Zitat
Wieso was ist mit deinem Hundi?? Was ist passiert?
Mit meinem Schatz dass ist eine Endlosgeschichte...
Er hat im September 09 angefangen sein hinteres Bein zu heben, dann hieß es V.a. Patellaluxation, ab in die Klinik, der Verdacht hat sich dann im November NICHT bestätigt, also keine Luxation, alles bombenfest. Bein hat er aber weiter gehoben. Dann im April 10 wieder zum normalen TA, dann wieder in dieselbe Klinik, dann hieß es auf einmal "doch Patellaluxation" aber "nur" Grad1 aber aufgrunddessen dass er sein Bein ja mittlerweile ständig gehoben hat sobald er getrabt ist, hat der Chirurg dringend zhur OP geraten! Mulmig war mir irgendwie schon dabei, weil wie kann es sein, dass er seit Sep sein Bein hebt, es aber im November heißt er hat nix am Knie und im April 10 dann plötzlich doch
Aber ich wollte ihm ja helfen, also wurde er im April operiert. Dann war ja eh 6-8 Wochen schonen angesagt, somit konnte ich da auch nicht wirklich sehen ob ers im Trab noch hebt weil er ist ja nicht getrabt weil er ja nur an der Leine war. Dann im Juni haben wir langsam wieder angefangen (Nach Physio etc.) "normal" zu raus zu gehen mit ihm, ging dann auch relativ gut, bis er im Juli wieder angefangen sein Bein zu heben. Ganz selten und dann immer öfter und immer öfter bis es im September 2010 im Grunde genommen genauso schlecht war wie vor der OP
Dann wieder in die Klinik, der wollte dann nochmal operieren und die Schraube entfernen weil er meint es käme evtl davon, sei aber eher unwahrscheinlich. Um ihm eine erneute OP mit NArkose vorerst zu ersparen bin ich erst mal wieder zur Physio gegangen die dann den ganzen Hund gründlichst untersucht hat und herausfand, das der "wahre Schmerzpunkt" im Rücken/ISG liegt. Dann bin ich in eine andere Klinik gegangen mit diesem Verdacht, der sich dann dort bestätigt hat. Das Bein heben kommt definitiv vom Rücken, einen richtigen Befund konnte der Arzt jedoch auch nicht erheben, er meinte es ist sicher nichts dramatisches aber am Knie liegts sicherlich nicht. Man könnte ein MRT machen um sich die WS genauer anzusehen, aber er hat mir ziemlich deutlich zu verstehen gegeben, dass man höchstwahrscheinlich auch da nichts finden wird... So nun gings erst mal weiter mit unzählichen Physioterminen mit Massage, Ultraschallgerät, Tens Gerät, Magnettherapie.... so richtig geholfen hat davon nichts, außer dass es n Haufen GEld gekostet hat. Im Dezember bin ich dann auf einen sehr erfahrenen Tierarzt gestoßen der erfolgreich Akkupunktur macht, und das war dann endlich das Ziel. Er hat nach 5 Behandlungen keinerlei Lahmheit mehr gezeigt und lief wie ein junger Gott
Vor 3 Wochen haben wir die Behandlung dann beendet, weil er so gut lief, leider fing er letzte Woche wieder an ab und an sein Bein zu heben, jetzt muss ich weiter beobachten und evtl. wieder mit der Akkupunktur anfangen!
Sorry langer Text, aber ich werde mich nie nie nie wieder so schnell auf so eine OP einlassen, weil sie bei uns einfach unnötig war! Ich werde mir das nie verzeihen!!!