Alles anzeigenDas halte ich für ein Gerücht. Es steht sehr viel sehr problematisches in den FCI Standards. Ich geh mal suchen, ich glaube auszugsweise darf man sowas ja auch zitieren.
Also ich habe zB weder beim Mops noch beim Frenchie im Standard was von "Nase muss wenns geht im Schädel liegen" gefunden....
Edit: Also das der Farbfetisch vieler Rassen geändert gehört hatte ich ja schon geschrieben.
Aber auch in den von dir aufgezählöten steht halt nicht das der Hund aussehen soll wie kräftig vor die Wand gehauen.
Außer bei dem Petit Braban... dingens. Gruselig....
Ähm ... grad die Ausstellung sind doch der Grund für Übertypisierung ... ich denke genau das Gegenteil. Man sollte Ausstellungen komplett abschaffen oder nur auf freiwilliger Basis anbieten.
Man sollte mehr Varietät im Standard zulassen.
Wie sich ein Hund im Ring präsentiert ist übrigens auch Trainingssache. Ein geübter Aussteller kann auch einen wesensschwachen Hund in den Ring bringen, ohne dass der zusammenbricht oder irgendwie erkennbare Wesenmängel zeigt. Generell finde ich, dass das Wesen aucht etwas mehr ist, also 10 Minuten im Ring zu stehen.
Dann muss man aber was anderes für reinnehmen, was wieder Umstand macht.
Würde man aber die Ausstellung einfach nur draufhin ändern das jeder Richter verpflichtet ist wirklich nach Standard zu richten fallen halt schon recht viele Hunde raus.
Gerne auch mehr Leute, also Richter und Tierarzt als Duo zum Beispiel.
Denn klar ist Wesen mehr als im Ring stehen. Aber wenn man sich auf den Ausstellungen so umguckt kriegen ja so einige Hunde nichtmal das hin und kommen trotzdem in die Zucht. Wie willst du die denn rausfiltern?
Bei ner Leistungsprüfung (die man grad für die Begleitrassen ja auch noch erstellen müsste) gehts doch auch um nix anderes. Gucken wie die Hunde drauf sind, anfassen, etc. Kann man doch in einem Aufwasch mit einer vernünftig (!) durchgeführten Ausstellung machen.
(Am liebsten hätt ich noch das Helfer herumgehen und die Hunde so generell angucken und das auch einfließen lassen in die Bewertung. Hui, da würds aber bei vielen Rassen dann mau werden!)
Persönlich würd ich eh verbieten das ein Handler mit dem Hund in den Ring geht. Es sei denn es gibt wirklich gesundheitliche Einschränkungen beim Besitzer.
Aber selbst bei Leuten die schon zig Hunde vorgestellt haben kann man doch oft genug sehen das der Hund auf dem Richtertisch Mängel im Verhalten zeigt.
Da wärs mir sogar lieb wenn nichtmal der Besitzer mit am Tisch wäre. Also Hund auf den Tisch, der Besitzer gibt die Leine einem Ringhelfer und tritt einen oder zwei Schritte zurück. Sollte doch für einen normalen Hund kein Problem sein.
Man liest es doch auch immer wieder wie stressig doch Ausstellungen für Hunde sind. Gradezu eine Qual. Sollte man seinem Hund eigentlich nichtmal antun...
Ja, in Nürnberg hab ich da so einige Ecken gesehen wo die Hunde durch die Bank weg gestresst waren. Und das find ich besorgniserregend! Muss ja nicht jeder Hund im Trubel schlafen können (so wie meine), aber wer sich durch eine Ausstellung stresst gehört für mich einfach nicht in die Zucht.
Man könnte Hunde ja außerhalb einer gewinnorientierten Veranstaltung phänotypiseren und das Wesen mit einem speziellen Verhaltenstest, der auf die jeweilige Rasse zugeschnitten ist, im Zuge der ZZL testen. Da würde man dann bei einer Gebrauchshunderasse vielleicht andere Dinge testen, als bei einem Begleithund - logischerweise.
Das wäre mein Weg.
Und nein, ich finde nicht, dass jeder Hund in jeder Situation absolut gelassen und ungestresst sein muss, und das ist FÜR MICH auch nicht zwangsläufig ein Wesensmangel. Ein Hund, der in einer Messehalle mit 1000 fremden Hunden, lauten Geräuschen und Getümmel nicht sofort klar kommt, beschwichtigt und sich unwohl fühlt ist für mich nicht per se ein Hund, der in der Zucht nichts verloren hat. Da spielen finde ich noch ein paar andere Sachen rein. Vielleicht ist genau dieser Hund bei dem Job, den er zu Hause macht, richtig gut?
Aber da kann man ja auch geteilter Meinung sein.