchungen oder irgendwelche Extrasachen. Waren halt "Hunde".

    Ich denke, das kann man nicht mehr so ganz mit heute vergleichen. Der Stellenwert des Hundes hat sich doch deutlich verschoben.

    Was schläfst du also vor? Sich auf die eigenen Recherchen und das Bauchgefühl beim Besuch verlassen? Je mehr ich mit Leuten aus der jeweiligen Szene spreche, um so mehr verunsichert mich das. Gefühlt hat jeder über jeden was zu sagen. Ist das so üblich? Viel Neid und Missgunst ?

    Nun... so sind Menschen halt. Das jeder über jeden etwas weiß, ist ja nicht nur in der Hundezucht so. Dazu ist es ein hoch emotionales Thema, was das ganze noch verstärkt. Und wer gibt schon gerne zu, dass er evtl Schwächen hat ?

    Im Prinzip kannst du eigentlich nur versuchen dir so viele Hunde wie möglich an zu schauen und dir dann raus zu filtern was dir besonders gefällt. Mit dem Wissen suchst du dir verpaarungen bei Züchtern raus, bei denen das Bauchgefühl passt und bei denen die Antworten auf deine Fragen (oder Geschichten von andern) dir genügen. Wenn du kein gutes Gefühl hast gehst du wieder. Und wenn man über jemanden nichts hört, ist auch was faul.

    Das würde ich ganz genauso machen!

    Und irgendwo muss man sich dann auch einfach "fallen lassen" - du kannst dich noch so gut informieren und verrückt machen - am Ende hast du es nicht in der Hand. Vetrau deinem Bauch und du wirst sehen, dass das meistens schon gut passt! :)

    Meinen ersten Hund habe ich mit null Plan gekauft. Also klar, das Übliche halt nachgesehen, was halt so auf der HP stand. Züchter getroffen, nett gequatscht, Hunde gesehen, gutes Gefühl gehabt - Hund gekauft. Die ist jetzt 10, gesund und absolut perfekt!

    Wenn man eine ohnehin recht "gesunde" Rasse wählt, ist das Risiko eine Dauerbaustelle zu kaufen ja ohnehin recht gering. Viel Glück bei der Suche, und mach dich nicht zu verrückt!

    Ich glaube auch, dass das echt sehr viel an den Züchtern selber (und ihre persönlichen Einstellung zum Thema) aber auch am Verein liegt!

    Mein Vater z.B. hat eine recht seltene Rasse. Sloughi. Eines Tages bekam er Post vom betreuenden Rasseverein DWZRV (!!!) - nicht vom Züchter seines Hundes - mit der Info, dass drei Wurfgeschwister an SRMA erkrankt sind (1 Hund verstorben, einer aufwendig behandelt, 1 weiterer mit passenden Symptomen und in Abklärung) und der Verein in Rücksprache mit dem VDH nun mit Medizinern und Genetikern in Kontakt ist. Es wurde ihnen dringend dazu geraten ihren Hund nicht zur Zucht einzusetzen, da sie von einer erblichen Disposition ausgehen.

    Das finde ich wirklich absolut großartig und ein super Beispiel, wie es auch laufen kann. Super Zusammenarbeit von Käufern, Züchtern, Verein und Verband!!!!

    Leider sehe ich solche Bemühungen in meinem RZV eher nicht so.

    Ich habe eine Sportkollegin, da weiß ich z.B. aus erster Hand, dass die Züchterin sie gebeten hat, nicht über die Einhodigkeit ihres Rüden zu sprechen, weil zwei Wurfgeschwister in der Zucht sind.

    Macht die Besitzerin zwar trotzdem, wenn sie jemand danach fragt, aber allein die Tatsache, sowas von ihr einzufordern finde ich schon gelinde gesagt total daneben.

    Als ein Hund aus einem Wurf Fersenkappenabriss hatte (ist genetisch bedingt, durch Studien belegt) - wurde niemanden von den anderen Käufern von Wurfgeschwistern Bescheid gesagt, obwohl es eben auch Zuchtüberlegungen gab. Also keine unerhebliche Information.
    Die besagte Züchterin hat natürlich nur top Hunde. Niemalsnicht krank. Immer alle Zähne da. FKA gibt es nicht. Top Wesen! Immer gute Größe .... jaaaa, verarschen kann ich mich echt alleine.

    Je mehr man weiß und mitkriegt, umso vorsichtiger wird man auch.

    Ich glaube aber auch, dass die "öffentliche Hetze" gegen Züchter das Problem weiter ankurbelt. Wer möchte schon zugeben, dass bei einem eben nicht alles perfekt ist?! Hast du mal einen Hund mit C-Hüfte bist du gleich unten durch. "Der hat kranke Hunde". Man ist nur ein Züchter mit sauberer Weste wenn bei allen getesteten Krankheiten frei steht - dies ist aber einfach nicht möglich und das sollte auch jedem Käufer klar sein. Die Qualität eines Züchters misst sich eben nicht nur daran, ob seine Hunde ALLE komplett gesund sind (das sollt natürlich das Ziel sein, aber man darf einfach nciht vergessen, dass ein Züchter auch nur zwei Hunde anpaart und die Genetik dann alle Karten neu mischt!).