Ich tendiere ja tatsächlich dazu zu sagen, dass ich die Rassewahl weniger von der Anfängertauglichkeit abhängig mache, sondern individuell von den Menschen und deren Charakter, deren Alltag etc.
Das ist nämlich in meinen Augen wichtiger als alles andere.
Mein Alltag zb passt in großen Teilen zu meinen Hunden und meiner Wunschrasse, icb würde mich nun aber nicht als Profi bezeichnen. Trotzdem wohnt hier ein Mali (okay was handzahmes im Vergleich zu anderen Rassevertretern, aber ein Mali
)
Solange der Wille und auch die Gegebenheiten da sind sich auf die Wunschrasse einzustellen finde ich die Rassewahl an sich kein Drama.
Probleme sehe ich halt eher in masloser Selbstüberschätzung und auch darin das Anfänger eben häufig nicht wissen was zb Wach und Schutztrieb mit sich bringt. Eine entfernte Bekannte der Familie hat sich für einen Hovi als Familienhund entschieden, weil ich zitiere: "... Es wäre ja schön wenn er uns auch beschützt und wacht...."
Joar Ende vom Lied ist das sie bereits 4 Hundeschulen durch haben und ständig damit beschäftigt sind Sichtschutzzäune zu ziehen, weil der Hund genau das macht mitten in der Siedlung... Er wacht und das permanten. Und sie sind völlig hilflos.
Oder der LZ DSH, der erst nen Hund schreddern musste und man dadurch hart lernen musste, das Sozialisierung nicht alles ist...
Ist halt alles nicht so romantisch wie man sich das so vorstellt...
Und Leidtragender ist halt immer der Hund. Das heißt bei meiner Rasse auch oft zu lesen ist: Eutha droht....... Immer und immer wieder... Das ist einfach vermeidbar.
90% der HH wollen halt einfach was was nebenher läuft. Da passt Gruppe 9...und das reicht dann auch. So leid es mir tut... 