Beiträge von NadineSH

    Außer bei einem meiner Schwiegersöhne, da hat er erst geknurrt, nachdem ihn dieser eine zeitlang gestreichelt hat und dann nach ihm geschnappt.

    Vielleicht hat er hier schon gelernt, dass auf sein Knurren nicht reagiert wird?


    Ich würde seine Plätze so wählen, dass dort kein Durchgangsverkehr ist, nicht ständig einer dran vorbei läuft. Ansonsten würde sich eine Hundebox anbieten, in die er sich zurückziehen kann. Meiner Hündin hilft das, diese Box war aber noch nie zu. Die Box haben wir allerdings auftrainiert, von allein ging sie da anfangs nicht rein. Wenn sie gar keine Lust auf Gesellschaft hat, verzieht sie sich ins Schlafzimmer.

    Wenn eurem Hund das Gewusel mit Besuch und Kindern zuviel ist, wäre es für ihn vielleicht auch besser, wenn er nicht permanent mitten im Geschehen ist?

    Ansonsten ist hier die Devise, keiner fasst den Hund an wenn er irgendwo liegt, das verstehen auch Kinder die hier zu Besuch sind.

    Stresspinkeln im Haus wird denke ich auch oft unterschätzt... von Verwandten der Rüde hat auch angefangen reinzupinkeln. Die Situation war die, er war da bevor die 2 Kinder kamen. Der Hund wurde eher als Ballast angesehen, es wurde nicht mehr regelmäßig mit ihm rausgegangen (Garten zum Lösen war vorhanden), durch das reinpinkeln wurde die Ablehnung noch schlimmer und eine Abgabe stand permanent im Raum. Zudem hat ein Kind ihn auch oft geärgert. Genau das habe ich Denen auch gesagt, dass es dem Hund dort einfach nicht gut geht und sie jetzt anfangen müssen sich angemessen zu kümmern oder die Entscheidung treffen, ihn abzugeben, weil ich auch mehrfach gefragt wurde, ob ich den Hund nicht nehmen möchte. Jetzt, nachdem die besser organisiert sind und auch der Hund wieder regelmäßig seine Spaziergänge bekommt und man nun auch weiß, dass man ihm Unrecht getan hat und ihn zeitweise nicht sehr nett behandelt hat, hat sich das Pinkelproblem erledigt. Auch das Kind hat mittlerweile gelernt, dass der Hund nicht getreten und nicht gepiesackt wird. Der Hund war da ca. 5 Jahre alt.

    Meine Hündin hatte auch lange erhöhte Bauchspeicheldrüsenwerte. Aus verschiedenen Untersuchungen habe ich mitgenommen, dass auch andere Sachen die Ursache sein können. Bei ihr war es letztendlich so, dass sie in bestimmten Situationen zuwenig Cortisol produziert, die Werte zwar immer im Normalbereich waren, aber oft - nicht immer - im unteren Bereich. Über lange Zeit hinweg haben wir viele Blutuntersuchungen wegen der Bauchspeicheldrüse gemacht und der Ärztin bei der wir jetzt sind, fiel es dann auf. Kein klassischer Addison. Das haben wir auch testen lassen. Ich war mit ihr auch zur Endoskopie und die Ärztin dort erklärte es so, dass die Bauchspeicheldrüse auch schnell mal „eingeschnappt“ sei, mal von rechts, mal von links einen Schlag mitbekommt.

    Alles Gute!