Beiträge von Dreamy

    Meeresfisch ist mittlerweile derart belastet (u.a. Schwermetalle, Dioxin) dass zumindest ich diesen nicht mehr guten Gewissens füttern kann. Leider, denn ansich ist Fisch in Maßen überaus gesund und nährstoffreich. Fisch aus Aquakulturen löst zudem das Problem der weltweiten Überfischung nicht sondern verschärft es sogar zusätzlich noch.

    @'BoxerandSchäferhund

    Ich würde es einfach ausprobieren. Wenn du zwei Mal täglich ein bisschen von dem vegetarischen TroFu fütterst und eine Frischmahlzeit von meinetwegen 80/20, finde ich das völlig ok. Und ich sehe es übrigens wie du: lieber weniger, aber dafür hochwertig (Weide, Wild, Bio) als viel Billigfleisch aus Massentierhaltung (da geht aus meiner Sicht der Sinn von Rohfütterung völlig verloren, gesund ist daran nämlich gar nix mehr).

    Mundgeruch und rotes Zahnfleisch deuten für mich erst mal auf eine Zahnfleischentzündung hin. Habe da mit Dentisept sehr gute Erfahrungen gemacht, das wirkt bereits nach wenigen Anwendungen und wird sehr gut vertragen.

    @Harvey/Morris

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    Angestrebte Krallenfarbe bei Hunden dürfte etwas mit der Pigmentierung der Hunde zu tun haben. Zuchtrelevant sind schwarze Krallen, wie Du selbst schreibst, nur bei schwarzen Pudeln.

    Nein, das habe ich nicht geschrieben. Ich schrieb:

    Zitat

    Bei den einfarbigen Pudeln sind helle Krallen definitiv unerwünscht. Mit Ausnahme von apricot, red und braun sollen die Krallen immer tiefschwarz sein, übrigens auch bei black&tan (bei den anderen dreien wird auch ein braun akzeptiert).

    Es betrifft also bspw. auch weiße Pudel.

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    Möglicherweise ist es bei Hunden ähnlich wie bei Pferden, denn bei denen haben schwarze Hufe eine festere, bessere Qualität und sind belastbarer als weiße Hufe. Möglicherweise verhält es sich mit den Krallen der Hunde ähnlich :ka: .

    Also das kann ich mir als Grund dafür, dass es im Standard steht, beim besten Willen nicht vorstellen. Der simple Grund wird wohl schlichtweg die Optik sein.

    Zitat

    Ich kenne keinen gesunden, ausreichend bewegten Hund, dem die Krallen geschnitten werden müssten.

    Ich kenne eine Menge davon (inklusive meinem eigenen). Wäre mal interessant zu wissen ob bestimmte Rassen diesbezüglich überdurchschnittlich häufig betroffen sind. Bei den Pudeln möchte ich behaupten, dass der allergrößte Teil regelmäßige Krallenpflege benötigt, völlig unabhängig von der Dauer der täglichen Bewegung. Wir laufen hier z.B. auf sämtlichen Untergründen, dennoch muss ich alle 2-3 Wochen mit dem Dremel ran. Mit der Krallenschere habe ich früher öfters ins Leben geschnitten, auch bei den Hunden davor, weil man selbst in hellem Licht nichts sieht und das tut halt einfach wahnsinnig weh. Darum ist für mich die Selektion auf extra dunkle Krallen aus rein optischen Gründen eben auch einfach ein Punkt, den ich nicht nachvollziehen kann.

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    Eine Zuchtselektion auf vereinfachte Kürzbarkeit der Krallen ;) halte ich für völlig unnötig.

    Eine Selektion darauf wäre in dem Sinne auch Quatsch, weil es wichtigeres als die Krallenfarbe gibt, das stimmt schon. Aber es würde doch schon reichen die Farbe als solche nicht mehr festzulegen, wie es offenbar auch bei vielen Rassen gang und gäbe ist.

    Verstehe ich das richtig dass sie die Gastritis erst im Januar hatte? Dann finde ich die Futterumstellung insgesamt zu verfrüht.

    Wir hatten hier auch lange mit Gastritis zu kämpfen, aufgrund diverser Antibiotika war der Magen-Darm Trakt völlig hinüber. Ich habe über 2 Monate (!) Schonkost füttern müssen (gekochte Möhren, mageres Hühnchen, Quark und Haferflocken), plus täglich 1 TL Moorliquid und Symbiopet Dog (letzteres bekommt sie insgesamt 3-4 Monate lang). Vor kurzem habe ich in winzig kleinen Minischritten auf Normalkost umgestellt, rohes Fleisch bekommt sie aber bis heute nicht, um den Magen noch einige Zeit zu schonen.

    Ich würde an deiner Stelle nochmal ganz von vorne beginnen und sämtliche Zusätze wie Spirulina und Co. weglassen, das ist unnötige Belastung für den Magen. 2 Wochen reine Schonkost (kein Reis!) inklusive Darmaufbau (da bieten sich z.B. Symbiopet oder die Produkte von CDVet an) und dann ganz langsam auf TroFu/NaFu oder gekochtes Fleisch umstellen. Roh würde ich erst mal gar nicht füttern, im schlimmsten Fall wirft dich das nämlich wieder auf Anfang zurück.

    @Marula

    Bei den einfarbigen Pudeln sind helle Krallen definitiv unerwünscht. Mit Ausnahme von apricot, red und braun sollen die Krallen immer tiefschwarz sein, übrigens auch bei black&tan (bei den anderen dreien wird auch ein braun akzeptiert). Inwieweit das jetzt zu einer Disqualifizierung führt, müssten die Aussteller beantworten, da bin ich nicht ganz sicher. Mir erschließt sich jedenfalls der Sinn dieser Vorgabe nicht (aber das trifft auf so einige als wünschenswert deklarierte Aspekte zu ;-))

    Was ich übrigens auch noch nie nachvollziehen konnte ist die angestrebte Krallenfarbe. Meines Wissens werden rasseübergreifend einvernehmlich dunkle Krallen gewünscht. Für die Tiere hat das aber nur Nachteile; das Risiko, ins Leben zu schneiden, ist deutlich größer, wenn ich eben dieses nicht sehen kann. Warum wird nicht auf helle Krallen selektiert oder diese zumindest auch in die Zucht gelassen? (finde ich ähnlich verquer wie die gesunden Ridgebacks ohne Ridge von der Zucht auszuschließen). Vielleicht fällt das nicht zwangsläufig unter Qualzucht, aber es ist mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass optische Präferenzen nicht selten zu Lasten des Tieres gehen.

    Das ist auch mit ein Grund, warum hier definitiv kein Cocker (Ausnahme Tierschutz) einziehen wird. Bei diesen teilweise übertypisierten 'Eierköpfen' (tschuldigung) mit den extrem tief angesetzten Dumboohren wehrt sich irgendwas in mir ganz stark, das als normal und gesund zu empfinden. Wobei man ganz klar sagen muss, dass meine Rasse vor Ohrenentzündungen auch nicht gefeit ist; auch da ist das regelmäßige Zupfen wichtig, allerdings sind die Ohren nicht größer als bei anderen schlappohrigen Hunden auch. Bei manchen Vertretern wuchert es in den Ohren ziemlich doll, finde ich z.B. auch nicht gut. Andere, so wie meine, haben gar keine Probleme.

    Meine Kriterien wären, dass es keine große Hundegruppe sein darf, höchstens 2-3 andere Hunde und die möglichst ähnlich klein wie meine. Unter keinen Umständen würde ich sie in eine dieser typischen riesigen Gassigehgruppen oder Hundetagesstätten stecken (das liegt aber v.a. an ihrer Größe und weil sie gern das Mobbing Opfer ist).

    Ansonsten ist mir persönlich langjährige Hundeerfahrung und ein eingezäunter Garten wichtig, bestenfalls wird gar nicht Gassi gegangen, das übernehme ich lieber selbst. Sitter, die es zur Voraussetzung machen, dass der Hund regelmäßig gegen alles mögliche geimpft, entwurmt und prophylaktisch gegen Zecken, Flöhe etc. behandelt werden muss, fallen ebenfalls aus dem Raster. Haftpflicht muss auch abgeklärt sein.

    Tja, erfahrungsgemäß fallen von 50 Hundesittern bei diesen Kriterien gute 98 % durch...

    Warum schon wieder zu einem Welpen vom Züchter geraten werden muss, wegen einer (!) schlechten Erfahrung mit einem Tierschutzhund, noch dazu aus dem Ausland, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

    Es sitzen so viele tolle, unkomplizierte Hunde in deutschen Pflegestellen. Der Fehler beim ersten Mal lag doch offensichtlich daran, sich einen Hund "einfliegen" zu lassen, den man vorher überhaupt nicht kennen lernen konnte. Für Anfänger oder Leute mit besonderen Ansprüchen (hier z.B. Kinderfreundlichkeit) ist das einfach nichts. Aber es spricht doch nichts dagegen, neben der Hündin noch andere Pflegestellen zu besuchen. Irgendwo wird der Hund dabei sein, mit dem es einfach passt.