Kann doch jeder machen wie er will.
Ich persönlich halte Langhaarhunde. Die sind zwar "pflegeleicht" - wohnen aber nicht draußen im Zwinger, sondern im engsten Kontakt mit mir. Schlafen im Bett, auf dem Sofa usw. Wir wohnen in Feldrandlage. Wir gehen also regelmäßig zwischen den Äckern spazieren, oder fahren an den Rhein oder in den Wald.
Aktuell ist es so trocken und staubig beim Gassigehen, dass die wirklich unheimlich viel trockenen Sand im Fell haben. In der Regel wasche ich so richtig mit Shampoo nur vor Ausstellungen (also ... das waren pro Hundeleben bis jetzt maximal 3 Stück, also nicht viel), nach den Läufigkeiten oder spätestens nach 3-4 Monaten. Oder wenn sich jemand wirklich so richtig eingesaut hat oder sich in etwas gewälzt hat. Im Winter ist eigentlich täglich eine Unterbodenwäsche (draußen mit dem Schlauch) notwendig, wenn ich nicht jeden Tag die Wohnung saugen und wischen will.
Heute hatte ich mal wieder Bedarf nach Sheltiewäsche, denn das Fell hat sich einfach so richtig speckig, klebrig angefühlt von dem ganzen Staub und Dreck der Felder. Dabei liegt das letzte Vollbad vielleicht nur 4 Wochen zurück.
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Hat sich aber mal wieder gelohnt.
Das lief hier nur vom Einshampoonieren vom nassen Hund, da ist noch gar nichts ausgespült ... die braune Suppe, die da noch runter kam, habe ich nicht mehr fotografiert.
Ja ich gebs zu - ich mags einfach sauber. Meine Hunde müssen wirklich nicht "steril" sein und sie dürfen sich draußen auch so dreckig machen wie sie wollen, aber ich bade sie halt einfach regelmäßig. Ich habe bis jetzt auch eher das Gefühl, dass das für Haut und Haar eher förderlich, als schädlich ist. Sie fassen sich dann einfach besser an, das Fell filzt nicht so und alles ist schön fluffig.
Klar kann ich die auch einfach trockenrubbeln und warten bis der Dreck abfällt und dann sagen "der Hund ist selbstreinigend". Wirklich stinken tun die auch ohne Bad nicht - aber wenn ich dann sehe, was da beim Duschen immer alles rauskommt. Urgs. Nee danke.