Omg - da ist man ein paar Stunden arbeiten ... haha!
Ich möchte ein paar Dinge sagen!
1) Erstmal ein riesiges Dankeschön wie konstruktiv und rege die Beteiligung hier ist. Damit hätte ich nicht gerechnet und es freut mich ungemein! Viel Platz zum Lernen. Hier wurde schon so viel Interessantes geschrieben, auf das ich noch nicht geantwortet habe und ich drohe ein wenig den Überblick zu verlieren - hoffe aber nach und nach alles aufholen zu können.
2) Ich brauche für die Analysen selbstverständlich etwas Zeit und Ruhe. Ich versuche für alle vernünftigen Fotos eine Analyse zu machen, aber ich muss mich Stück für Stück vorarbeiten, also wird das dauern. Damit es fair bleibt gehe ich hier einfach der Reihe nach vor! :) Habt bitte etwas Geduld mit mir. Ich mache nur Analysen für Fotos, in deren Beiträgen ich auch markiert bin. Jeder, der möchte kann sich ebenfalls an Analysen versuchen und wir können auch gern darüber diskutieren.
Wie schon mal angemerkt sind Analysen vom Foto immer nur eingeschränkt möglich, für vieles muss man den Hund anfassen. Um eine möglichst aussagefähige Analyse zu machen, braucht man unbedingt ein Foto auf dem der Hund vernünftig steht und auf dem man gewisse "Eckpunkte" der Anatomie gut erkennt.
Das bedeutet
- seitliche Aufnahme (also nicht von schräg vorne, nicht von schräg hinten, nicht von oben - sondern von der Seite!)
- Hund sollte relativ ausbalanciert stehen (also keine starke Gewichtsverlagerung nach vorne oder hinten zeigen, alle vier Füße auf dem Boden!)
- Der Untergrund sollte möglichst gerade sein, - auch hohe Wiese, die die Beine zum großen Teil verdeckt ist ungünstig
- Als Anhaltspunkt für eine gute Position der Hinterhand sollte der Mittelfuß (der Bereich des Beines unterhalb des Sprunggelenks) möglichst senkrecht zum Boden stehen, nur so kann man die Hinterhand korrekt beurteilen
- Hunde mit sehr viel Fell fallen von der Analyse ggf. raus, weil man dort einfach nichts richtig erkennt. Wer es trotzdem probieren möchte: macht die Hunde nass.
Wenn ich hier manche Hunde nicht analysieren sollte, dann nicht weil ich sie nicht mag, sondern dann aus dem Grund, dass ihre Fotos schlecht zum Beurteilen sind. Das kostet unnötig Zeit und hat einfach keinen Sinn. Ich kann dann zwar bunt irgendwo auf "gut Glück" was reinmalen, aber das hat dann mehr was von kreativer Verwirklichung und eher wenig mit einer vernünftigen Analyse zutun - hilft also weder beim Anschauen, noch beim Lernen, noch beim Einschätzen des eigenen Hundes.
Die bis jetzt analysierten Hunde sind z.B. ein guter Vergleichswert, wie der Hund auf dem Foto stehen sollte.
3) Nicht das hier etwas falsch rüberkommt, hier sind einig wirklich gute Standfotos dabei und ich freue mich schon darauf einige davon zu "vermessen" 
5) Postet natürlich weiter Bilder! Der Thread soll auf keinen Fall ein reiner "Analysethread" werden und wir müssen ja auch nicht jeden Hund analysieren (Gott bewahre ... dann brauch ich Urlaub, haha).
So, das wollte ich noch loswerden. Jetzt werden erstmal die Shelties bespaßt und danach gehts mit Laptop auf die Couch 