Ich halte nichts davon, Hunden das Bellen oder Knurren zu verbieten, wenn sie sich nicht wohlfühlen.
Denn das ist Kommunikation, mit der sie uns mitteilen, das sie sich eben nicht wohlfühlen.
In einer solchen Situation würde ich die Aufmerksamkeit des Hundes zu mir lenken und ihm zeigen, das ich sein Unwohlsein respektiere. Den Hund evtl. auf seinen Platz bringen und sicherstellen, das er da unbehelligt ist, oder, wenn schon mit dem clickern begonnen wurde, clickern, damit der Hund beschäftigt ist.
Die Trainerin, die ich empfahl, arbeitet auch nicht nur zur Belohnung mit dem Click, sondern auch, um die Grundstimmung zu verbessern.
Soll heißen, wenn der Click richtig konditioniert wurde, entsteht im Unterbewußtsein des Hundes ein gutes Gefühl, auch wenn es eine unangenehme Situation ist, so ähnlich wie der Pawlow`sche Effekt mit der Klingel und dem Speichelfluss.
Das das nicht von Heute auf Morgen geht sollte aber klar sein.
Bei ängstlichen Hunden bin ich immer dafür die Probleme über die positive Schiene anzugehen, heißt, immer wenn er Oma hört, passiert was Tolles!