Beiträge von Bonadea

    Ich will auch mal :D

    Weil mit Langhaarhunden nicht so viel zu sehen ist, habe ich mal noch Bilder in Bewegung dazu getan.

    Lyra, 11 Jahre alt, intakt, 38,5cm - 7,8-8kg (Idealgewicht zu Sportzeiten eigentlich immer 7,8 - mittlerweile eher im 8kg Bereich)

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    Kaami, 6 Jahre, ca. 36cm, 6,2kg (ideal)

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    Jou, 3 Jahre alt, intakt, 41cm groß und ca. 8,8-9kg (eher zu wenig)

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    Man sollte da schon unterscheiden.

    Auch einige Spitze gehören schon zu den brachycephalen Hunden.

    Border Terrier und so ziemlich alle Bichons auch, oder?

    Rein rechnerisch sind glaube ziemlich viele Rassen auf der Seite der brachyzephalen Schädel, auch wenn man es auf den ersten Blick gar nicht wirklich sieht. Die finde ich auch nicht schlimm und haben im Normalfall meines Wissens auch keine Probleme, oder?

    Edit: okay, du warst schneller!

    Genauso ist es.

    Je verzwergter der Hund und je extremer die Brachycepahlie, umso stärker die Probleme.

    Man sieht z.B. einige Chis und Bichons und andere Zwerge, die zwar kein klassisches "BOAS" entwickeln, aber eine extreme hohe Neigung für Rückwärtsnießen haben, eine erhöhte Anfälligkeit für respiratorische Erkrankungen der Luftröhre, eine höhere Empfindlcihkeit des Kehlkopfes oder manchmal auch eine verminderte Thermoregulation haben (was halt auch nur selten auffällt, da sie eben oft einfach nur rumgetragen werden und gar nicht erst in den Bereich der Leistungsintoleranz kommen).

    Aber es gibt eben auch viele Kleinhunderassen, die mit moderater Brachycephalie absolut gesund sind und auch vollkommen belastbar.

    Super viele Terrier und Kleinhunde gehören schon zu den brachycephalen Hunden.

    Brachycephalie bedeutet ja grob gesagt erstmal nur, dass der Gesichtsschädel kürzer als der Hirnschädel ist. In moderaten Formen geht dies also nicht mit BOAS einher.

    Problem ist hier wie immer das EXTREM. Also EXTREM brachycephale Hunde, wie Frenchies, Möpse, Japan Chins, Boston, extrem verzwergte Chis, Yorkshire und Co.

    Man sollte da schon unterscheiden.

    Auch einige Spitze gehören schon zu den brachycephalen Hunden.

    Die ausgeprägte Schnauze wäre für mich jetzt alleine nicht ausschlaggebend um zu sagen, dass dieser Hund gut atmen kann.

    Würde ich so einen Hund kaufen wollen, käme der zum Check erst einmal zum Tierarzt. Wenigstens Röntgenbild von der Schnauze und dem Hals (Gaumensegel).

    Röntgen hilft dir zur Beurteilung der Nase und des Gaumensegels allerdings überhaupt nicht.

    Dafür braucht man dann Endoskopie und MRT.

    Die meisten gängigen ABs 'verätzen' weder die Schleimhäute, noch reagieren alle Patienten auf die Medis gleich.

    Es gibt empfindlichere und weniger empfindliche Hunde, genau wie bei Menschen eben auch. Generell sollten die meisten AB nicht auf nüchternen Magen gegeben werden. Aber man muss die Pillen nicht zwangsläufig in irgendwas reinstecken (eine Ausnahme davon wäre z.B. Doxycyclin, das muss "gut verpackt werden").

    Mit Magenschutzmitteln muss man ebenso vorsichtig umgehen und sollten nicht wie Bonbons prophylaktisch gegeben werden, es sei denn man weiß schon, dass der Patient super magenempfindlich ist.

    Gute Besserung für Rocky.

    Aber das ist trotzdem absolut kein Vergleich zu den Frenchies, Möpsen und Bulldoggen. Generell scheint es den Boxer auch noch häufiger mit Nase zu geben.

    Dazu kann nur man sagen, Gott sei Dank wäre echt schade um die Verrückten |)

    Naja, aufpassen muss man halt trotzdem. Wie immer führt hier das "immer Extremere" eben genau dahin ...

    Meines Erachtens ist es beim Boxer ein bisschen grenzwertig. Was Ihnen zu Gute kommt ist der doch recht "schlanke, lange Hals" - dadurch sind sie nach meinen Beobachtungen weniger dramatisch betroffen von den typischen BOAS. Aber leider gibt es auch dort vereinzelte Vertreter, die doch recht deutliche obstruktive Symptome zeigen, wie z.B. mangelnde Hitzeresistenz, Atemgeräusche, häufigeres Verschlucken/Erbrechen und in wenigen Fällen hatte ich auch schon welche, die wegen der Hitze/Stress kollabiert sind, bzw. überhitzt sind.

    Aber das ist trotzdem absolut kein Vergleich zu den Frenchies, Möpsen und Bulldoggen. Generell scheint es den Boxer auch noch häufiger mit Nase zu geben.

    Nun grad im Bezug auf die extreme Brachycephalie gibt es ja mittlerweile genügend evidenzbasierte FAKTEN, die eigentlich keine persönliche Meinung mehr widerspiegeln, sondern durch Mediziner und Anatomen schon recht anschaulich untersucht wurden.