Beiträge von Bonadea

    Spoiler anzeigen

    Klar - die Lösung des Problems ist ja ganz einfach. Das Hundekind wird einfach weiter rumgereicht. Wegen der falschen Größe (!). Ich meine - wer kennt das nicht und hat sich den Schuh oder das T-Shirt nicht mal ausversehen mal ne Nummr zu groß bestellt? Tja, shit happens :rollsmile:

    Sorry, ich bemühe mich in der Regel um einen neutralen Ton - insbesondere bei Neu-Usern. Aber hier fällt mir echt nix Nettes mehr ein.

    Daher bin ich dann auch mal raus hier und werde still verfolgen, wie es "mit dem Welpen" weitergeht. Süß isser. Also für Insta taugt er. Sollte doch irgendwie klappen ...*ironie aus*

    Einfach u n f a s s b a r.

    Ware Hund. Dass dieses kleine Wesen kein totes Stofftier ist, ist dir aber klar? Dass er nichts dafür kann, dass der "Züchter" ein Geldabschneider ist und du ihn jetzt weiterreichst wie ein Paar Socken ist dir hoffentlich auch klar?

    Der Welpe tut mir so so so leid. Er darf deine Blödheit ausbaden. Wie kann man 2500 Euro für einen Mischling ausgeben und dann feststellen, dass er das Kriterium Größe leider nicht erfüllt?! Ich kapiere es nicht. 2 Minuten Google Recherche und der Drops wäre gelutscht gewesen ... aber nein.

    Bin gespannt ob du deine Kohle wieder bekommst. Ich denke es ja nicht.

    Das ist halt schon echt krass wie unterschiedlich ein Hund je nach Pose und Foto aussehen kann.

    Aber bestimmte Tendenzen ergeben sich trotzdem. Und wir üben ja nur.

    Das Bild ist auf jeden Fall besser, um sich da mit den Linien anzuwenden!

    Die rote Linie passt so denk ich. Versuche mal mit dem Finger den Sitzbeinhöcker zu ertasten, damit du ein Gefühl bekommst, um was es geht. Das ist sozusagen der hinterste Knochenpunkt an deinem Hund. Aber das passt schon so mit deiner Zeichung. Optimalerweise fällt das Lot knapp auf die Zehenspitzen, aber wie du schon selbst gemerkt hast, je nachdem wie der Hund sein Körpergewicht verlagert oder leicht gekippt steht, kann sich das auch schnell verändern.

    Bei den neuen Fotos finde ich ihr Hinterbein auch tendenziell steiler mit insgesamt weniger Kniewinkelung.

    Die Lendenpartie finde ich immer noch recht auffallend aufgewölbt und eher lang (das was man z.B. bei Jin und Gin (haha, wegen den Namen) auch gesehen hat).

    Mit der letzten Rippe verfahre ich immer so, dass ich den letzten Rippenbogen aufsuche, bis ganz nach oben zur Wirbelsäule fahre und von dort startet dann die Lende. Passt auf deiner neuen Zeichnung auch besser.

    Mit Karpus meine ich das Vordfußwurzelgelenk. Und mit weich meine ich eine Tendenz zu "Durchtrittigkeit". Ein insgesamt lockerer Bandapparat lässt in diesem Gelenk vermehrt Spiel zu. Der Karpus ist sehr anfällig für Verletzungen und Hunde, die dort eh schon etwas "instabil" sind natürlich noch mal mehr gefährdeter. Es muss gar nicht heißen, dass dein Hund da ein Problem bekommt, vielleicht liegt es auch nur am Foto - aber du kannst ja mal drauf achten, in wie fern sich der Karpus bei ihr in Bewegung und im normalen Stand beugt.

    Darf ich mal interessehalber nachfragen, auch weil Google hier nichts Passendes ausspuckt?

    Zitat

    Ich würde behaupten es ist annähernd 50:50. Milly ist also ein Trabertyp

    Also sind Hunde, bei denen die Länge in etwa der Höhe entspricht (also eher quadratisch) Trabertypen? Was wäre denn bei den klassischen Schäferhunden, die ja deutlich rechteckiger gebaut sind (Hira ist zum Beispiel länger als hoch)?

    Finde das gerade total spannend. Wie bekommt ihr eure Hunde denn so stehend hin? Ich hab mich damit noch nie näher befasst.

    Schäfer sind Traber.

    Es geht insbesondere um das Verhältnis von Rumpftiefe zu den Beinen.

    Die meisten Traber sind eher rechteckig.

    Tatsächlich steht sie nicht optimal, für eine gute Beurteilung :) (Die Hinterhand steht zu weit unter dem Körper und sie wirkt etwas gestaucht)

    Das Hinterbein sollte so stehen, dass der Mittelfuß (also das was unter dem Sprunggelenk kommt) senkrecht steht. Würde das Hinterbein senkrecht stehen, dann würde das rote Lot auch definitiv anders fallen. Insgesamt schätze ich ihre Hinterhandwinkelung als moderat, aber ausreichend ein. Die Sprunggelenkshöhe ist durch die Haltung etwas schwer zu beurteilen, tippe aber auch ein tendenziell tiefen Sprunggelenk.

    Die Front scheint nicht schlecht zu sein. Liegt weit genug hinten, dadurch hat sie auch genügend Hals (wobei man sich wünschen würde, dass der ganze Kopf über der grünen, waagerechten Linie ist).

    Zitat

    Als nächstes kommt das Verhältnis Körper zu Beine.

    Ich würde behaupten es ist annähernd 50:50. Milly ist also ein Trabertyp

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Passt ungefähr. Obwohl sie sehr hochbeinig wirkt, was durch die aufgezogene Bauchlinie und die gewölbte Lendenpartie natürlich sehr verstärkt wird.

    Zitat

    Sie hat keine steile Front.

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Die Front scheint gut zu sein!


    Bei der Lende hast du irgendwie Murks gemacht :D Ich glaube nicht, dass ihr Brustkorb (letzte Rippe) so weit nach hinten reicht, wie du es eingezeichnet hast. Dadurch ist deine Lende viel kürzer, als sie es in Wirklichkeit sein wird. Und der vordere Beckenknochen liegt vermutlich auch noch etwas weiter vorne. Aber ja - ist schwer mit dem Fell einzuzeichnen.

    Insgesamt auf jeden Fall ein "moderater" Hund mit einer guten Gesamtbalance in meinen Augen. Insgesamt ne gute Front, eine stabile/moderate Hinterhand, etwas weiche Fesselung im Karpus vorne (da hätte ich ein Auge drauf, Krallen auch immer schön kurz halten). Leicht überbaut und ansteigende/aufgewölbte Rückenlinie mit vermutlich etwas langer Lende. Brustkorbtiefe und generell Brustbeinspitze sind eher mäßig/flach. Ellbogen dadurch vermutlich auch leicht lose. Also eher ein bisschen "lose" insgesamt und wenig "Substanz". Ich persönlich mags ja so ganz gern, aber das wären wohl so die Hauptkritikpunkte, die man vom Foto ansprechen könnte.

    Hübsches Hundi. Und by the way - seid ihr das bei Lagurus ? :lol:

    Ich würde in dem Fall von Leuten mit verschiedengeschlechtlichen Pärchen die Kastrationsentscheidung und -beratung vom IQ abhängig machen.

    Bis vor kurzem dachte ich auch, dass das ja wohl jeder leisten können sollte usw.

    Aber doch. Mangelnder IQ beim Besitzer, wo nun zwei intakte Hunde als Pärchen leben, sind für mich mittlerweile auf jeden Fall eine Indikation, zu kastrieren. Am besten beide, und am besten so früh wie möglich.


    Lange habe ich Leute verteufelt, die so gedacht und geschrieben und gehandelt haben. Jetzt versteh ich sie.

    In Wirklichkeit so passiert:

    Hund wird vorgestellt mit vergrößertem Bauchumfang. Trächtigkeit wird festgestellt. Große Augen beim Besitzer.

    "Haben Sie denn noch einen unkastrierten Rüden im Haushalt?"

    "Ja natürlich"

    "Und da ist Ihnen nicht in den Sinn gekommen, dass sowas passieren kann?"

    "Naja, ich dachte die könnten sich beherrschen!"

    Also ja. Manchmal ist Kastration die beste Lösung.

    Es ist weder in der Schweiz noch in Deutschland so kategorisch verboten, wie die fundamentalistischen Kastrationsgegner glauben machen wollen.

    Interessiert nur keinen von denen.

    Laut TSchG ist das Zufügen von Schmerzen, Leiden und Schäden ohne triftigen Grund verboten, ganz einfach.

    Und damit sind genau genommen Kastrationen aus nicht-medizinischen Gründen verboten.

    Code
    Natürlich sind die Leute nicht blöd, dann will man halt das Tumorrisiko senken oder die Hunde leiden gaaaanz fürchterlich unter ihren Läufigkeiten und wer will beweisen, dass aus Bequemlichkeit kastriert wird? Bzw es interessiert ja eh keinen, es gibt keine Kastrationspolizei.

    Die "fundamentalistischen Kastrationsgegner" sind gegen Kastrationen ohne medizinische Indikation (wirkliche Indikationen!), nicht gegen Kastrationen per se.

    Naja ... ganz so einfach kann man es sich da nicht machen.

    Im Gesetz steht unter anderem auch, dass man kastrieren darf um ungewollte Reproduktion zu vermeiden.

    Versteht mich nicht falsch, ich bin persönlich weder Kastrationsgegner, noch Befürworter (ist eben immer eine individuelle Entscheidung) - aber die Auslegung des Gesetzes, kann man jetzt so oder so verstehen.

    Aber dass Kastration per Gesetz verboten ist, dass wird halt immer und immer wieder erzählt, aber hat nicht so ganz Hand und Fuß.

    Zitat

    § 6 Abs.1 S. 2 TierSchG sieht allerdings einige Ausnahmen dieses Verbotes vor, von denen drei dem Wortlaut nach bei der Kastration des Hundes einschlägig sein können:

    1) § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 lit. a : bei gebotener tierärztlicher Indikation

    2) § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 5 Alt.1 : zur Verhinderung unkontrollierter Fortpflanzung

    3) § 6 Abs. 1 S. 2 Nr. 5 Alt.2 : zur weiteren Nutzung und Haltung des Tieres

    Kommt dann wohl auf den Richter an, falls man klagt ...


    Davon abgesehen würde ich hier im ganz konkreten Fall definitiv von einer Kastration abraten.