Hm, zur reinen Ausgangsfrage... offiziell erlaubt ist es nicht, Hunde, die stören, einzuschläfern, aber es gibt genug Tierärzte, die das tun.
Es werden sehr viele gesunde Tiere jeden Tag aus nichtigeren Gründen getötet, warum also nicht einen bissigen Hund, dem man nicht mehr gerecht wird? Ich verstehe diese Doppelmoral wirklich nur sehr wenig.
Außerdem verstehe ich nicht, warum nicht ein bisschen auch die Threadstellerin verstanden wird. Logisch, sie ist hier nicht bekannt und bekommt deshalb weniger Sympathiepunkte.. aber rein faktisch wurde in anderen Threads mit ähnlichen Grundbedingungen schon moralisch bewilligt, dass solche Hunde eingeschläfert werden können.
Die Threadstellerin ist,so wie ich das verstanden habe, im Moment mit den Nerven am Ende und kann einfach nicht mehr, weil sie in ihren Augen alles versucht hat, um diesem Tier gerecht zu werden und nun hat sie trotzdem noch einen hohen finanziellen Aufwand, von dem seelischen Stress durch Nachbarschaftsstreit ganz zu schweigen.
Viele hier schreiben, sie soll den Hund in geeignete Hände abgeben. Wenn sie nicht in der Lage ist, ihren Hund zu sichern und zu trainieren, wie soll sie bei anderen bewerten, ob die das können?
Offizielle Stellen dazu ... gab es in letzter Zeit genug, die versagt haben. HellHoundFoundation, die Frau in Österreich.....
Und ja, wenn ich n gefährlichen Hund vermittel, dann hätte ich auch Schuldgefühle, wenn er im neuen Heim jemanden verletzt. Was daran ist so unverständlich ?
Die Threadstellerin geht davon aus,dass ein entspanntes Leben für diesen Hund nicht mehr möglich ist auf Grund seiner Gefährlichkeit. Sie möchte die Verantwortung nicht weiter tragen und sie möchte die Verantwortung nicht abgeben, weil sie weitere Umweltschäden befürchtet. Der Hund ist als gefährlich eingestuft.
Es wäre nicht meine Lösung, aber es ist vielfach eine Lösung.