Beiträge von Biomais

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    Wie gesagt da ist die Grundeinstellung eine andere.
    Deine Argumentation kannste ebenso bei Jagd, Rettungs und Spührhunden anbringen.


    Hm, weiß nicht. Ein tote Enten apportierender Labrador ist meiner Meinung nach nicht der selben Gefahr ausgesetzt wie ein Zugriffshund.

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    Ich behaupte mein Hund stirbt lieber im Job als vor langeweile auf der Couch.
    Jeder Hund der arbeitet hat ein höheres Verletzungsrisiko als eine Couchpotatoe, völlig egal ob nun Diensthund oder nicht.


    Und es gibt nur die Optionen "im Job sterben" oder "fett auf der Couch dahinvegetieren" für Hunde? ;)

    Wenn dieser Job wie im Film gezeigt gebraucht wird müssen Hunde eben dafür genutzt werden, keine Frage. Aber meiner Meinung nach sieht ein wirklich schönes Hundeleben anders aus als regelmäßig in existenziell bedrohliche Situationen gebracht zu werden.

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    in nem anderen thread schreiben wie toll man es findet, wenn der eigene hund einen in brenzlingen situationen beschützt und hier die große welle machen wegen der gestressten diensthunde. :???:


    Ist ja total vergleichbar :lol: Wenn es dich beruhigt: Mein Hund muss sich nicht zwischen mich und zehn Hooligans stellen und ich halte ihn auch gar nicht für geeignet um eine Hooliganwelle zurückzuschlagen. Und ich habe im anderen Thread mehrfach betont dass meine Hunde menschenfreundlich sind und eben nicht sofort zubeissen würden im Ernstfall.

    Außerdem mach ich hier keine "große" Welle. Ich finds einfach nicht gut (edit: im Sinne von nicht schön für den Hund oder sehen die Hunde im Film besonders freudig erregt aus?) und bringe das zum Ausdruck. Übrigens ganz ohne persönlich zu werden.

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    das wort wehren ist hier irgendwie falsch, diese hunde schützen sie wehren sich nicht.

    sie sind jahrzehnte für sowas gezüchtet und selektiert worden, wieso dürfen sie das nicht ausleben.
    wo ist der unterschied zwischen nem jagdhund und nem diensthund.

    ein jagdhund der einer fährte folgt steht auch irgendwo unter stress, der muss aber nicht unbedingt negativ sein.


    Ist für mich in keinster Weise vergleichbar, wobei ich auch nicht alle Aufgaben eines Jagdhundes gut finde (Bauarbeit zum Beispiel finde ich für Hund und Wild total blöd)... Ein Schutzhund wie in dem Filmchen gezeigt lebt im Krieg. Und schützen und wehren ist in dem Zusammenhang doch irgendwie das Selbe. Der Hund muss sich wehren um etwas zu beschützen.

    Und was sind schon ein paar Jahrzehnte Selektion für eine Art, die seit 100000 Jahren besteht. Es bleiben trotzdem Hunde und keine menschenfressenden Monster. Menschenfressende Monster werden sie durch ihre Ausbildung.

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    Spassbremse :D


    So bin ich :p

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    Im VPG wehren sie sich nicht... Ausser sie werden scheisse ausgebildet


    Da hab ich im Forum aber schon was anderes gelernt...

    Ich selbst bin da ein unbeschriebenes Blatt. Meine Hunde werden weder getriezt bis sie sich wehren dürfen, noch dürfen sie beissen weils ihnen Spaß macht. Voll gemein bin ich ;-)

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    Welcher DH tut das bitte jeden Tag? In welcher Stadt finden jeden Tag Demonstrationen, Fußballspiele und ähnliches statt?


    Stimmt, aber Training findet sicher mehrmals die Woche statt und ich mags einfach nicht (auch beim VPG nicht) wenn man Hunde in die Situation bringt sich wehren zu müssen. Ich bin Pazifist.

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    wieso?

    manche hunde sind zum schützen gezüchtet worden, also wieso nicht.
    und jeden tag wird der sicherlich nicht so massig bedroht und wie schon geschrieben, die vieher sind dafür ausgebildet ich denke die juckts weniger.


    Wenn es die Hunde nicht jucken würde würden sie kein wehrhaftes Verhalten zeigen. Ein Hund der täglich bedroht wird und sich und seinen Hundeführer täglich verteidigen muss hat einerseits ne ordentliche Portion Stress und andererseits ist das Leben allgemein ganz schön düster.

    Und die Ausbildung geht wohl auch nicht mit Leckerchen und Bällchen von statten...

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    erblickt er draussen etwas, was ihm nicht "geheuer" ist, kommt er zu mir und macht mich auf das objekt aufmerksam, wenn ichs noch nicht gesehen haben sollte. dann wartet er in der regel ab, wie ich reagiere. reagiere ich nicht - behält er das "objekt" zwar im auge, aber weiter passiert gar nichts.

    entpuppt sich das "objekt" als mir nicht geheuer, dann macht er das, was ein herdenschutzhund eben so tut: er stellt sich zwischen mich und den "phösen buben", macht sich gross, fixiert - wenn das nichts nützt (oder ich ihm nicht sage "alles ok"), kommt ein tiefes grollen und ein blitzen seiner zähnchen - weiter bin ich mit meiner forschung, wie mein herdi auf "phöse buben" draussen reagiert noch nicht gekommen - mangels "phöser buben" die bereit wären, das zu ignorieren. ich muss das auch nicht rausfinden - wie gesagt, mir reicht das, was ich weiss, völlig.


    Dieses Verhalten zeigt Ewok auch, wobei der noch so jung ist dass ich ihm den Schritt "Zähne zeigen" gar nicht zumuten will sondern einfach ausweiche wenn ich mich unwohl fühle. In die unangenehme Situation dass uns ein betrunkener Quatschkopf nachläuft kam ich mit ihm noch nicht und bin auch ganz froh drum. Ich lege keinen Wert darauf die Schutzfähigkeiten meiner Hunde zu testen. Ich bin aber überzeugt dass Ewok mir körperlich und Pluto verbal helfen würde ;-)

    Pluto ist schlecht sozialsiert. Wenn ich ihn ließe würde der jeden zweiten Mann verbellen unabhängig davon ob der mir potentiell gefährlich werden könnte oder nicht. Er findet die allgemein gruselig ^^ Aber das hat nichts mit Schutztrieb zu tun.

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    Ja und, 1. wehrt der Hundeführer ab und 2. ja, auch das müssen sie aushalten.

    Nochmal, diese Hunde sind für solche Einsätze ausgebildet. Sie lernen solche Situationen im Training kennen.

    Gaby und ihre schweren Jungs


    Ob es so schön für einen Hund ist jeden Tag mit Bedrohung konfrontiert zu werden?

    Wenn diese Hunde in ihrer Funktion nicht ersetzbar sind muss es halt sein, aber gut finde ich diese Art des Einsatzes von Hunden nicht.