Beiträge von Krambambuli

    Zitat

    Ja...geht schon in ne ähnliche Richtung, wobei die Grundaggression eines Herdengebrauchshundes, wie es Gelbbacken sind, deutlicher höher sein dürfte als bei einem Aussie!
    Der Hund hier ist ja erst 8 Monate...ich befürchte, das wird ne ziemliche Kanone... :/


    Gelbbacken sind altdeutsche HÜTEhunde und keine Herdenschutzhunde ;)
    Aber sie haben mehr Schärfe.

    Darf ich mal fragen warum du dir genau so einen Hund geholt hast?
    Versteh mich nicht falsch, dass soll jetzt keine Starfrede werden, nur wird ein Hund mit dieser Veranlagung als Familien-Sofapups-wir-machen-etwas-Agi-Hund nicht glücklich.
    Ich behaupte nicht dass man mit ihm hüten muss, aber so ein hund braucht nen Job.
    Ich sehe in euren Problemen hauptsächlich den Frust des Hundes und kein Beschtzerinstinkt, oder ähnliches.
    Schau dich mal um ob du die möglichkeit zum Hüten regelmäßig hättest.
    Ansonsten würde ich dir zu Nasenarbeit und Longieren raten.
    Rettungshundearbeit, ZOS oder Fährte, wären sicher toll, da man da auch Suchen über 5-15min hinkriegt und das die Hunde sehr schön auslastet.
    Beim Longieren sind Hütehunde eh in ihrem Element, die absoluten Naturtalente.
    Für das Problem mit deinem Vater such dir einen wirklich guten Trainer bevor das eskaliert.
    Für das Leine ziehen und auch das Anbellen draußen würde ich auch Richtungswechsel machen. Dreh in eine andere Richtung ab und zwar schon wenn der Hund anfängt zu fixieren, nicht erst wenn er eh schon tobt und wenn er sich schön anschließt bestätige ihn mit Futter, oder Spielzeug

    Schau lieber mal den Abgabevertrag, deiner "Bekannten" an, denn in allen mir bekannten Verträgen ist die Weitergabe des Tieres an 3. auch innerhalb der Familie untersagt. Somit ist eine Weitervermittlung nicht möglich, ausser das Th erlaubt diese schriftlich!
    Diese Verträge sind für einige vielleicht nicht verständlich, aber sicher nicht ohne Grund so ;)

    Ich verstehe wirklich nicht warum das TH eine Jugendliche mit einem Hund laufen lässt, bei dem bekannt ist dass er schnappt (auch wenn sie nicht wussten, dass er fester packt)

    Ganz ehrlich lass die Finger von diesem speziellen Hund. Versteh das nicht falsch, aber Hunde mit solchen Problemen sollte zu Leuten mit Erfahrung. Nicht nur weil es für den Menschen unschön ist, sondern weil der Hund es auch verdient hat. Oft entwickelt sich eine Abwärtspirale, aus Angst, mangeldem Vertrauen und Frust, wenn man nicht die nötige Erfahrung und nicht den richtigen Partner an der Seite hat. Das ist weder für dich noch den Hund schön.
    Ich verstehe durchaus die Faszination die von diesen Hunden ausgeht ;) aber für den Anfang wäre vielleicht ein einfacherer Hund besser. Sammel doch erstmal Erfahrung mit dem Hund deiner Tante und dann schau mal was für eine Hundeseele dir dann begegnet

    Tipps übers Netz zugeben finde ich in diesem Fall sehr gefährlich. Wenn du wirklich arbeiten willst, dann nur mit Maulkorb und nur mit Hundetrainer

    Okay Wurfspiele würde ich garnicht machen mit so einem Hund, dass pusht nur ;)
    Kennst du Zerrspiele? Schau mal unter Eckard Lind , der hat sehr gute bücher zum Thema richtig spielen mit Hunden.

    Ich komme aus deiner Gegend, wenn du mal in den chat kommst wenn ich da bin, oder deine e-mail freischaltest kann ich dir ein paar gute Trainer in der Gegend empfehlen

    Es gibt einfach Hunde die es rein nervlich nicht verkraften, wenn man sie beim objektlosen Spiel hochpuscht. Ich finde auch, dass es nicht jeder Hund machen muss ;)
    Auch das mit dem Spielen mit anderen Hunden ist etwas was nicht jedem Hund liegt und was bei einigen Hunden eben in frühster Jugend vermasselt wurde, da hilft nur nach sehr souveränen Hunden zusuchen und sonst vorsichtig sein. Sonst festigt sich das Verhalten nur weiter.
    Was das Beuteverteidigen angeht ist das normales Verhalten eines beutestarken Hundes, da muss man eben aufpassen und ihm verbieten können Stöcke oder ähnliches aufzunehmen, wenn andere Hunde dabei sind.
    Beschreib mir mal wie du mit dem Hund zerrspielst.

    Korrektur ist nachträgliches Verändern stimmt, in dem ich eben sage was unerwünscht ist und was erwünscht, da behaupte ich nichts anderes.
    Mir gehts um die Intention die hinter den menschlichen Verhalten steht.
    Vielleicht ist meine Definition von Strafe nicht wissenschaftlich korrekt, aber für mich gehören negative Emotionen nicht in die Ausbildung eines Hundes. Okay formuliere ich es um:
    Für mich sind Menschen unterdurch die mir erzählen: "Weil mein Hund dieses oder jenes getan hat, bin ich jetzt wütend und bestrafe ihn jetzt, weil Strafe muss sein!"
    Und da ist es mir pupsegal ob sie ihn jetzt 3Stunden ignorieren oder ob sie ihn windelweich prügeln.
    Der Hund lebt im Augenblick und lernt durch eine sachliche Konsequenz, Unterbindung oder meinetwegen auch Strafe, viel mehr, als wenn man wütend wird. Denn wer wütend wird kann nicht innerhalb einer Millisekunde wieder auf Glückseeligkeit umstellen, wenn der Hund Alternativverhalten zeigt.

    Und ich kann sehr wohl ohne emotional zu werden sehr rational wissen, was ich an Ausbildung und Können bei meinem Hund möchte.

    Korrektur ist nicht =Strafe, denn ich unterbinde unerwünschtes Verhalten und bestrafe nicht. Ich sage also nicht: "Weil, du das oder jenes tust, bestrafe ich dich", sondern ich sage: " Hörmal Freund der Nacht, DASS will ich nicht" und danach ist alles wieder in Butter
    Und seit doch mal ganz ehrlich, wie viele Leute werden wüntend wenn ihr Hund nicht kommt, oder wenn er leinenpöbelt und genau da wirds unsachlich und genau da fängt für mich Gewalt an.
    Wenn ich schlecht drauf bin oder wütend werde, kann ich einem Hund eigentlich doch nichts mehr beibringen.
    Ich muss einen Hund nicht erst windelweich prügeln um ihm Gewalt anzutun, denn oft ist für den Hund der Groll und das nichts mehr rechtmachen können viel schlimmer.