Bei mir spielt(e) die Optik bei der Hundewahl insofern eine Rolle, als dass ich z.B. keine Hunde mit viel Masse mag, keine kurzen Beine, auch keine Kurzschnauzen. Das fällt für mich aber auch eher unter "Wert auf Gesundheit legen". Meine Hunde müssen hochbeinig sein, schlank, beweglich und aktiv. Darauf lege ich sehr großen Wert. Die gesundheitliche und ethische Seite müssen natürlich auch stimmen - da fallen wiederum einige Rassen raus, zum Beispiel der Dalmatiner.
An erster Stelle steht bei mir aber ganz klar das Wesen. Wenn das nicht zu mir und meinem Leben passt, nützt mir der schönste Hund nichts. Darum habe ich - trotz meiner großen Liebe zu ihnen - auch von den Windhunden Abstand genommen. So sehr sie mich optisch ansprechen und so sehr mich auch einige Wesenszüge faszinieren - einige andere charakterliche Merkmale hätten mir unnötigerweise das Leben erschwert, und das wollte ich nicht. Das Wesen und all meine Wünsche sprachen eindeutig für den Pudel.
Im Gegensatz zu vielen anderen Pudelhaltern war die Rasse optisch für mich allerdings schon sehr lange ein Traum, ich fand und finde sie (in der "richtigen" Schur) deutlich ansprechender als bspw. Retriever, Australian Sheperds, Weimaraner, Border Collies etc., also Rassen, die sonst sehr häufig wegen ihres Aussehens favorisiert werden. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mit der Rasse aufgewachsen bin, keine Ahnung.
Nachdem ich dann vor vielen Jahren meinen ersten feuerroten TP kennen gelernt hatte, der in etwa so aussah, nur ohne Schleife: Rassestandard-Pudel.jpg, war ein solcher Hund mein persönlicher Traum - den ich mir mittlerweile erfüllt habe und damit sehr glücklich bin.