Beiträge von Biomais

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    So hat mein Mann ein paar Mal versucht Gisela zu massregeln (und ich rede nicht von Schlaegen, Tritten oder sonstiger brachialer gewalt).....beim dritten Mal mussten die Bisse genaeht werden.

    Ich hab aber keine Gisela. Ich hab einen Ewok und einen Pluto. Ewok würde sich sowieso nie mit mir anlegen und wird daher auch nicht körperlich gemaßregelt und Pluto ist mental robust, der kann auch mal nen körperlichen Anpfiff vertragen.

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    und da hängt man sich an meinem "zum 5ten mal" fest. :???:

    ich hab ne rasse die ist schwer zu erziehen, dazu kommt das ich sie mit über 4 jahren übernommen habe, aus sehr schlechten verhältnissen.
    man möge mir verzeihen wenn ich da andere ansprüche bei der erziehung hatte und habe, als manche einer der seinen tollen schäferhund oder border von welpenbeinen an hatte.

    aber das wird hier nu zu ot...und ich zumindestens hab alles gesagt was ich zu cm zu sagen habe.


    Das ist kein Schäferhund, das ist ein Kojote :klugscheisser: Und ich hab nen Beagle, Beagle kann man nicht erziehen *deine hübsche Liste um eine Ausrede erweiter*...

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    Aha.. und welcher deiner Hunde ist nun darauf abgerichtet worden nicht mit dem Menschen zusammenzuarbeiten? :???:
    Beagle und Schäferhund sind jedenfalls keine solcher Kandidaten.


    Hab ich das gesagt? Meine Hunde hören doch akzeptabel. Die kriegen trotzdem ab und zu nen Rempler etc. Einfach weil ich ein Sadist bin :p

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    Du bösse hab mich vertippt ;.P Aber für manche Leute gehe ich zu extreme mit meinen Hunde um ,andererseits hören sie auch gleich wenn ich Sitz rufe oder Platz was draussen wirklich sinnvoll ist wenn sie mal wieder weit weg sind und zbs nen Radfahrer kommt.Ich laufe auch mit allen Problemlos ohne Leine an anderen Hunden vorbei ohne Theater.Sie wissen wo ihr Platz ist und das habe ich nicht nur mit lieben Worten geschafft.


    So soll es sein.

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    Und wie wir wissen steckt in jeder Geschichte auch seine Wahrheit.
    Zu verleugnen, dass es bei den aller, allermeißten Hund- Halter Problemen an der Kommunikation und dem Verständnis, welches fehlt, hapert zeugt von unheimlicher Ignoranz und ist Beispielhaft für Millan- Befürworter (Ausnahmen bestätigen die Regel!).
    Wir können Hunde ohne Nase züchten, wir können Hunde züchten die größer als Ponys sind und wir können Hunde mit Haut züchten, die auf eine Kuh passen würde. Wir können auch Hunde züchten die sich nicht mit ihren Artgenossen verstehen, Hunde die darauf getriggert sind Füchse aufzuspüren, no matter what, Hunde die eine Gelassenheit haben, dass sie es mit dem Dalai Lama aufnehmen könnten.. Aber den Willen mit dem Menschen zu arbeiten können wir nicht anzüchten. Hachja.
    Das macht Sinn oder?


    Ein Hund, der über Jahrhunderte auf selbstständige Arbeit selektiert wurde gehört aber nicht zu denen denen "der Wille mit dem Menschen zu arbeiten" angezüchtet wurde... Und davon gibts viel genug. Klar kann man monatelang täglich hart an einem Kommando arbeiten oder den Hund die ersten Jahre permanent mit Schleppleine sichern - das ist aber nichts für mich. Keine Lust, keine Zeit, keine Lust Zeit aufzubringen :-P

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    Mein Hund mus sich auch benehmen. :smile:
    Und deshalb bringe ich es ihm bei.
    Hunde wurden darauf selektiert mit Menschen zusammenzuarbeiten. Dass ein Hund ein Kommando wissentlich nicht ausführt kommt mMn extrem selten vor.


    MisaMisa präsentiert die Gutenachtgeschichte aus dem Märchenbuch :lol:

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    klar sie bekommt auch mal ne ansage wenn sie nachm 5ten mal nicht kommen will oder oder...aber bei dieser ansage muss ich den hund nicht halb tot würgen, noch durch die gegend treten noch sie seelisch brechen.


    Nach dem fünften Mal? Auweia....

    Davon abgesehen bedeutet Gewalt nicht gleich "halb tot würgen" oder "durch die Gegend treten". Und wie seelisch gebrochen meine Hunde sind können dir ein paar Dogforumuser erzählen.

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    Irgendwer hatte hier sinngemäß geschrieben, weshalb man wegen Körperlichkeit gegenüber einem Hund solch einen Aufriss macht - es ist ja kein Kind.
    Und Hunde wären untereinander ja auch nicht zimperlich.

    Ah ja.

    Kinder sind untereinander auch nicht zimperlich - da verbietet sich dann aber trotzdem Körperlichkeit in der Erziehung?

    Spannende Argumentation, gell?


    Ne nicht wirklich. Meine Kinder haben sich noch nie so gebissen dass ich dazwischen gehen musste. Sie haben sich auch noch nie getackert oder gelocht und sie knurren einander auch nicht an wenn der andere an ihren Teller geht...

    Im Gegensatz zum Hund durchlaufen Kinder auch nur recht kurze Phasen in denen es zu körperlichen Auseinandersetzungen kommt. Bei manchen Kindern (wie meiner Tochter) kommt es nie dazu. Ich musste meinen Kindern weder Beisshemmung antrainieren, noch zerbeissen sie meine Jacke wenn wir mit der Beisswurst spielen. Ich muss mit meinen Kindern auch keine Bögen um Artgenossen laufen damit sie sich nicht bedroht fühlen oder sie im Wald mit der Schlepp sichern damit sie keine Rehe reissen.

    Den Vergleich Kind-Hund mag man in manchen Themen heranziehen können, aber was Aggressionspotential angeht ist er einfach lächerlich.

    Last but not least ist ein Kind ein Artgenosse und ein Hund nur ein Tier. Als Fleischfresser nehme ich in Kauf dass täglich Tiere für meinen Genuss gequält und getötet werden. Und der Hund ist moralisch plötzlich so erhaben dass ich ihm keine mitgeben darf? Mitnichten :p Wer sich nicht benimmt kriegt Konsequenzen. Wem ein Nein nicht reicht der kriegt ein Aua.

    Ich finde es unnötig die "Kicks" verharmlosen zu wollen. So ein Tritt tut nun mal ein bisschen weh und dazu sollte CM auch stehen. ABER: warum darf es denn nicht ein bisschen weh tun? Meine Güte, es sind keine Kinder, es sind Hunde. Und wenn ich mir meine Kerle so ansehe gehen die auch nicht gerade zart miteinander um. Die können es vertragen auch mal härter angefasst zu werden und ich habe den Eindruck dass (meine) Hunde immer sehr dankbar über klare Ansagen sind. Auch wenn die - je nach Trieblage - mal heftiger ausfallen müssen um anzukommen. Ein Hund will wissen woran er ist und welche Reaktion er mit welchem Verhalten rauskitzelt. Das geht nur durch positive Bestätigung auf der einen Seite und Strafe auf der anderen Seite. Jedenfalls in den wirklich wichtigen Situationen. Wenn ich einen Trick übe strafe ich natürlich nicht wenn der Hund nicht kapiert worum es geht ^^ Da gibts dann ein "schade" und einen neuen Versuch oder einen Abschluß mit einem Kommando, das er gut kann.

    Manche Hundehalter leben einen Einheitsbrei an Emotionen, dass es für einen Hund schlicht unmöglich sein muss herauszufinden, was von ihm gewollt ist. Da "kick" ich doch lieber einmal und der Hund weiß Bescheid. Und das nächste Mal kann ich ihm dafür bestätigend die Schulter klopfen.

    Früher war ich immer gehemmt meine Hunde in der Öffentlichkeit zu maßregeln. Heute ist mir das egal. Wer mich für einen Tierquäler halten will soll das tun. Meine Hunde werden ganz viel gelobt und bestätigt und wenn sie sich daneben benehmen gibts eben auch mal nen Rempler/Schubser/was auch immer. Und sie sind zwar nicht perfekt, aber der Erziehungsstand ist absolut akzeptabel, von daher bleib ich dabei.