Der Sloughi kämpft um sein Essen bis auf den Tod, läuft draußen mit Maulkorb und jagt.
Ich würde sagen, eine gewisse Leidensfähigkeit ist durchaus vorhanden
Eh nur Welpenverhalten. Aber dass aristokratisch schwebende Wesen, so nobel zurückhaltende Elfentiere in die Bude kacken, Sachen zerbeißen, womöglich rotzfrech sind und springen können wie 3 Kängurus... wer hätte damit rechnen können?
Die fliegen immer mal wieder durch meinen Facebookfeed, gezielt suche ich (noch...) nicht danach. Grad vor 4 Wochen wurde wieder in unserer Uni-Gruppe ein 15 Monate altes Kerlchen gepostet.
Ansonsten vielleicht bei der Windhundhilfe anfragen? Weitere Orgas, die öfter Whippets haben, fallen mir auf Anhieb nicht ein. Da wissen sicher die Whippetleute hier mehr.
Ich habe das Gefühl, inzwischen immer mehr Abgabewhippets zu sehen. Kann natürlich Einbildung sein, aber sie boomen schon ganz schön und da fallen anscheinend einige aus den Wolken, wenn das schöne Sofa-Accessoire plötzlich Nachbars Katze fressen will.
Kann den Sloughi nicht mehr toppen .... die haben da ein "Prachtexemplar".
Wo findest du die? Damit ich weiß, wo ich mal gucken kann?
Whippets sind seltener im TS. Es ist nicht hoffnungslos, aber ich empfinde so, dass Whippets vermittelt werden wie warme Semmeln. Sprich wenn mal welche da sind, muss man Glück haben.
Verständlich.
Aber vielleicht haben wir ja Glück
Ich sollte mich mal bei FB in die ganzen Gruppen "einstalken" ...
Das klingt sehr heftig. Wir sind uns hier mittlerweile auch ziemlich einig dass wenn, es wohl eh wieder ein Galgo wird. Oder eben ein Nichtwindhund so wie unsere Yuna. Für den Galgo spricht aber schon vieles. Aus verschiedenen Gründen ist das mit dem Grey eher keine gute Idee, denke ich. Auch wenn ich die echt supertoll finde. Aber der Galgo ist mir vertraut, das passt auch vom Spielverhalten am ehesten zu unserer Pepper, die sich zwar prinzipiell mit allen Hunden versteht, aber doch am allerbesten unter ihresgleichen klar kommt.
Ich bin ja überhaupt nicht drin in der "Windhundszene".
Für mich war das damals echt ein Schock, wie schlecht dieser Hund aussah.
Ich weiß auch nicht mehr so genau, wie die Orga hieß. Aber es gab einen Termin, da konnte man hinfahren und aus dem Tansporter den Hund praktisch direkt mitnehmen mit den entsprechenden Papieren, nachdem man sich auf einem neutralen Gelände den Hund mal angucken konnte.
Ich war nicht dabei und kann auch nicht sagen wie seriös das Ganze war und ob die anderen Greys auch so Baustellen waren.
Geplant war damals ne Hündin zu deren jungen Sloughi Rüden dazuzunehmen und sie wollte nach dem "Züchterhund", gern den Tierschutz unterstützen. Der Gedanke war gut, aber der Plan ist natürlich so gar nicht aufgegangen. Die Hündin konnte ja 90 Prozent der Zeit nicht mal mit dem Rüden zusammen Gassi gehen, da sie die Runden überhaupt nicht geschafft hat.
Puh, das liegt mir echt noch schwer im Magen irgendwie. Man konnte ihr einfach nicht richtig helfen.
Aber weil das gerade hier passt .... gibt es auch mal erwachsene Whippets, die irgendwo abgegeben werden?
Ich denke bald sind sie bereit für einen neuen Versuch und einen Zweithund und ich versuche sie schon die ganze Zeit Richtung Whippet zu schieben. Aber es soll kein Welpe mehr vom Züchter sein. Abgabehund würde aber gut passen. Also falls jemand mal was hört und sieht ... bitte melden :)
Ich wollte mal hier aufs Thema Ex-Racer-Greyhound zu sprechen kommen, sprich Tierschutz-Greyhounds die ehemals Rennen liefen oder Courser waren und dann vermittelt wurden. Wir liebäugeln immer mehr damit, in ein paar Jahren einen Grey aufzunehmen. Sie gefallen uns ausnehmend gut. Erfahrungen haben wir aber bisher nur mit mehreren Galgos bzw. mit zwei Galgos, ein mutmaßlicher Podenco-Grey-Mix und diverse Pflegehunde die teils auch Galgos waren.
Meine größten Bedenken hinsichtlich Greyhound wären: Chronisches Tierarzt-Abo weil das Tier dauernd Corns hat? Dazu neigen sie ja wohl? Wobei man da so viel auch nicht rausfindet, wie häufig das Problem nun wirklich ist. Denn klar, die Betroffenen schreiben dazu eher im Internet als die die das Thema nicht betrifft.
Anderes Thema wäre Verletzungsanfälligkeit eines ehemaligen Rennbahnhundes auf normalen Böden wie Ackerboden, unebene Naturwiese, etc. Wie gewöhne ich solch einen Hund daran? Im Schritt und Trab angeleint auf diesen Böden laufen lassen ist ja nicht das gleiche wie mit Vollgas ohne Leine darüber zu brettern? Und dann wäre die Frage, ob die Courser da auch so hochempfindlich sind oder ob die schon eher mit einem normalen Wiese klar kommen. Wobei, die werden ihre Coursings auch nur da ziehen wo der Boden absolut einwandfrei ist, englischer Rasen sozusagen. Freilaufgelegenheiten haben unsere Windhunde aber eher auf natürlichen Böden, mit Unebenheiten, mit Mauselöchern, usw usw. Nächste Frage wäre die nach Treppen. Darf, soll, kann so ein Grey auch Treppe steigen? Unsere Treppen sind rutschfrei und geschlossen, aber sie sind da, für nen Bungalow hat's einfach nicht gereicht.
Unsere Galga steigt Treppen nicht, sie FLIEGT und poltert und trampelt und müsste eigentlich längst tot sein, aber so kenne ich das eben von den Galgos. Selbst wenn die mal im Sprint in einer Kurve unglücklich holpern und stürzen, raffen die sich auf und es geht weiter. Keine Brüche, in all den Jahren wohl aber zwei Muskelfaserrisse bei einem der Galgos, und einmal eine langwierige Entzündung am Zeh und Ballen. Aber das war auch das einzige bisher, und immer beim gleichen Hund, der wohl etwas dazu neigte. Kamikaze-Pepper hatte derlei noch nie.
Dann noch die Frage, wie häufig ist das, dass der Ex-Racer beim Anblick von Nachbars Yorkie völlig die Fassung verliert? Gibt es da auch Exemplare die anderen Hunden, egal wie klein, freundlich begegnen? Ich hätte zwar nicht vor, so ein Kaliber zusammen mit Vogelknochen-Kleinsthunden frei laufen zu lassen, das würde ich nicht mal mit meinen jetzigen Hunden tun. Wäre aber zumindest daran interessiert, dass man angeleint an entsprechenden Hunden vorbeikommt ohne das Dorf wachzukreischen oder Stunts an der Leine hinzulegen.
Hier sind ja doch einige Windhundhalter und vielleicht hat jemand Tipps, Erfahrungen oder Anregungen dazu. Ist eh noch Zukunftsmusik, aber schlau machen mag ich mich halt schon. Wenn diese Greys nur auf englischem Rasen abzuleinen sind, ist so einer für uns eh unrealistisch. Dann wirds doch eher wieder ein Galgo oder was ganz anderes.
So schlimm sind sie ja auch nicht, die Galgos. Ich mag die schon sehr gern.
Anbei noch ein paar Bilder von unseren Hunden und Hundekumpels. Sind aber alle eingepackt und sehen wahlweise aus wie ein Zollmitarbeiter, eine Ananas oder wie zwei alberne Fliegenpilze.
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Meine Familie hat eine drei Jahre alte Greyhündin aus Irland aus so einer Vermittlung aufgenommen.
Der Hund war eine Großbaustelle. Zauberhaftes Wesen ... sofern man das mit ihren ganzen Schmerzen und ihrer fehlenden "Lebensfreude" so sagen kann. Sehr sanft, extrem duldsam. Es dauerte etwas, bis sie anfing sich annähernd wie ein Hund und nicht wie ein Roboter zu verhalten.
Sie konnte keine Treppen gehen, lahmte vom ersten Tag an. Hatte super schlechtes Fell, Corns, schlechte Zähne, einen dicken Muskelfaserriss in der Hinterhand und Plattfüße ...
Sie bekam ein großes Check-Up, die Corns heilten durch lokale Behandlung und besseres Futter gut aus. Sie hatte kurze gute Phasen, dann aber immer wieder Episoden, die schon fast an Greyhoundsperre erinnerten, sobald sie mal etwas mehr Aktivität an den Tag legte. Sie wurde physiotherapeutisch behandelt, bekam auch mal zeitweise Schmerzmittel wegen ihrem Bewegungsapparat.
Nach einem Jahr "guter Pflege" war sie charakterlich ein gutes Stück weiter und auf dem Weg ein normaler Hund zu sein. Leider stiegen ihren Nierenwerte plötzlich an und sie entwickelte relativ rasch eine DCM, die auf Therapie kaum noch ansprach.
Wir haben sie schweren Herzens gehen lassen, um sie von ihrem Leid zu erlösen. Dieser Hund hätte alles ertragen, bis zum Schluss. Das wollten wir ihr nicht antun.
Im Nachhinein hatte sie noch ein einigermaßen schönes Jahr, wo sie vielleicht eine Idee davon bekam, wie man sich als Hund fühlen kann. Auf der anderen Seite war es für meine Familie ein Jahr mit sehr viel Management, Sorgen und Tierarztbesuchen. Der Hund war einfach kaputt. Mental, aber insbesondere körperlich.
Eine gute Tat für den Hund, aber im Endeffekt eher traurig und traumatisch.
Ich kenne viele Shelties, die bei Rentnern leben und dort auch sehr glücklich sind.
Das Schöne am Sheltie ist, dass man ihn für sehr viel begeistern kann, er aber auch mit weniger klar kommt (bis auf ein paar Ausnahmen). Sie lieben es halt dabei zu sein.
Klar fahren meine hoch und klar haben die (positiven) Stress. Anders waer unser Sport z.B. nicht machbar und ein Hund meiner Rasse, der wirklich niemals hochfaehrt, ist mAn entweder steinalt oder krank..
Ja. Das betrifft jetzt auch weniger Sporthunde (oder Hunde mit einem RICHTIGEN Job), die ja sowieso sehr kontrolliert mit positivem Stress in Berührung kommen.
Unterscheidet ihr zwischen positiven und negativen Stress?
Ich sehe manchmal, dass Lucy sehr schnell unterwegs ist (was grundsätzlich für Stress oder Anspannung spricht) - aber von der Gemütslage her ganz gut drauf ist.
Dann lasse ich das einfach laufen - und Lucy kann sich anschließend trotzdem selbst runterregeln und es gibt keine negativen Auswirkungen.
Genau so kann ich auch mal ein paar Minuten Frisbee oder ein anderes Apportel werfen - währenddessen ist Lucy natürlich „angeschaltet“ - aber wenn ich danach unser „Ende“-Wort sage, schaltet sie umgehend wieder in den normalen Alltags-Modus.
Ich vermeide Stress bzw. Hochfahren nicht grundsätzlich und finde das Hochfahren nicht schlimm, solange Lucy nicht überdreht und besonders solange ich weiß, dass sie sich problemlos selbst wieder runterfahren und regulieren kann.
Das ist auch so eine Sache .... es wird gern alles in einen Topf geschmissen.
Stress ist nicht gleich Stress und nicht jede Art von Stress macht krank.
Ein Hund, der 22h zu Hause rumliegt und seinen Tag mit schlafen und dösen verbringt, von dem erwarte ich nicht, dass der scheintot durch die Gegend schlendert. Der darf sich auch freuen und mal aufregen, mal einer Wildspur interessiert auflauern, mal bellen, oder mal ne Strecke rennen.
Das ist ein Lebewesen, mit Gefühlen, Bedürfnissen und "Interessen".
Wir Menschen schauen uns Horrorfilme an oder gehen auf die Achterbahn ... wieso? Weil es Spaß macht und nicht weil wir dabei "so entspannt" sind. Ist vielleicht ein nicht ganz passender Vergleich - aber zur seelischen Gesundheit gehört auch, dass Hunde mal Stress haben.
Natürlich nicht dauerhaft und natürlich nicht in der Form, dass sie gar nicht mehr zur Ruhe finden und total abdrehen - aber dazwischen gibt es noch sehr viele Grautöne.