Beiträge von Dreamy

    die Frau ist krank, diese Leute sind einfach nur gestört. ich "verkrafte" viel was Hunde anbelangt, aber bei den Videos wird sogar mir ganz anders.

    Rudelstellungen-Videos — всё видео смотрите на Rutube

    M.E. ist das in den Videos gezeigte Verhalten bereits tierschutzrelevant. Da werden Hunde getreten, geschlagen oder ihnen wird in einer gefährlichen Situation einfach nicht geholfen.

    Besonders schlimm finde ich das Vergesellschaftungsvideo und "Korrektur eines Bindehundes". In ersterem werden auch sehr schön die sektenhaften Züge dieser "Lehre" deutlich. Die Halterin möchte ihrem Pudel, der von einem Dobermann attackiert wird, helfen und die beiden trennen. Sie bekommt von den RS-Leuten aber sofort Kontra und hat diesem Gruppendruck nichts entgegen zu setzen. Und die Hunde müssen es ausbaden.

    Nicht zu vergessen das arme Colliekind, dass in einem anderen Video immer wieder Schutz bei seinem Frauchen sucht und von dieser mit Tritten und Beschimpfungen abgewiesen wird.

    Gruselig!

    Auch wenn ich prinzipiell überhaupt nichts gegen Hunde aus dem Tierschutz habe, aber da einen Hund zu finden, der

    - wenig Jagdtrieb hat
    - für Anfänger geeignet ist
    - alleine bleiben kann
    - mit wechselnden Betreuungen klarkommt
    - nicht verzogen ist
    - mit Kindern klarkommt

    halte ich für ähnlich schwierig, denn solche Hunde sind dann ja normalerweise auch nicht lange bei einer Pflegefamilie. Ich schließe es aber auch nicht aus, auch in dieser Richtung zu suchen.

    Ohne jetzt eine Grundsatzdiskussion Tierschutz vs. Züchter starten zu wollen - aber einen großen Teil der oben genannten Punkte weißt du bei einem Welpen doch auch (noch) nicht. In deinem Fall finde ich einen erwachsenen Hund tatsächlich passender, weil du in den kommenden Jahren nur relativ wenig Kompromisse eingehen kannst. Und doch, solche Hunde gibt es durchaus im Tierschutz - allerdings dann vielleicht nicht immer in der Traumoptik. ;)

    Also da es bei uns im Bekanntenkreis früher eine ganz süße English Setter Hündin gab, weiß ich, dass die durchaus Haare verlieren. Wie viel kann ich nicht mehr sagen, aber eine nichthaarende Rasse ist es nicht.

    @FairytaleFenja

    Das klingt schon sehr nach einem großen Klein- oder einem kleinen Großpudel. Ich rufe mal @pauline31.

    Ich kenne Pudel übrigens nicht als "hibbelig", im Sinne von nervös. Sonst hätte ich die Rasse nicht. Agil, ja, das sind sie. Schnell, flink und wendig und häufig wahre Bergziegen. Aus meiner Sicht kommt es da wie immer auch viel darauf an, was man selbst draus macht. Und natürlich auch auf die Aufzucht/die Elterntiere.

    Na ja, Standardprogramm...

    Beim Thema Impfen und Entwurmen scheiden sich einfach die Geister. Ich würde meinem Hund weder jedes Jahr irgendwelche Impfdosen verpassen lassen noch ihn alle 3-4 Monate entwurmen. Wurmkuren können den Körper auf Dauer mitunter stark belasten. Auch Impfungen werden nicht von allen Hunden gut vertragen und wenn man sich mal etwas in das Thema einliest, wird der ein oder andere zu dem Schluss kommen, dass er auf bestimmte Impfstoffe lieber ganz verzichtet. Mein Hund ist grundimmunisiert und wird mittlerweile nur noch alle 3 Jahre gegen Tollwut geimpft (und das auch nur fürs Ausland und für Ausstellungen). Damit würde er von jeder Pension abgelehnt werden - die möchten nämlich in aller Regel das "Standardprogramm".

    Auch haben viele hier im Forum intakte Hunde. Läufige Hündinnen sind in Hundetagessstätten/Pensionen aber fast immer nicht erlaubt. Da stellt sich dann schon die Frage, ob man einen gesunden Hund wegen sowas einer durchaus großen Operation unterziehen will.


    Aber jetzt mal ernsthaft: Klar gibt es Hunde, die man nicht in Betreuung geben kann. Hatten selbst so einen in der Familie. Einen Belgier, den Fremde alleine nicht hätten anfassen, geschweige denn anleinen können. Und bei Angsthunden aus dem Tierschutz würde ich das auch nicht fest einplanen. Deshalb wird hier nie ein Hund aus dem Tierschutz einziehen. Aber bei einem halbwegs normal aufgewachsener und sozialisierter Hund, der das nicht von vornherein rassebedingt schon Scheiße findet, dürfte das doch echt kein Problem sein. Im Gegenteil, wenn für meinen Hund die Welt zusammenbricht, wenn er mal ein paar Tage nicht bei mir sein kann, frage ich mich ernsthaft, was ich falsch gemacht habe.

    Und das ist eben ein Trugschluss. Auch einen gut sozialisierten Hund, bei dem eben von Anfang an in der Aufzucht und Erziehung nie wirklich irgendwas schief gelaufen ist, kann die häufige Abwesenheit seiner Bezugsperson so sehr stressen, dass er langfristig einfach unter dem geplanten Programm der TE leiden würde. Und das kann prinzipiell bei jeder Rasse vorkommen, auch wenns bei manchen vielleicht wahrscheinlicher ist als bei anderen. Ich kannte einen Shar Pei, der das Fressen verweigerte, wenn seine Besitzer für längere Zeit weg waren. Und das sind nun wirklich eher eigenständige Hunde, die nicht permanent an Frauchens Rockzipfel hängen.

    Das ist für mich auch nicht vergleichbar mit einer Tagesbetreuung, bei der der Hund abends wieder abgeholt wird. Denn da ist eine bestimmte Kontinuität gegeben, die auch einem unsicheren Hund Sicherheit vermitteln kann. Bei der TE ist dagegen der Kontrast einfach sehr stark - monatelang ist sie rund um die Uhr präsent, um dann für einige Zeit plötzlich regelmäßig für mehrere Tage weg zu sein, fremde Umgebung, womöglich fremde Person.

    Ich denke durchaus, dass manche Hunde das gut mitmachen würden - nur was ist mit dem Risiko, einen solchen eben nicht zu erwischen? Darum würde ich wenn dann definitiv zu einem erwachsenen Hund raten, bei dem man eher abschätzen kann, ob der dafür geeignet ist. Vielleicht findet die TE ja einen Abgabehund, der es schon kennt, z.B. aufgrund von Urlauben in einer Pension zu sein und bei dem man deshalb weiß, dass der damit nie irgendwelche Probleme hatte.