Beiträge von QuoVadis

    Zu der Fütterung kann ich Dir nicht viel sagen, da ich von klein auf an immer schon "normales" Futter gegeben habe und mich nie an die Empfehlungen gehalten habe, sondern mich an der Figur des Hundes orientiert habe.

    Warum willst Du einen Welpen zurecht weisen? Er muss doch zuerst einmal lernen, was erlaubt ist und was eben nicht!
    Ich habe meine Wohnung so gut es ging "welpensicher" gemacht, also alles weggeräumt, was ihn in Versuchung führen könnte.
    Wenn er dann doch etwas "Verbotenes" gefunden hatte, habe ich gegen etwas "erlaubtes" getauscht.
    Einfach ganz ruhig "Nein!" gesagt und ihm ein Spielzeug oder Kauteil angeboten.
    Später hat er die "verbotenen Sachen" dann auf "Bring!" auch selber gebracht und gegen ein Lecker getauscht.
    Heute habe ich "alte" Frau zwei Hilfshunde im Haus, die mir alles aufheben, was mir runterfällt! :D

    Und zum Rausgehen:
    Ich hatte die Welpen immer mit im Schlafzimmer, da habe ich gehört, wenn sie unruhig wurden!

    Ich habe mich immer nach der Figur meiner Hunde gerichtet, und nie nach den Empfehlungen!
    Meine beiden Rüden haben in dem Alter von der Menge her, fast das 3fache verdrückt, als das, was sie nun erwachsen bekommen!
    Und trotzdem wurde ich noch Tierquäler beschimpft, ich würde meine Hunde hungern lassen.
    Die waren nun mal beide total schlank, mit elendiglich langen Beinen, und sehr aktiv, meine Tierärztin war aber sehr zufrieden mit den Hunden.

    Gegen solche I....... hilft auch eine kurze Leine nicht!
    Mich hat im Dunkeln schon ein unbeleuchteter Radfahrer umgenietet!
    Ich war mit Reflektorweste, Stirn- und Taschenlampe ausgerüstet, der Hund neben mir, an 2 m Leine.
    Als ich auf dem Boden lag, saß der Radler aber gleich neben mir. Zum Glück nicht mehr passiert, als eine kaputte Hose, und er hat sich auch sofort entschuldigt, das er nicht aufgepasst hätte.

    Zitat

    So haben also wildlebende Hunde (z.B. Dingos) oder Wölfe einen stabileren Darmtrakt, bzw. ein festeres Zahnfleisch. Verstehe.

    Wenn so ein kleiner Handtaschenhund das tun würde, könnte ich das nachvollziehen. Aber Hunde, die noch recht nah am Wildhund sind, sollten damit doch eigentlich keine Probleme haben?!

    Stell' ich mir schrecklich vor, diese "Darmperforationssache" :(

    Nein!
    Aber wer bekommt es mit, woran wildlebende Tiere verenden?
    Dort ist es natürliche Auslese - wer so "doof" ist und Holz frisst, vermehrt sich halt nicht!

    Zitat

    Ich kenne viele Rüden, die nach der Kastration enorm weniger aggressiv gleichgeschlichten Artgenossen gegenüber aufgefallen sind. Aber seis drum. Hier im Forum sind 98,5% ausgesprochene Kastrations-Gegner, mit Gehorsam und Disziplin lässt sich immerhin alles in den Griff kriegen. Und wehe du lässt deinen Hund kastrieren, weil er bei Hündinnen den Verstand verliert und anderen Rüden den Garaus machen will: bedenke immer, Erziehung ist alles. Das ist meine Meinung zu dem Thema, nach dem nun alle mehrheitlichen Kastrationsgegner ihren Senf dazu gegeben haben. Ach ja, nach einer Kastration ist die Wahrscheinlichkeit für einen Rüden an Hodenkrebs zu erkranken um etwa 100% gesenkt. Nur um die viel zitierten medizinischen Gründe für eine Kastration mal anzuführen.

    Hier geht es eigentlich nur darum, das der Hund für eine Kastra noch viel zu jung ist!
    Und eine OP oder der Chip ändern auch nur etwas, wenn die Aggression hormonbedingt ist!
    So, wie es sich hier anhört, ist der Hund unsicher und ängstlich, da kann tatsächlich eine Kastra die Probleme enorm verstärken!

    Zitat

    Luke würde "natürlicherweise" auch wildlebende Hasen, Mäuse und Rehe fressen. Aber unsere Hunde sind halt keine Wölfe mehr. Und wenn Hunde das gefressene Holz immer wieder auskotzen, dann ist das auf Dauer nicht so günstig.


    Das "Kotzen" ist gar nicht mal das Problem!
    Die Splitter sind viel gefährlicher!
    Das harmloseste sind noch Splitter und dadurch verursachte Entzündungen im Zahnfleisch, die auch Herzprobleme begünstigen können.
    Wenn aber die Splitter im Verdauungstrakt festsitzen, oder sogar den Darm perforieren, wird es sehr schnell lebensgefährlich für den Hund!
    Wer einmal miterlebt hat, wie ein Hund an den inneren Blutungen und der Vergiftung durch einen kaputten Darm elendiglich einging, wird den eigenen nie wieder auch nur in die Nähe der allseits so beliebten "Stöckchen" lassen!

    Ich würde es dem Hund anpassen.
    Habe zwei und der ältere macht überhaupt keine Probleme, hört auch auf größere Entfernung und wildert nicht, der darf dann auch einen größeren Radius haben.
    Der "Kleine" würde wohl auch gerne, hat die Ohren aber auch gerne mal auf Durchzug, wenn er weiter weg ist, und muss deshalb näher bei mir bleiben.
    Da muss ich dann halt etwas mehr achten und ihn öfters mal zurück rufen. Es ist so, wie es ist!