Auf den ersten Blick liest sich das Futter von der Zusammensetzung her nicht schlecht. Was meinen die anderen dazu?
Beiträge von Dreamy
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Das finde ich ja interessant, dass manche sagen, sie können ein Buch nicht noch mal lesen oder einen Film auch erst nach langer Zeit ein zweites Mal angucken.

Bei mir ist das genau andersrum, wenn ich wirklich so richtig begeistert von einem Buch, einer Serie oder einem Film bin, dann entwickelt sich eine regelrechte Sucht. Innerhalb einer begrenzten Zeitspanne gucke ich dann z.B. ein und denselben Film immer und immer wieder. Von meinen Lieblingsfilmen habe ich jeden sicherlich mindestens 40 - 50 Mal gesehen (und entdecke trotzdem immer wieder was Neues). Bei den dickeren Büchern lag die höchste Wiederholungsrate bei bisher glaub ich 7 oder 8. Dünne Bücher, die man mal schnell zwischendurch lesen kann, nehme ich auch noch öfter zur Hand. Allein die Physiker von Dürrenmatt habe ich nach der Schulzeit freiwillig noch diverse Male gelesen, wenn ich Lust auf eine ordentliche Portion schwarzen Humor hatte. Oder mein Lieblingsbuch, die Möwe Jonathan von Richard Bach. Da komme ich sicher auch auf 15 Durchgänge. Ist immer ein bisschen so wie "nach Hause kommen", finde ich. Man kennt sich bereits, weiß, was einen erwartet und doch ist es jedes Mal aufs Neue wieder ein wunderschönes Erlebnis. Viele Bücher/Filme werden nach meiner Erfahrung sogar erst auf den zweiten oder sogar dritten Blick erst richtig interessant.
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Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit den Herr der Ringe Filmen nicht viel anfangen kann. Technisch sicher hervorragend umgesetzt - aber die Geschichte packt mich nicht. Hatte auch nie das Bedürfnis, die Bücher dazu zu lesen.
Anders sieht es beim kleinen Hobbit aus. Da hatte ich zuerst das Buch durch und fand es auch durchaus ansprechend. Die Verfilmung hatte dann doch leider so ihre Schwächen, was insbesondere aber daran liegt, dass man vor lauter Geldgeilheit die Geschichte mal wieder auf mehrere Teile ausdehnen musste (hat z.B. den Tributen von Panem auch nicht gut getan, die ersten zwei Filme sind sehr gut, die letzten beiden eher ein Trauerspiel). "Der Hobbit - eine unerwartete Reise" ist dennoch mein persönlicher Favorit aller Tolkienverfilmungen, nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Szene zwischen Bilbo und Gollum.
Weil hier irgendwo Twilight erwähnt wurde...da habe ich zuerst die Filme gesehen. Bis heute meine Top-Favoriten, wenn ich mal einen wirklich lustigen Abend haben will. Besser als jede Komödie. Die Filme nehmen sich derart ernst und sind gerade deswegen doch so unfreiwillig komisch, weil es handwerklich einfach schlecht gemachtes Kino ist. Dünne Story, eindimensionale Figuren, Logikfehler ohne Ende, unterirdische Dialoge, auch die Schauspieler wirken bis auf wenige Ausnahmen amateurhaft und wie aus einer billigen Seifenoper entflohen. Habe mir sogar mal, als ich vermutlich etwas neben mir stand, das erste Buch angetan. Da ärgerte es mich im Nachhinein, dass solch ein Geschreibsel derart erfolgreich ist, weil einfach nichts passiert und der Anti-Feminismus und Konservatismus, den die Autorin da unterschwellig immer wieder durchblicken lässt, echt zum Weglaufen ist.
Harry Potter dagegen liebe ich. Da bin ich wohl eine der wenigen, die den umgekehrten Weg gegangen ist und erst alle Filme gesehen und dann die Bücher gelesen hat. Die Komplexität und Detailverliebtheit dieser zauberhaften Welt fasziniert mich immer wieder. Aus meiner Sicht sind auch die Filme wirklich rundum gelungen. Vom adaptierten Drehbuch über die Ausstattung bis hin zur Besetzung - für mich das beste Beispiel für eine nahezu perfekte Umsetzung einer literarischen Vorlage. Man merkt es vielleicht so langsam, hier schreibt ein Potter-Fan.

Ach ja, die Eragon Bücher fand ich auch toll. Der Film dagegen ist leider einfach nur schlecht, da hätte man so viel mehr draus machen können...
Als nächstes stehen hier die Bücher von George R.R. Martin auf dem Programm. Die Serie hab ich bereits mehrfach durch und bin nun sehr gespannt auf die Vorlage und ganz besonders auf die vorhandenen Abweichungen.
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ich kenne mich mit LHCs nicht aus, aber KHCs und Border Collies können gewaltigen Jagdtrieb haben (hüten ist ja nichts anderes wie nicht abgeschlossenes Jagen) und das sind nicht nur Ausnahmen
Nicht, dass das falsch rüber kommt: Mit Collie meinte ich definitiv den Langhaar- bzw. Kurzhaarcollie (da kenne ich persönlich jetzt nur recht leichtführige Exemplare ohne nennenswerten Jagdtrieb). Einen Border sehe ich bei der TE dagegen überhaupt nicht.
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Also wenn es nun doch eher ein Hund mit will to please (da du diesbezüglich den Schäferhund erwähntest) sein soll, der dich beim Ausreiten begleitet, passen viele der genannten Molosser wiederum nicht wirklich.
Würde mich einfach noch viel genauer mit den verschiedenen Rassen und ihren Ansprüchen und Besonderheiten auseinandersetzen, dann wird sicherlich auch klarer, wohin die Reise gehen soll. Ein Hund, der am Pferd laufen soll, muss aktiv und beweglich sein. Zu viel Masse, wie du sie eben bei vielen der "bärigen" Hunde hast, ist da einfach kontraproduktiv.
Ich finde einen Großspitz nicht unpassend. Vielleicht sogar einen Collie aus entsprechender Linie, da gibt's auch einige, die wachen (beschützen dann aber wohl weniger).
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Ja, was ich damit meinte war eher, dass Kinder und Jugendliche ganz andere Sachen gewuppt bekommen als "nur " Gassi gehen.
Ich finde einfach, mal sollte das Gassi gehen, das im Regelfall oft nur ne Runde um den Block beeinhaltet, einfach nicht überdramatisieren. Kann man ja, wenn man drauf Bock hat - jeder Jeck is anders.
Ich persönlich werde mich von dem "Jeder Gassigang könnte tödlich enden - vor allem für Kinder!"- Geschrei nicht sonderlich berühren lassen. Kann ja jeder handhaben wie er will.
Aber wie gesagt, ist ja eher OT.Das nenn ich mal ne Dramatisierung
. So krass hat das hier doch gar keiner formuliert, ich schrieb sogar weiter vorne, dass so ne kurze Runde in einer ruhigeren Gegend und mit passendem Hund auch für mich ok wäre. Fands nur nicht in Ordnung, das als Geschiss zu bezeichnen, denn zumindest bei mir spielt da halt auch ein Stück eigene (zum Teil schlechte) Erfahrung mit rein, die mir gezeigt hat, dass man das Thema vllt. doch nicht nur auf die leichte Schulter nehmen sollte. Aber hast Recht, ist OT. -
Früher gabs ja nichtmal Tierhalterhaftpflichtversicherungen
jedenfalls hatte in unserer Familie nie jmd etwas davon gehört und Henry ist der erste Hund bei uns, der versichert ist bzw. ich als Halter - und meine Familie war immer eher über-versichert.
Trotzdem finde ich, dass bei diesem Thema Kindern und insgesondere "jungen Jugendlichen" zu wenig zugetraut wird. Es gibt einige Hundeschulen und/oder Hundevereine, die Kurse extra für Hund und Kind/Jugendlichen anbieten, ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass diese Kids zwar mit ihren Hunden zu einem Hundeplatz gehen, aber nicht alleine gassi - kommt mir persönlich wirklichkeitsfremd vor. Und was ist mit Tierheimen, akzeptieren die heute wirklich nur volljährige Gassigänger?? ich erinnere mich nämlich an eine Klassenkameradin aus der Sek 1, die keinen Hund haben durfte und Gassigängerin im TH war, da waren wir ca. 12/13.
Viele 12/13/14 Jährige haben heute wie selbstverständlich Sex, werden über Empfängnisverhütung informiert, haben teilweise schon ihren Lebenslauf durchgeplant und durchgestylt (hier in Münster können begabte Schüler der Sek1 und Sek 2 zB an der Uni an Vorlesungen teilnehmen) - aber alleine Gassi gehen trauen wir ihnen nicht zu?!? Sorry, finde ich weltfremd und strange.
Und ich entschuldige mich fürs OT... ist wahrscheinlich einen eigenen Thread wert, dieses Thema ;-)Ich sprach und spreche von Kindern. Darunter fallen laut deutschem Gesetz Minderjährige unter 14 Jahren. Meine Sichtweise dazu darfst du gerne strange und weltfremd finden. Vielleicht kommst du aber auch mal in die Situation, wo du erlebst, dass ein Kind in gefährlichen Situationen und im Affekt oft genug einfach nicht vernunftbegabt handelt, egal, wie oft man ihm vorher das richtige Verhalten eingebläut hat. In Kombination mit einem eigenen und möglicherweise fremden Hunden kann das u.U. halt auch nicht ganz so glimpflich ausgehen. Hat ja auch seine Gründe, warum Kinder so viele Dinge rechtlich noch nicht dürfen...zum Thema Sex empfehle ich einen Blick ins Jugendschutzgesetz. Die Schutzaltersgrenze liegt hier nämlich, das solltest du als Anwältin eigentlich wissen, bei 14 Jahren. Sprich - Jugendliche dürfen Sex haben. Kinder nicht. Dass sie es trotzdem tun, zeugt für mich nun nicht unbedingt von einem besonderen Verantwortungsgefühl oder gar Reife, geschweige denn wäre das für mich ein Indikator dafür, ab wann jemand zuverlässig einen Hund spazieren führen kann.
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War das eigentlich immer so, dass man in "Profi-Hundekreisen" wegen der Kombi "Kind und Hund" so ein Geschiss veranstaltet hat?!
Als ich anfang der 90er ein Grundschulkind war, bin ich oft allein mit unserem Pudel spazieren gegangen. Ich erinnere mich, dass ich mich auch häufig mit Kindern aus unserem Viertel getroffen habe, ich den Pudel dabei hatte und wir "Suchhund" gespielt haben. Eine andere Grundschulfreundin hatte einen dackel, wir wollten mal zusammen mit den Hunden spazieren gehen, was aber nicht ging, weil der dackel aggro ggü unseres Pudels war, also hatten wir maximal einen Hund dabei.
Und als ich mit 12 unseren ersten Westiewelpen bekam, war ich natürlich viel mit dem alleine unterwegs, da hat überhaupt niemand so ein Geschrei veranstaltet und es war normal, dass Kinder/Jugendliche mit Hunden unterwegs waren. Übrigens erlebe ich das bis heute wenn ich Zuhause bin, ist halt ein dorf und seeehr viele Leute haben Hunde und Kinder und man sieht sehr häufig Kinder mit Hunden... der einzige Ort, wo das MEGA dramatisiert wird, ist hier.Jaja, früher war alles besser...ich war als Kind auch allein mit Hunden unterwegs. Und da waren nicht nur kleine Begleithunde darunter, sondern u.a. auch ne Deutsche Wachtel, ein Rottimix und zwei Münsterländer. Und obwohl das meistens gut ging, gab es drei, vier gefährliche Situationen, wo sich u.a. zwei der Hunde (der eine in Panik wegen einer wild gewordenen Katzenmutter, die wie aus dem Nichts über uns herfiel!) losgerissen haben, weil ich sie einfach nicht halten konnte. Beinahe wäre der panische Hund dann von einem Auto angefahren worden (und ich auch, weil ich hinterher bin, um ihn einzufangen). So viel zu "Geschiss" und "Dramatisierung". Trotzdem: Damals ging das (Dorf, Kleinstadt) irgendwie noch. Die Leute hatten noch eine andere Einstellung zu Hunden, es gab weniger Menschen, die nachmittags ihren Hund ausgeführt haben (zumindest bei uns) und dementsprechend geringer war auch das Konfliktpotenzial. Heute ist es in belebteren Wohngegenden (ergo kein Dorf) für mich nicht mehr wirklich nachvollziehbar, wie man sein Kind da allein mit Hund auf nen größeren Spaziergang losschicken kann und finde es auch sehr richtig, dass die Haftpflichtversicherungen da dicht machen. Aber jeder, wie er meint.
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Ne, es geht auch gar nicht darum, dass die Kinder unzuverlässig sind, den Hund ärgern o.ä.
Aber wenn da z.B. ganz plötzlich ein großer, freilaufender Hund aggressiv auf den eigenen Hund zustürmt, dürfte so gut wie jedes Kind mit der Situation überfordert sein. Oder der Hund will was Falsches fressen und das Kind reagiert zu spät. Da gibt's so viele Möglichkeiten, was schief laufen kann.