Beiträge von Dreamy

    Meiner Meinung nach sollten Kinder gar nicht alleine mit einem Hund raus gehen. Auch nicht mit einem Yorkshire Terrier... Was ich da schon alles beobachtet habe... Ne, also bevor die Kinder ein "vernünftiges" Alter erreicht haben, bitte nicht!

    Persönlich würde ich auch niemals ein Kind mit Hund allein Gassi gehen lassen, unabhängig von der Größe. Eben weil man als HH auch ganz ohne aktives Zutun in eine brenzlige Situation geraten kann. Einigermaßen akzeptabel wäre für mich wirklich nur, kleiner Hund, eine kurze, festgelegte Route (z.B. 1 x Straße hoch und runter, nur zum Lösen) und eine absolut überschaubare Umgebung (Dorf, andere Hunde in der Nachbarschaft sind bekannt und laufen an der Leine etc.). Aber selbst da hätte ich persönlich keine ruhige Minute.

    Ehrlich gesagt hab ich arge Bauchschmerzen, wenn ich an ein Kind denke, das in einer belebteren Gegend allein mit einem Goldi, Labbi, Großpudel oder Boxer an der Leine loszuckelt. Das sind je nach Rasse locker 20-35 kg, die kann kein Kind halten. Und alle diese Rassen sind in jungen Jahren temperamentvoll bis stürmisch, wollen zu anderen Hunden hin, die dann vllt. aber aus gutem Grund an der Leine sind...

    Vielleicht könntet ihr euch ja für einen kleineren, leichter händelbaren Hund entscheiden. Richtung Kleinpudel, Sheltie, Schapendoes etc. Mit denen kann man ganz wunderbar Hundesport machen (gerade für Agility sind die kleinen bis mittelgroßen Rassen viel eher geeignet als die großen), dafür sind sie aber für die Kinder händelbarer.

    Also wenn die PLZ stimmt, dann würden sich tatsächlich eher Schweden oder Polen anbieten als Schweiz oder Toskana. Denn bei 5 Tagen verbringt ihr sonst mehr Zeit im Auto als in eurem Ferienhaus.

    Die Uckermark soll sehr schön sein, ist bei euch ja um die Ecke. Sehr empfehlenswert ist auch die Lüneburger Heide, ganz besonders in den nächsten Wochen (Blütezeit). Oder vielleicht der Harz.

    Vielen Dank für eure Antworten. Und du hast mit deinem Einwand natürlich auch nicht Unrecht sea u in denmark. Aber wenn man seit Jahren eine schlechte Erfahrung nach der anderen mit Tierärzten und Kliniken macht, wird man verständlicherweise ab einem bestimmten Punkt extrem misstrauisch.

    Ich habe mich nun für eine andere Praxis entschieden. Die scheint zwar auch nur mit Injektionsnarkose zu arbeiten, gilt hier bei uns in der Umgebung aber als Experte auf dem Gebiet der Zahnheilkunde und hat eine umfangreiche Ausstattung mit Überwachungsmonitor-System, Echtzeit-Blutbild vor jeder OP usw.

    Ein blödes Bauchgefühl bleibt dennoch. Aber das hätte ich bei einer gewöhnlichen Klinik, die zwar mit Inhalationsnarkose arbeitet, aber dafür weniger Expertise und Routine auf diesem Gebiet hat, wohl auch...

    Hallo,

    bei meiner Hündin muss vermutlich ein Zahn gezogen werden. Bei der Gelegenheit möchte ich auch gleich eine Zahnreinigung mitmachen lassen. Die Praxis sagte mir am Telefon, dass sie für Zahnreinigungen keine Inhalations-, sondern eine Injektionsnarkose verwenden (Zahnbehandlungen sind ein Schwerpunkt der Praxis, Ärztin ist auch Mitglied der Sektion Zahnheilkunde der DVG). Persönlich bin ich überhaupt kein Freund von Injektionsnarkosen und bestehe sonst grundsätzlich auf Inhalation.

    Ist es bei so relativ simplen Geschichten wie Zahnextraktion und Zahnreinigung normal, dass nur gespritzt und nicht inhaliert wird? Vielleicht mache ich mir ja jetzt auch unnötig Sorgen...die recht weite Anfahrt zu dieser Praxis würde ich mir sonst nämlich sparen.

    ich kenne keinen Siwi der nicht beim spazierengehen frei läuft und das sind viele. Natürlich mit entsprechendem Training von Anfang an. Wenn man vorausschauend spazierengeht und zwischendurch mal anleint in kritischen Gebieten oder wenn man merkt, dass der Hund doch mal anfängt die Gegend nach Wild zu scannen. Aber wenn ein Kaninchen direkt vor die Füße springt, kenn ich keinen Hund egal welcher Rasse, der da nicht hinterher geht.
    Ich kenn jemand der Whippet und Siwi hat, wenn der Whippet lossprintet bei wild, geht der Siwi auch hinterher, da ist die Rudeldynamik einfach stärker.

    Na ja, so sieht es beim Whippet doch aber auch aus. :???: Freilauf geht durchaus, aber dann mit hundertprozentiger Aufmerksamkeit bei dem Hund und ständigem Abscannen der Umgebung. Wenn dann plötzlich doch ein Kaninchen daher hoppelt, sind im Zweifel halt beide weg. Und der Unterschied zu vielen anderen Rassen ist, dass die da nicht nur 30 Meter hinterhergehen oder, wie meine Hündin z.B., nach 10 Sekunden wieder umdrehen. Sondern aufgrund ihrer Schnelligkeit und ihres Triebs sehr fix ganz weit weg sind, was schnell gefährlich werden kann, wenn man nicht gerade in der Einöde spazieren geht. Das ist halt der Knackpunkt beim Windhund: seine Schnelligkeit die hohe Aufmerksamkeit des Halters, die beim Freilauf erforderlich ist. Und das ist halt nicht für jede Familie, gerade mit Kindern, ideal.

    Was ich so mitbekomme (Forum und zwei aus der Ferne im "echten Leben" ;) ) ist schon, dass der Jagdtrieb beim SW weniger ausgeprägt ist. Da fällt mir im Gegensatz zum Whippet jetzt kein Hund ein, der nicht oder kaum abgeleint werden kann.(Und, klar: Natürlich gibt´s immer Ausnahmen. Hier geht´s aber doch um die Tendenz.)

    Es gibt doch hier im DF jemanden mit Whippet UND Silken? Mir fällt gerade der Name nicht ein.

    Ja, und die Tendenz scheint zu sein, dass die SW in ihrem Jagdtrieb eben nicht gemäßigter sind. Wie gesagt, ich habe mich persönlich mit diversen SW-Züchtern unterhalten, die alle mehrere SW halten und vorher oder zeitgleich auch Whippets hatten. Und das halte ich dann schon für aussagekräftiger als zwei, drei SW, die man selbst mal kennen gelernt hat. Daher scheint es mir nicht gerechtfertigt, hier von Ausnahmen zu sprechen. Ich hatte die Rasse vorher auch für mich im Auge und habe mich u.a. deswegen dagegen entschieden.

    Der Silken Windsprite unterscheidet sich hinsichtlich des Jagdtriebs nicht wesentlich vom Whippet. Ich habe mich diesbezüglich mit mehreren Züchtern unterhalten und alle haben mir bestätigt, dass auch der SW ein Jäger durch und durch ist. Darum sehe ich nicht, warum der hier eine bessere Alternative sein soll.

    Ich stimme übrigens @Aoleon zu:

    Zitat

    1,5 Stunden Fahrt zum Rennen: Ja, und? Wenn du nicht bereit bist das wenigstens mal anzugucken und von vornherein ausschließt dem Whippet sowas zu ermöglichen weiß ich nicht ob das wirklich so gut ist.

    Da hätte ich von jemandem, der plant, sich solch einen Hund anzuschaffen, echt ne andere Reaktion erwartet als "Theoretisch könnte ich mir das vorstellen, mir das mal anzusehen...". Eigentlich nutzt man in einer solchen Situation doch jede Gelegenheit, Hunde der favorisierten Rasse live zu erleben. Es geht nicht darum, diesen Sport unbedingt ausüben zu wollen. Sondern sich ein genaues Bild von der Seite dieser Hunde zu machen, die du bisher noch nicht kennst und möglicherweise auch unterschätzt. 1,5 Stunden sind ja nun echt nichts. Für einen Welpen aus einer guten Zucht wirst du sehr wahrscheinlich auch mehrere Stunden fahren müssen. Wenn das ein Ausschlusskriterium sein sollte, rate ich ehrlich gesagt ganz vom Hundekauf ab.