Alles anzeigenGesundheitlich stehen Shelties im Großen und Ganzen gut da.
Wobei das bei all der Aufzählung ja oben drüber steht. Und das empfinde ich (ohne TÄ zu sein und trotz Smilla) auch so. Wenig Shelties kenn ich ja auch nicht. Die sind ja schon vom Gebäude her extrem funktional und leistungsfähig und zumindest in meinem Umfeld schon mit hoher Wahrscheinlichkeit recht gesund sehr alt werdend. Da haben für mein Empfinden andere Rassen bedeutend mehr Probleme (ohne kleinreden zu wollen, dass es diese bei fast jeder Rasse gibt, also auch beim Sheltie)
im Alter generell vermehrt Probleme mit dem Bindegewebe
wie macht sich das bemerkbar?
Paroxysmale Dyskinesien (selten)
fällt das mittlerweile nicht mehr unter sehr selten, sondern nur noch unter selten? Ich bekomme da ja so kein Feedback und bin auch nicht bei Facebook aktiv o.ä. (als Erklärung für mein Interesse für diejenigen, ohne die Vorgeschichte zu kennen: Smilla)
Das "sehr selten" oder "selten" ist nur eine rein subjektive Einschätzung von mir ... ![]()
PD ist wahrscheinlich wirklich eher "sehr selten" - weil ich allerdings ja jetzt schon 2 Shelties damit so direkt kenne, kommt es mir schon so vor, als wäre es eben nicht mehr "ganz so selten". Haha. Also das bitte nicht falsch verstehen.
Ja, Shelties sind echt leistungsfähig. Und gesund.
Aber trotzdem eben auch nicht soooooo gesund, wie sie vielleicht sein könnten.
Problem bei vielen dieser Erkrankungen ist halt wie immer, dass es keine vernünftigen Gentests gibt, da polygene Erbgänge.
Aber meine Shelties sehen den Tierarzt (haha) wirklich nur zum Impfen ![]()
Lyrie hatte in ihrem Leben eine sehr langwierige Zehenverletzung, weshalb ich sie dann irgendwann aus dem Sport genommen habe, einen Darmverschluss (im Park etwas gefressen) und mit 11 erkrankte sie an bösartigen Mammakarzinom und starb an den Metastasen. Ansonsten hatte die nichts und war immer gesund - und diese Dinge, bis auf den Krebs evtl, sind definitiv ja keine erblichen Sachen.
Kaami musste mit 5 Jahren kastriert werden, wegen Gebärmutterentzündung und kuriert jetzt mit 10 Jahren eine Sehnenverletzung aus (sportbedingt ....).
Kaamis Wurfschwester wurde dieses Jahr wegen Krebs eingeschläfert.
Ihr Vater wird dieses Jahr 18 Jahre alt und ist topfit.
Ihre Mutter lebt ebenfalls noch (müsste jetzt 15 sein?).
Jou wird jetzt 8 nächstes Jahr und bis auf einen frakturierten P4 hatte die noch nie etwas.
Mila erkrankte mit 10 Jahren an einer extrem progressiv verlaufenden Miiralklappeninsuffiziens und starb letztlich ein paar Monate nach Diagnosestellung an Herzversagen.
Bis dahin war sie immer topfit.
Ella wird ist jetzt 3 und hat sich ebenfalls schon den P4 geschrottet, sonst auch noch nie krank gewesen.
Das generelle Bandproblem scheint aber definitiv ein Sheltiethema zu sein. Kenne viele ältere Shelties, die im Alter zunehmend Lahmheiten entwickeln (Durchtrittigkeit, Plattfüße, Bizepssehnenverletzungen) und auffällig viele (unkastrierte) Rüden mit Perinealhernie/Leistenbrüchen, da fallen mir auf Anhieb 6 oder 7 aus dem näheren Bekanntenkreis ein, davon die meisten auch bei uns operiert.
Das Gallenblasenthema ist durch die vermehrte Aufmerksamkeit der Besitzer auch ein regelmäßiges Diskussionsthema beim Sheltie.