Beiträge von Bonadea

    Das sind Serben und ich will mir kein Urteil erlauben, dass sind echt nette Leute aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Zucht dort mit Gesundheitsprüfung etc sein wird. Einfach nur vermehren des Geldes wegen.

    Eine meiner besten Freundinnen kommt ursprünglich aus Serbien und ist dermaßen pflichtbewusst was die Untersuchung ihrer Hunde und das Thema Zucht angeht. Wenn du dir kein Urteil erlauben willst, dann bitte lass solche Äußerungen doch bleiben.

    Es gibt auch viele Deutsche, die ihre Hunde mit genau dieser Mentalität anschaffen oder Würfe nur für Geld produzieren. Die Nationalität hat damit erstmal nur begrenzt was zutun.

    Gibt beim Hund im Alter häufiger Hauttumore, oft sind grad diese Warzen aber eher harmlos.

    Bei den Molossern wäre ich eher "besorgt" bei kleinen weichen Knubbeln in der Haut -> Mastzelltumore.

    Bzgl. Knubbel meinte ich in meinem Post jetzt so die Sorte Hundehalter "Ja ne, der Haustierarzt hat gesagt, das ist nur ein Liopm, das müssen wir nicht entfernen" und dann kommen die zu uns, mit teilweise Tumoren, in Größen und Lokalisationen, da kann man dann leider gar nichts mehr ausrichten.

    Man kann Dinge schon mal beobachten, aber manche beobachten halt leider etwassehr lange ... so war das eher gemeint ;-)

    Nen 13jährigen Hund leg ich jetzt nicht wegen einer Alterswarze in Narkose. Aber wegen einem ungünstigen Hautknoten unklarer Malignität schon, wenn er sonst fit ist! :)

    Wir reihen uns hier auch mal ein:winken:

    Mozart ist im August acht Jahre alt geworden und man merkt ihm an, dass er kein Jungspund mehr ist. Aber ein Senior ist er auch noch nicht. Er läuft noch aktiv im Turnierhundesport. Letzte Woche war er zur Kontrolle bei der Physio und die war sehr zufrieden mit ihm.


    Ich denke, bei Golden und Labbi ist es auch eine Frage, was der Hund so in seinem Leben gemacht hat. Ein aktiver Hund dieser Rassen ist auch mit neun oder zehn kein alter Hund.

    Sicherlich kann man das nicht auf alle Rassen oder Individuen einfach so übertragen, aber ich habe auch das Gefühl, dass die Pflege und Haltung einen riesigen Einfluss hat.

    Wer seinen Hund schlank und beweglich hält, erhöht definitiv die Chance, dass der Hund "gesund" alt wird.

    Während Übergewicht, mangelnde Bewegung, schlechtes Futter und dann noch womöglich schlechte medizinische Versorgung (ich sag nur Krallenpflege, Zähne, Hauterkrankungen, Knubbel, die man nicht wegmachen lässt, etc. pp.) der perfekte Nährboden für Krebs und schwerwiegende chronische Erkrankungen ist, die einen Hund eher früh, als spät ins Grab bringen.

    Aber selbstverständlich gibt es auch genetische Komponenten. Nicht alles kann man beeinflussen. Das ist ganz klar.


    Ich weiß nicht woran es liegt, aber gerade Cavaliere altern gefühlt super schnell.

    Ich finde alle Qualzuchtrassen altern recht schnell - zumindest die, die ich hier in der Umgebung kennengelernt habe. Ich würde mich nicht wundern wenn da die Gesundheit einen großen Faktor zum altern beiträgt. Ich finde das ist auch bei Menschen oft so (also Menschen mit ernsten Vorerkrankungen altern häufig schneller).

    Ich denke insgesamt hat es vermutlich auch was mit der genetischen Fitness zutun. Genetische Verarmung führt über kurz oder lang zur Depression. Und bei den Cavalieren gibt es ja auch ein riesiges Problem mit Herzerkrankungen (neben den ganzen anderen Problemen ...)

    Unser Senior wird bald 14. Wirklich gealtert ist er im letzten Jahr.

    Lustig als ich vor einem Jahr mit genau diesem Hund mit einer Frau Gassi war die mir von dem alten Cavalier ihrer Schwester der nicht mehr lange Gassi gehen will erzählte. Der sei ja immerhin schon 8. Da sehe man dass unsere ja noch so jung seien, die gehen noch richtige Runden.

    Ich weiß nicht woran es liegt, aber gerade Cavaliere altern gefühlt super schnell.

    Es ist schon teilweise sehr erschreckend, wie unterschiedlich schnell Hunde altern!

    In meinem Bekanntenkreis kenne ich leider auch schon einige Shelties, die relativ "früh" verstorben sind und ich muss schon sagen, dass mich das echt beunruhigt. Aber alle waren eigentlich bis zu den letzten Tagen super fit. Also nicht im klassischen Sinn alt, sondern dann einfach dann plötzlich "krank". Ein Sheltie einer Freundin ist mit 8 Jahren noch WM gelaufen und war nur ein paar Monate später tot wegen Lymphom. Ein anderer mit 10 Jahren wegen Melanom. Der Hund einer guten Freundin mit 8 wegen Lungenfibrose ...Eine Hündin meiner Züchterin mit nicht mal 5 oder 6 Jahren wegen Gallenblasenmukozele. Einfach richtig schlimm.

    Die "magische Durchschnittsgrenze" ist irgendwie so bei 14 Jahren beim Sheltie. Und dann gibt es natürlich auch einige, die richtig alt werden. Wie der Sheltie einer Agilityfreundin, deren Hündin ist jetzt 16 und geht noch mit wandern!

    Lyra ist jetzt elf. Und sie ist für mich alles andere als ein Senior! Ja, sie ist sicherlich nicht mehr ganz so verrückt wie mit 3 Jahren. Aber definitiv ist sie für mich kein Rentner!!! Begleitet mich am Pferd und am Rad, ist super gut drauf. Schwimmt und mäuselt gerne und läuft beim Gassi immer voraus. Ich hoffe, dass das noch ganz lange so bleibt und sie daher in dieser Kategorie noch lange zu Hause ist, auch wenn sie sicherlich nicht mehr in "ihren besten" Jahren ist! Bis auf eine zunehmende Durchtrittigkeit im Karpalgelenk und minimal getrübten Linsen, kann ich eigentlich nichts feststellen, woran man das fortgeschrittene Alter wirklich anmerken würde.

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    Ich muss aber sagen, dass es mich auch oft irritiert, wenn Kunden sagen "ja, der ist ja schon alt" und wenn man dann nach dem Alter fragte, kommt dann sowas wie "8 Jahre". Das ist für mein Verständnis irgendwie kein echtes Alter.

    Die Rottis meiner Großeltern sind aber tatsächlich auch alle mit 8 gestorben (glaube 3 Stück) und einer wurde 11 Jahre alt. Die aktuelle Colliehündin ist 12.

    Man kann über Blut keinen Krebs (in dem Fall ist der Verdacht vermutlich malignes Lymphom) ausschließen.

    Ronaxan wird oft nicht so gut vom Magen vertragen und darf nicht in Kontakt mit der Speiseröhre kommen, da es dort zu schlimmen Reizungen und Strikturbildungen führen kann.

    Was ich machen würde:

    1. Punktion (FNA) der veränderten Lymphknoten (zur Diagnostik eines maligen Lymphoms)

    2. ggf. das Antibiotikum IN RÜCKSPRACHE mit dem behandelnden Tierärzt wechseln bis die Befunde von der FNA vorliegen, oder den Magen und die Übelkeit parallel mittherapieren und die Tbl immer gut in Futter "verpacken".

    Also ich - persönlich - finde auch am ersten Pudelvideo nix Dramatisches.

    Gut, wenn man natürlich Hunde hat, die doch mal ernstere Jagdambitionen haben, kann ich die Anspannung natürlich verstehen. Da muss man den Punkt erwischen, bevor sie weg sind. Verständlich.

    Aber sonst ... stehen ja im Gehorsam. Nur "Rumschluffen" müssen die jetzt beim Gassi ja auch nicht. Sind eben noch Lebewesen xD

    Und was mich dabei so richtig wütend macht sind die Leute, die dann einen Welpen unbekannter Herkunft kaufen, und sich, wenn er nicht gleich total krank ist, noch über ihr gelungenes Schnäppchen freuen...

    Oder sich im umgekehrten Fall wundern, dass so ein Hund krank wird und sie dann plötzlich gleich mal so viel Geld in der Klinik lassen, wie wenn sie sich einen teuren Züchterhund gekauft hätten.

    Und dann geht das Geheule los und man will den "Züchter" (Produzenten) verklagen, der einem ja das kranke Hündchen verkauft hat. Schließlich will man sich ja nicht verarschen lassen. Blöd nur, dass die netten Vermehrer dann nicht mehr zu erreichen sind und man ja auch gar nichts schriftlich hat ... :roll: