Beiträge von Dreamy

    Vielen lieben Dank fürs Einstellen!

    Schade dass kein Richtwert zum Fettgehalt im TroFu angegeben ist.

    Das würde mich persönlich nämlich auch stark interessieren, zu mal ich leider einen spindeldürren Hund habe, für den mir nur 10-15 % Fett viel zu wenig vorkommen.

    Auch interessiert mich, wie es sich nun tatsächlich mit der oft gehörten Aussage verhält, kleinere Hunde bräuchten mehr RP als größere. Irgendeinen Grund muss es doch haben dass Futter mit 30-40 % RP hergestellt werden...?

    Mehrfach. Das allererste Mal, welch Ironie, von einem Pudel (war allerdings meine Schuld, ich war 4, und wollte ihm seinen Knochen wegnehmen). Das zweite Mal von einer undefinierbaren Bauernhofmischung, dritter im Bunde war ein Tierschutz Schäferhund (wobei der mehr gezwickt als gebissen hat, ganz dicht im Kopf war der aber ohnehin nicht).

    Ich habe mich letztes Jahr auch tierisch erschrocken als wir am Ehrenring saßen und sich vor uns Aussteller mit zwei Briten setzten. Die Hunde konnten wirklich kaum mehr aus den Augen gucken, so klein waren diese. Dazu dieses exponierte Fell, wie ein aufgeplatztes Sofakissen und die winzigen, wie angeklebten Ohren. Sorry, aber in dem Moment hab ich mich echt fremdgeschämt wie man aus wirklich tollen Hunden nur sowas machen kann...

    Die generelle Entwicklung der Hundezucht ist größtenteils bedauerlich. Shar Pei, Bullterrier, Bearded Collie, Rough Collie (britischer Typ), Chow-Chow, Dt. Dogge und viele weitere, alles Rassen, die ich, vom "alten Typ", durchaus in Erwägung gezogen und interessant gefunden hätte. Heute aber gefallen mir diese Hunde nicht mehr bzw. weigere ich mich, derartige züchterische Auswüchse auch noch finanziell zu unterstützen.

    Der heutige BC: http://www.hundund.de/rassen/bearded…/Gershwin-2.jpg

    Und das war er mal:
    http://www.bordercolliemuseum.org/BCCousins/OldE…ardedCollie.jpg

    Skye Terrier:

    damals
    http://2.bp.blogspot.com/-5bhkGzM51vQ/T…obby%252B04.jpg
    http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2014/11/…16924434561.jpg

    heute (zwischen diesen Bildern liegen gerade mal 50 Jahre)
    http://www.pupcity.com/_assets/images/breeds/159_m.jpg

    Bullmastiff

    damals
    http://www.untouchabul.com/web_images/yvo…r_lion_1910.jpg

    heute
    http://www.yourpurebredpuppy.com/dogbreeds/phot…lmastiffsf5.jpg

    Bullterrier

    damals
    http://4.bp.blogspot.com/-9StgJBSCYf4/V…4.15%252BPM.png

    heute
    http://www.vom-kaiserstuhl.de/Bilder/luna1.jpg


    Und wegen dem Wesen: Eine gesunde Psyche ist euch wichtig, ui! Aber das ist jawohl auch das Wesen!
    Was bringt es mir denn den kaputten Körper zu haben und dadrin auch noch ein kaputtes Wesen? Genetik ist kein Hexenwerk, kreuzt man nun den Mops mit dem Jack werden dennoch Hunde fallen denen es körperlich dreckig geht und die dazu noch völlig gaga im Kopf ist.
    Das ist nicht erstrebenswert!

    Warum führst du immer und immer wieder dasselbe Beispiel an? Wo der JR ja nun nicht als einziges "Einkreuzungsmaterial" in Frage käme...ich halte von Reinzucht nicht viel, erst recht nicht, wenn eine Rasse bereits am Ende der Sackgasse angekommen ist. Da wird dir jeder Genetiker ähnliches sagen.

    Ich verstehe auch die ewige Herumreiterei auf dem Wesen nicht. Ja, Hunde können leiden, wenn sie in die falschen Hände kommen, nicht richtig ausgelastet werden oder zwei stark gegensätzliche Charaktere in einer Brust schlagen. Das sind in meinen Augen aber Extreme, die man sicherlich nicht zu Tage befördert, indem man Hunde eines ähnlichen Typs oder Gemüts kreuzt. Du stellst es so dar, als wäre eine Fremdeinkreuzung automatisch mit einer Verschlechterung des Wesens verbunden. Demnach müsste ja jeder Mischling charakterlich "kaputt" sein, um es mit deinen Worten auszudrücken.

    Ich kenne übrig zwei JR-Mops Mixe, begegnen uns öfters beim Gassi gehen. Habe nicht den Eindruck dass es denen "dreckig" geht, ganz im Gegenteil.

    Zitat

    Und es tut sich was in der Zucht der Plattnasen. Genauso wie sich was getan hat bei den DSH, bei den Collieartigen, bei all den Rassen wo was schiefgelaufen ist! Alle seriösen Züchter arbeiten dran.

    Was genau tut sich denn? Dieses Argument wird hier öfters genannt. Hast du da konkrete Beispiele, Studien, die eine tatsächliche Verbesserung belegen? Denn Versuche, etwas zu ändern, sind das eine, ob diese Intentionen auch tatsächlich Früchte tragen, müsste entsprechend evaluiert und auf statistischer Basis ausgewertet werden.


    Wenn wir schon von "Qualzucht" sprechen, so quält sich ein Schäferhund mit HD aufgrund seiner Schmerzen sicher weitaus mehr, als eine Kurznase, denn dass sie weniger Luft bekommt, weiß sie nicht, und es tut ihr nicht weh!

    Wie kann man sich eine der schlimmsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen, permanente Atemnot, derart schön reden? Ein Hund, der keine oder zu wenig Luft bekommt, quält sich und leidet! Und nicht nur das; langfristig wirkt sich Sauerstoffmangel negativ auf den gesamten Organismus aus, bis hin zu schweren Herzerkrankungen.

    Zitat

    Glaubt Ihr wirklich, dass wir HH von Kurznasen so herz- und empathielos sind, dass wir das Leiden unserer Hunde nicht wahrnehmen würden, falls es denn existieren würde????

    So traurig es ist, aber nach dem, was ich seit fünfzehn Jahren u.a. auf VDH-Ausstellungen sehe, gibt es leider weitaus mehr als nur eine Handvoll HH, die diesbezüglich, wie AnnetteV es passenderweise ausgedrückt hat, betriebsblind sind. Das betrifft ja nicht nur röchelnde Möpse und Bulldoggen sondern bspw. auch diverse große Rassen mit extremer Masse, ausgeprägtem Ektropium, stark herabhängenden Lefzen oder massiver Faltenbildung. Das scheinen die HH offensichtlich alles völlig normal und unbedenklich zu finden (sonst würden sie mit ihren Hunden wohl weder züchten noch diese stolz im Ring präsentieren) - und die Richter auch. Ich finde Hunde, die ihren Speichel nicht bei sich behalten können ("Molosser sabbern halt, das gehört eben dazu"), deren Bindehaut permanent entzündet ist ("ist doch so süß, dieser traurig-treudoofe Blick") oder deren Falten zu Dermatitis führen und die Hunde in ihrer Beweglichkeit und Sehfähigkeit einschränken definitiv nicht normal.

    Sind das jetzt alles Unmenschen, die sich solche Hunde halten? Oder aber nehmen sie ihre Tiere, aufgrund kognitiver Verzerrungen (selbstwertdienliche Attribution, confirmation bias etc.), fehlender Vergleichsmöglichkeiten oder schlichter Habituation einfach anders wahr als Außenstehende?


    Wenn die Gaumensegel zu kurz sind, so ist das natürlich eine ernste Angelegenheit, keine Frage, aber dafür gibt es ja auch OPs! Ich selbst kenne aber keinen einzigen Mops und auch keine Bulldogge, die eine Gaumensegel-OP gebraucht hätten!

    Bei einem zu kurzen Gaumensegel ist operativ kaum was zu machen - das weitaus größere Problem bei den kurzschnäuzigen Rassen ist ein zu langes Gaumensegel. Es wundert mich ehrlich gesagt, dass du keinen betroffenen Hund kennst - allein hier in Hamburg in der Klinik von Dr. Schrader werden jährlich an die 400 Eingriffe dieser Art durchgeführt (und das ist, wie gesagt, nur EINE Klinik). Ein zu langes GS zieht sehr oft chronische Entzündungen im Rachen, in den Bronchien oder auch der Luftröhre nach sich.

    Die OP ist definitiv nicht ohne, die Tage und Wochen danach sind meist mit erheblichen Schmerzen verbunden und es besteht bei derart weichem Gewebe immer das Risiko, dass es nicht so verheilt wie erhofft (mein eigener Hund kann seit der OP übrigens nicht mehr richtig fressen und schlucken). Es kann und darf nicht als normal angesehen werden, dass ein Teil einer bestimmten Rassepopulation unters Messer muss um überhaupt ein Mindestmaß an Lebensqualität erreichen zu können.

    Habe bisher nur still mitgelesen, aber nun muss ich meinen Senf auch noch mal dazu geben:


    die kurze schnauze von bulldoggen und anderen plattnasen ist ein rassemerkmal, dieses kann zu krankheiten führen, muss aber nicht.
    ohne die platte schnauze, verliert die bulldogge m.m.n einfach ihr typisches aussehen.

    Damit ist doch eigentlich alles gesagt. Ausschlaggebend ist letztendlich einfach die Optik. Hätte ein Pudel 1 zu 1 das Wesen einer Bulldogge (und das Wesen ist ja ein gern genanntes Argument FÜR diese Rassen), ich bezweifle, dass auch nur ein einziger Bulldoggenhalter umsteigen würde.

    Geschmack ist eine Sache und wie man an diesem Thread sehr schön sieht, gibt es durchaus auch "Nicht-Plattnasen"-Halter, die FB, EB und Co. optisch schön und ansprechend finden. Ich denke, das ist nicht der Punkt, der hier derart stark kritisiert wird. Der Unterschied besteht mMn in der individuell festgelegten Rangfolge von Gesundheit und Optik.

    Bei wem Gesundheit klar über Aussehen geht, der holt sich einfach keine stark brachyzephale Rasse (Tierschutz ausgenommen) ins Haus. Nicht jedes Individuum ist gesundheitlich beeinträchtigt, sicher, aber das Risiko von gesundheitlichen Problemen, gerade im Bereich der Atmung, ist bei diesen Rassen unbestreitbar höher als bei anderen. Wer dieses Risiko bewusst in Kauf nimmt, logische Konsequenz, bei dem kann Gesundheit einfach nicht an erster Stelle stehen, denn deutlich gesündere Alternativen gäbe es ja zu Hauf.

    Ich verstehe, wenn man Liebhaber einer bestimmten Rasse ist und kann das durchaus nachfühlen. Aber, eines steht für mich auch ganz klar fest: Wäre "meine" Rasse genetisch stark belastet oder anatomisch verkrüppelt, so dass die Weiterzucht nur noch mit der Inkaufnahme von einem nicht unerheblichen Anteil kranker bzw. leidender Tiere möglich wäre, ich würde schweren Herzens auf jegliche weitere Unterstützung einer solchen Zucht verzichten.

    Und um nochmal die Frage, die vor mir schon jemand stellte, zu wiederholen: Was spricht dagegen, die Bulldogge SO http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…e_-_Bulldog.jpg aussehen zu lassen? Beweglich, schlank aber muskulös, und vor allem nicht leidend?

    Ich würde an deiner Stelle einfach mal zu Züchtern oder auf Ausstellungen fahren, um mal eine größere Ansammlung von Hunden dieser Rassen zu sehen. Und gerade auf einer Ausstellung könntest du dann schauen, bei wem dein Herz höher schlägt und zu wem es dich am meisten hinzieht.

    Zu den Unterschieden: Der Großpudel (eigentlich ab 45 cm, finden wirst du solch kleine Exemplare aber kaum) wird deutlich größer als der Lagotto (41-48 cm). Alternativ könntest du dich hier auch nach einem Kleinpudel an der oberen Grenze (40-44 cm) umsehen. Pudel sind aus meiner Sicht eleganter, anatomisch etwas zierlicher und hochbeiniger, auch der Kopf ist anders. Zum Wesen kann ich nichts sagen, dazu kenne ich keinen Lagotto näher. Ausgeprägter Jagdtrieb ist jedoch bei beiden Rassen möglich.

    Zitat


    Ich habe einen Allrounder gesucht, einen Hund der nicht zu stur, aber auch nicht zu sensibel ist, einen Hund der gerne mit mir gemeinsam unterwegs ist und für Hundesport zu begeistern ist, einen Hund der viel ohne Leine laufen kann, einen Hund mit einem gesunden Körperbau ohne Übertreibungen der auch neben dem Rad herlaufen kann, einen Hund der wenig bis gar nicht haart, einen Hund mit dem ich quasi überall gerne gesehen bin, einen Hund bei dem die Fellpflege auch für mich alleine händelbar ist, einen Hund der mir als Anfänger auch mal Fehler verzeiht, einen Hund der freundlich, aber nicht aufdringlich ist und einen, der nicht so ernst, sondern eher lustig und fröhlich ist.
    Das alles habe ich in meinem Pudel gefunden.

    Das kann ich so unterschreiben. Und ich lieeeebe die Wandelbarkeit des Pudels; ob Terrier, Windhund, Lagotto, man kann sie in so viele verschiedene Richtungen optisch verändern. Als ich vor etwas über einem Jahr eine sehr stressige Phase hatte, mit wenig Zeit für Hundepflege, habe ich (wenn auch schweren Herzens) die Haare kurerhand auf wenige mm runtergeschoren. Über 2 Monate lang musste ich Abby gar nicht bürsten, bei einem Collie o.ä. wäre das nicht so einfach gewesen.

    Mein Herz schlug lange für Windhunde (tut es immer noch), aber der starke Jagdtrieb war etwas, was ich einfach nicht wollte. Ich schlendere gern stundenlang durch die Natur, hänge Gedanken nach, das ist für mich meine persönliche Erholung vom Tag. Ich möchte mich nicht ständig auf meinen Hund konzentrieren müssen, immer die Umgebung abscannen nach Wildtieren oder anderen Hunden, weil ich entweder eine Jagdsau habe oder eine Rasse, die es mit Artgenossen nicht so hat. Abby läuft so gut wie immer frei, nur an viel befahrenen Straßen nicht. Sie ist absolut sozial, der Jagdtrieb ist gut händelbar und sie gehorcht aufs Wort.

    Für mich und meine Ansprüche der perfekte Hund. Das Schöne an Pudeln ist einfach: egal, ob Großstadt, Weihnachtsmarkt, Hotel, Restaurant...sie machen alles mit, ohne Angst, weil "Frauchen ist ja da". Die Bezogenheit auf ihren Menschen ist schon außergewöhnlich. Das einzige "Problem" ist dass manche Pudel (unter anderem auch meiner) mit dem alleine bleiben so ihre Schwierigkeiten haben. Vielleicht trifft es auf andere Rassen in ähnlicher Konzentration zu, dass kann ich nicht beurteilen, aber ich kenne so einige Pudelhalter die damit zu kämpfen haben (viele davon aber, die den Hund nicht von Welpe an hatten, vielleicht liegt es auch daran).

    Zitat

    Wieso werden hier schon wieder Spitze genannt? Entweder wurde der Eingangspost nicht gelesen oder man kennt sich mit Spitzen nicht aus... dann empfiehlt man sie aber auch nicht, bitte.

    Er passt nicht auf die Beschreibungen der TS.

    Warum sollten Spitze nicht passen? :???: Ich kenne gleich mehrere, die Agility und Obedience machen und sehr viel Spaß am Tricksen haben. Größe kommt hin, Jagdtrieb ist so gut wie nicht vorhanden und für Anfänger sind sie auch geeignet. Sicher sind das keine Border Collies und auch keine reinen Befehlsempfänger, aber es las sich zumindest für mich nicht danach als wäre letzteres Voraussetzung.