Beiträge von Dreamy

    Her ist noch gar nicht der Aspekt der Leidensfähigkeit genannt worden. Zumindest für mich spielt es bei dieser Debatte eine erhebliche Rolle, inwiefern ein Lebewesen Schmerz und Leid empfinden kann. Eine Kuh ist als Säugetier ebenso leidensfähig wie ein Mensch, sie kann ebenso wie wir Trauer, Freude und Angst empfinden. Bei Insekten darf dies stark bezweifelt werden, aktuell wird sogar davon ausgegangen, dass sie zu keinem Schmerzempfinden, so wie wir es kennen, fähig sind. Deswegen, und aufgrund der Tatsache, dass Insektenprotein ohnehin das tierische Protein der Zukunft (aus ökologischen Gründen) sein wird, auch in der menschlichen Ernährung, würde ich ein solches Hundefutter definitiv herkömmlichen Produkten vorziehen, sofern der Hund es verträgt und es von der Zusammensetzung her passt.

    Hm, Faszination schön und gut. Wenn es danach ginge, hätte ich hier nen Azawakh oder einen Bracco Italiano sitzen. Worauf es wirklich ankommt, ist, dass der Hund zur Familie passt. Ich stimme übrigens @AnnaAimee zu - zu sagen, wenn kein Whippet, dann gar kein Hund, finde ich auch ein wenig...äh, seltsam. Wenn das die einzige aus den existierenden 400 Hunderassen ist, die man (als Anfänger!) bereit wäre, bei sich aufzunehmen, sollte man sich vielleicht mal ehrlich fragen, ob man überhaupt ein Hundemensch ist. Dass man sich zu bestimmten Hundetypen mehr hingezogen fühlt als zu anderen, halte ich dagegen für völlig normal.

    Gerade bei den Windhunden lässt man sich auf Ausstellungen leicht von dem netten, sanften und ruhigen Wesen verführen, ging mir damals auch so. Das ist bei diesen Hunden aber nur eine Seite der Medaille. Und wirklich geeignet für diese Rassen ist man nur dann, wenn man sie voll und ganz, mit den zwei Herzen, die in ihrer Brust schlagen, lieben und akzeptieren kann. Alles andere endet irgendwann in Unzufriedenheit und Enttäuschung.

    Darum finde ich den Vorschlag, mal zu einer Coursing- oder Rennveranstaltung zu fahren, sehr wichtig. Meiner Meinung nach ist es sogar unabdingbar, diese Hunde vor dem Kauf auch mal von dieser Seite kennen gelernt zu haben, um böse Überraschungen später zu vermeiden.

    Ich finde Whippets übrigens durchaus für einen Haushalt mit Kindern geeignet. Prinzipiell sind das schon recht unkomplizierte und leichtführige Begleithunde. Aber die Frage ist am Ende natürlich immer, was die ganze Familie sich von dem Hund verspricht. Ein Hund fürs Ball spielen im Garten mit den Kindern ist der Whippet in der Regel nicht. Auch kein "Ich stürz mich jetzt ins Kindergetümmel"-Hund. Und draußen muss man eben auch damit leben können, wenn der Hund mal kreischend in der Leine hängt, weil er eine Katze oder ein Kaninchen erspäht hat. Oder, dass er im schlimmsten Fall halt auch einfach mal weg ist und erfolgreich Beute macht. Man hat da schon eine ziemliche Verantwortung und muss sich schon mehr als bei vielen anderen Rassen einen Kopf drum machen, wo und wie man diesen Hunden regelmäßig den nötigen Freilauf gewährt.

    Wenn man sich als Familie dessen bewusst ist und bereit ist, auf die Besonderheiten Rücksicht zu nehmen, dann - warum nicht?!

    Hallo,

    meine Hündin, 5 Jahre, unkastriert, hat seit kurzem klaren Ausfluss. Sie leckt sich vermehrt, ist sonst aber unverändert im Verhalten. Der Ausfluss riecht nicht und es ist da unten auch nicht geschwollen. Ihre letzte Läufigkeit war Mitte Februar vorbei, rechnerisch wäre sie jetzt im Juli wieder dran. Diesen Ausfluss hat sie zum ersten Mal.

    Gibt es da Erfahrungswerte? Kommt das öfters vor Beginn einer Läufigkeit vor? Ich habe schon ein bisschen im Netz recherchiert; die einen sagen, so lange es nicht eitrig riecht oder verfärbt ist, ist alles gut. Bei anderen heißt es, jede Form von Ausfluss abseits der Läufigkeit wäre nicht normal.

    Ich freue mich über Antworten. =)

    Den IWS finde ich auch sehr faszinierend - der dürfte aber noch ein wenig mehr Gebrauchshund sein als z.B. Lagotto und Co, oder irre ich mich? Ansonsten würde mich die geringe Population etwas abschrecken. Aber einen Blick ist der sicherlich wert, wird auch dringend Zeit, dass wir endlich mal einen hier im DF haben. :applaus:

    Wenn du das so interpretierst, dann ist das für dich so! ;)
    So ein Verhalten des Richters wirst du niemals bei Herdenschutzhunden antreffen, weil sie als distanziert im Standard beschrieben wird. Genauso muss ein Pinscher eine gewisse Härte mitbringen.
    Hingegen würde ein derartes Verhalten bei einem Retriever niemals toleriert werden, weil schlichtweg nicht erwünscht!
    Das meinte ich damit!

    Ich finde es - unabhängig von der Rasse - unnötig und unhöflich! Und, wie bereits beschrieben, gibt es genug motivierte, freudige Richter, die mit sehr viel Hundeverstand agieren

    Ehrlich gesagt, hat ein Hund, der schnappt bzw. beißt, aus meiner Sicht gar nichts im Ring (geschweige denn in der Zucht) zu suchen...unabhängig von der Rasse. "Härte" sollte sich beim besten Willen nicht darin äußern, dass der Hund bei Berührung durch einen Fremden (bei Anwesenheit des Halters) seine Zähne einsetzt.