Oh, wie cool! Viel Spaß und Erfolg auf eurem ersten Turnier :)
Hier unsere Läufe vom letzten Wochenende! Es waren wie gesagt nicht die anspruchsvollsten Parcours, aber das kam uns ganz gelegen. Uns fehlte nämlich noch eine Kombi!
Schöne Läufe! Ella ist echt schnell geworden! Und der Steg ist wirklich mega schick!
Letztens Wochenende hatten wir genau das Gleiche - nur geradeaus in der A3 War schon irgendwie komisch, haha. Aber ist zwischendurch auch mal nett zu laufen.
wobei man ganz klar sagen muss, das was man aus den norwegischen Kliniken da an Bildmaterial zu sehen bekommt, hat wenig mit etwas Blut im Erbrochenen oder Kot durch verletzte Schleimhäute zu tun. Das sieht schon mehr nach dem aus, was man bei Parvovirose Erkrankungen erlebt. Das sind schon andere Dimensionen.
Absolut.
Wie ich allerdings schon sagte, sowas kommt gar nicht so selten vor! Aber die Gründe dafür sind wirklich sehr vielfältig.
Hämorrhagische Gastroenteritiden (auf deutsch - blutiger Durchfall!) sind nichts Seltenes. Sie kommen regelmäßig und manchmal auch gehäuft vor. Sie können ganz akut auftreten und oft findet man den Auslöser nicht mehr. Wir haben regelmäßig solche Hunde stationär. Blutiger Durchfall kann durch zig Gründe entstehen - und ich rede nicht von einem Tropfen Blut, sondern von hochgradigen Darmblutungen! Verläuft eine Infektion sehr akut, dann kann ein Hund an sowas selbstverständlich auch sterben.
Man sollte jetzt wirklich erstmal die Füße stillhalten und die Fachleute in Norwegen ihre Arbeit machen lassen. Offensichtlich scheint es auch dort ja noch keine wirkliche Einigkeit zu geben, in wie weit diese Fälle im Zusammenhang stehen.
Vorsicht ist sicher die Mutter der Porzellankiste - Panik bringt aber jetzt auch nix. Ich verfolge die Sache ebenfalls interessiert und etwas beunruhigt, zweifle aber noch an der "goßen Gefahr, die Europa nun überrollen wird".
Interessant ist auch, was jetzt mit den kommenden Veranstaltungen wird ... Agility WM in Finnland, Norwegian Open ... etc.
Theoretisch ist das Weben für den Bewegungsapparat auch viel belastender, als das "Hüpfen" - weil die Scherkräfte auf die Schulter nochmal ganz andere sind. Smalls und einige Midis würden es körperlich auch gar nicht schaffen zu weben - weil die Abstände der Stangen dafür zu weit für sie sind.
Viele Hunde machen einen Mischmasch aus Weben und Hüpfen. Hüpfen/Springen muss aber definitiv nicht langsamer sein, als Weben!
Kaami macht auch so ein Zwischending, hauptsächlich jedoch eher "Hüpfen"
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Ob ein Hund den Kopf im Slalom jetzt generell hoch oder tief trägt, eher Einbein- oder Zweibeintechnik zeigt, - das hängt denke ich sehr viel mit dem Bewegungsablauf und der Größe etc. zusammen und ich würde das immer aktiv dem Hund überlassen, was für ihn am Angenehmsten ist.
Hunde, die es mit Leckerli durchführen lernen, haben oft wenig Antritt im Slalom und setzen wenig Energie nach "vorne" um, sondern verschwenden viel davon nach "oben". Das ist eben einfach sehr uneffektiv. Und das war das, was ich mit schlechter Technik meinte.
Im Übrigen hatten wir ( Ashy ) mal vor zwei Jahren ein bisschen spaßeshalber experimentiert, wie schnell/langsam der Sheltie im Vergleich zum Border ist und soooo viel Unterschied ist das gar nicht. Cinna hat es mit Gasse gelernt, Kaami mit 2x2. Cinna ist natürlich schneller, aber die Kleinen haben den Gößenvorteil, weil sie nicht so krass fädeln müssen, womit sie dann auch wieder Zeit rausholen können.
Wer Hütehunde und deren prompte, vorauseilende Gehorsamkeit und den absoluten Wunsch gewohnt ist, alles immer recht zu machen, der wird mit einem Dalmatiner eher nicht glücklich.
Im Sinne von, was man von dem Moment an von Hunden erwartet. Ich habe hier z.b. eine viszla gasthündin. Ich bin es von den hütis gewohnt, dass die egal wie weit die von mir weg sind, beim leisesten räuspern kehrt machen prompt und bei mir vorbei kommen. Der viszla ist beim "hier" erstmal kurz stehen geblieben, hat geschaut und kam dann zwar flott, aber da waren die hütis schon lange bei mir. Ich war völlig von der Rolle warum die so langsam auf den Rückruf reagiert hat. Ich bin es einfach gewohnt, dass der Hund im laufen das "hier" hört, es ihn herum reißt und er sofort heran eilt.
Ich finde das sehr aufschlussreich, denn diese Unterschiede existieren real, und man muss sich deren bewusst sein. Wer den fast automatischen Fokus des Hütis auf die Bezugsperson (obwohl es auch da Hunde gibt, die Ablenkungen erliegen) als Normalität ansieht, wird sich schwertun mit einem Hund, der die Umwelt weitaus aktiver wahrnimmt und auch darauf entsprechend reagiert, eventuell auch eigene Ideen entwickelt, oh Horror!
Umgekehrt würde es mich extrem nerven, für meinen Hund ungefragt der Mittelpunkt des Universums zu sein, ständig mit Anfragen von "O Gott meiniger, sag mir was ich tun soll!" belästigt zu werden. Ich würde mir da Therapiemöglichkeiten überlegen, um den Hund von seiner IMO ungesunden Fixierung etwas zu entwöhnen, seine Selbständigkeit zu fördern....
Aber ich weiss, dass dieser gottähnliche Status für viele Hundehalter das absolute Ideal darstellt. Und dass es auch etliche Hunderassen gibt, die genau dieses Ideal bedienen sollen. Tun sie meist auch, aber wehe, wenn nicht, und der Besitzer ist so fixiert auf diese Vorstellung des funktionierenden Hundes..... Ich hatte da zu meinem Entsetzen schon die Drohung der finalen Spritze im Raum, obwohl ich mich mit Verhaltenstherapie überhaupt nicht befasse....
Der betreffende Hund lebt noch, und wird wohl auch weiter leben, aber das hat mir die Augen geöffnet für die völlig unterschiedlichen Erwartungshaltungen der Leute. Und was das bei ihren Hunden anrichten kann.
Alles anzeigen
Ich schätze deine Beiträge eigentlich sehr.
Aber diesen verstehe ich irgendwie nicht. Wer welchen Typ Hund man mag oder einem mehr liegt ist doch eine persönliche Sache und ich fühle mich schon etwas angesprochen durch deinen Post (weil ich Hütis habe und nun mal auch diese Hundetyp sehr mag). Ich habe weder gottähnlichen Status, noch erwarte ich von meinen Hunden, dass sie stets zu 100 Prozent funktionieren.
Aber ja, ich finde es nicht verwerflich, dass ich Hunde bevorzuge, mit denen ich nach einer 12 Stundenschicht auf der Arbeit ohne Leine einfach loslaufen kann und die ich ohne viel Arbeit vom Hasen abrufen kann, die gelassen bei Hundebegegnungen reagieren und bei einem Pfiff parat stehen und für die ich mich nicht ständig zum Hampelmann machen muss, damit sie mich irgendwie interessant finden. Meine Hunde benötigen deshalb auch keine Therapie, um sich von "ungesunder Fixierung" zu lösen. Meine Hunde belästigen mich auch nicht. Die leben ein normales Hundeleben und ich wette, die haben eine ganze Menge mehr Freiheiten als so manch anderer Kandidat, der sein Leben an der Leine fristen muss, weil er sonst ständig stiften gehen würde und sich damit leicht selbst in Gefahr bringt.
Einfach leben und leben lassen. Gibt doch so viele Rassen - da dürfte jeder was finden, womit er sich wohlfühlt. Wer welchen Typ Hund kauft und hält, ist ja zum Glück jedem selbst überlassen. Kein Grund so herablassend zu werden. Dein Post klingt gerade so, als seien Hütehunde durch die Bank gestörte Seelenwracks und ihre Halter hätten alle ein massives Egoproblem
Ich habe im TV ein Interview gesehen mit dem Tierpathologen Prof. Dr. Gruber, einer der wichtigsten der Uni Berlin . Er hat ein Buch veröffentlicht zum Thema: "Das Kuscheltierdrama". Da werden nicht nur Halterprobleme angezeigt, sondern er schreibt über unglaublichen Elend bei den sogenannten Zuchthunden, die alle große Stammbäume haben und doch so schwer krank sind. Auch er hat schon die Zuchtverbände auch den VDH, zusammen mit den anderen Tierpathologen angeschrieben, die Gesundheit als wichtigstes Ziel und nicht nur das Aussehen zu werten. Er schreibt, die vielen Rassehunde sterben früh und er bekommt sie auf den Tisch und muss sie obduzieren. Was er da zu sehen bekommt, verärgert ihn immer wieder. Es sind nicht nur die schon von außen zu sehenden Mängel, auch die inneren Organe, ob das Wirbelsäule, Herz, Magen- und Darmtrakt betrifft, die vielen Inzuchten bewirken mannigfaltige Defekte, die dann bei bestimmten Rassen "Weißtiger" erzeugen (doppelter Merlin- Gendefekt), die blind und taub auf die Welt kommen, von den meisten Züchtern sofort getötet werden, weil sich noch andere Krankheiten da verbergen und niemand so einen Hund haben möchte.
Es ist ein sehr aufschlussreiches Buch, sollte jeder HH lesen, da wird mit dem Vorurteil aufgeräumt, nur Hunde von Vermehrern, Auslandshunde und Mischlinge sind die betroffenen sondern meist die Rassehunde! Er befürwortet die Züchtung von Doodles, weil damit der Genpool größer wird und die Hunde gesünder sind, allerdings nur die erste Verpaarung, danach kommt das mendelsche Gesetz wieder zur Geltung. Er bevorzugt für sich einen gesunden Mischling, kein Hund vom Züchter....
Doppelter Merlin-Gendefekt? Bitte was?
Meinst du "Doublemerle"?
Das ist unter dem VDH verboten! In Deutschcland werden solche Hunde auch nicht getötet, weil sie in seriösen Zuchtverbänden gar nicht vorkommen. Woher hast du bitte diese Info?!
Und ich hatte auf der Arbeit so eine wirklich richtig herrliche bemerkenswerte Situation.
Dame kam mit Katze zum Check-Up. Ich untersuche die Katze, alles tutti.
Sie: "Ich habe ja noch eine Wurmkur rumliegen, kann ich die dann auch geben?"
Ich drehe mich um, um die Impfung aufzuziehen und sage "Ja klar können Sie das machen!" Und in meinem Kopf habe ich jetzt schon das alltägliche Szenario einer Diskussion über die unmögliche Tabletteneingabe bei Katzen im Kopf, das in aller Regel sofort in dieser Art von Gesprächen folgt.
Als ich mich der Dame wieder zuwende, sehe ich gerade noch wie die Besitzerin kurzerhand ihrer Katze, die auf dem Behandlungstisch sitzt, die pure Tablette ins Maul stopft und flötet "Erledigt!"
Sorry, aber wie geil das einfach war. Ich konnte dann nur noch dümmlich grinsen. Manche haben es einfach echt drauf!
Wobe ich meinen 3 Jahre alten schwarzen VW Caddy gar nicht mal als "Schleuder" betrachten würde. Wenn ich in der Stimmung bin, gebe ich einfach selber Gas, bis sie merken, dass ich nicht langsamer bin
Aber im Großen und Ganzen lasse ich mich auf solche "Machtspielchen" nicht (mehr) ein. Ist mir einfach zu gefährlich und auch echt zu blöd. Wobei ich mich über so derlei Nötigung schon auch echt aufrege. Was ich auch richtig hasse sind diese Vollidioten, die einen von der linken Spur wegbomben wollen, OBWOHL a) Geschwindigkeitbegrenzung herrscht, b) ich eh schon etwas schneller als erlaubt unterwegs bin und c) eh so ein zäher fließender Verkehr ist, dass es sowieso nix bringt zu überholen.