Natürlich kannst du sauer und enttäuscht sein, das ist nur allzu menschlich.
Aber du solltest dich zumindest so weit im Griff haben, dass du die Situation verlässt und dich sammelst. Auch dich mal reflektierst.
Du hast ja ein kleines Kind? Bist du den ganzen Tag zuhause? Es liest sich als hättest du Molly 24/7 um dich. Als würdest du es in der Zeit, wo sie mal schläft nicht abschalten können. Als würdest du dich dauerhaft nur auf den Hund fokussieren.
Und du wirkst unglaublich nachtragend.
Was macht dich denn so mürbe? Dass sie so sehr mit den Zähnen spielt oder hast du einfach unterschätzt, was es heißt einen Hund nebst Kleinkind und Haushalt und Job zu haben?
Geht mich nichts an, aber dein Mann wird dir doch mal freie Minuten verschaffen oder nicht?
Ich kann mir schon vorstellen, dass man irgendwann verzweifelt wenn das Kleinkind vielleicht gerade aus dem ersten Groben raus ist und dann fängt man mit einem Welpen "wieder von vorn" an.
Aber, wie auch meine Vorredner, mich würde echt interessieren wie du gedacht hast, dass es mit einem Welpen läuft? Hast du dich mal mit Hundehaltern unterhalten wie die Welpenzeit war oder dich mal belesen darüber? Das Welpen eben nicht nur die kleinen pelzigen Knopfaugen auf 4 Beinen sind?
Oder hast du gedacht, weil du vielleicht entsprechende Beispiele im Umfeld hast, der Hund zieht ein und dann flutscht das schon?
Einen Hund erziehen, egal wie alt, ist Arbeit. Und auch ein ausgewachsener, bereits erzogener Hund, ist Arbeit weil auch der sich erstmal einstellen muss auf euch und ihr euch auf ihn. Und da kann es dir erst recht passieren, dass ein erwachsener Hund mit festem Charakter dich hinterfragt und auch deutlich macht, wenn ihm was nicht gefällt.