Ich finde es unnötig die "Kicks" verharmlosen zu wollen. So ein Tritt tut nun mal ein bisschen weh und dazu sollte CM auch stehen. ABER: warum darf es denn nicht ein bisschen weh tun? Meine Güte, es sind keine Kinder, es sind Hunde. Und wenn ich mir meine Kerle so ansehe gehen die auch nicht gerade zart miteinander um. Die können es vertragen auch mal härter angefasst zu werden und ich habe den Eindruck dass (meine) Hunde immer sehr dankbar über klare Ansagen sind. Auch wenn die - je nach Trieblage - mal heftiger ausfallen müssen um anzukommen. Ein Hund will wissen woran er ist und welche Reaktion er mit welchem Verhalten rauskitzelt. Das geht nur durch positive Bestätigung auf der einen Seite und Strafe auf der anderen Seite. Jedenfalls in den wirklich wichtigen Situationen. Wenn ich einen Trick übe strafe ich natürlich nicht wenn der Hund nicht kapiert worum es geht ^^ Da gibts dann ein "schade" und einen neuen Versuch oder einen Abschluß mit einem Kommando, das er gut kann.
Manche Hundehalter leben einen Einheitsbrei an Emotionen, dass es für einen Hund schlicht unmöglich sein muss herauszufinden, was von ihm gewollt ist. Da "kick" ich doch lieber einmal und der Hund weiß Bescheid. Und das nächste Mal kann ich ihm dafür bestätigend die Schulter klopfen.
Früher war ich immer gehemmt meine Hunde in der Öffentlichkeit zu maßregeln. Heute ist mir das egal. Wer mich für einen Tierquäler halten will soll das tun. Meine Hunde werden ganz viel gelobt und bestätigt und wenn sie sich daneben benehmen gibts eben auch mal nen Rempler/Schubser/was auch immer. Und sie sind zwar nicht perfekt, aber der Erziehungsstand ist absolut akzeptabel, von daher bleib ich dabei.