Beiträge von lotuselise

    Genau das meinte ich ja mit Gütesiegel. Darin z.B. "nicht weichgespült" mit aufzunehmen, indem man z.B. betont, dass man auf die rassespezifischen Eigenschaften und Triebe besonderen Wert legt.
    Sich ganz bewusst von Schönheitsidealen distanziert zu Gunsten von Gesundheit und Charaktereigenschaften.

    Spätestens wenn die "Rein-auf-Optik-Züchter" aufgrund ihrer verarmten Genpoole kleinlaut anklopfen müssten, dann hätte man gewonnen - und gleichzeitig wirklich was Gutes für die einzelnen Rassen getan....

    und das, obwohl man vielleicht bei den "Schönheitswettbewerben" eben nicht auf dem Treppchen stehen würde
    1. weil man das gar nicht nötig hat
    2. weil es uninteressant ist...

    Sagt mal, gibt es denn keine Möglichkeit eine dieser Futterstellen langsam zu umzäunen, so dass man irgendwann wirklich zu machen könnte?

    Oder eine Futterstelle, die man irgendwo anlegen könnte, z.B. Schrebergarten, leerstehendes Gebäude mit Grundstück. Einfach was, wo man nach einer gewissen Zeit auflauern und die Türe / das Tor schließen kann und man hat sie??

    Hey aber das, was Ihr beschreibt, finde ich eigentlich schade. Nämlich kampflos aufzugeben, zu resignieren.
    Ist bei der ganzen Züchterverbandsgeschichte denn so gar keine "eigene Nische" möglich??
    Züchter verschiedener Rassen, die ihre eigenen Kriterien festlegen und sich zusammentun.
    Ganz bewusst sagen: wir erstellen uns z.B. ein eigenes Gütesiegel mit bestimmten Kriterien.
    In ihm könnte man ganz gezielt bestimmte Dinge z.B. Deinen Wesenstest festlegen.
    Und ich wette, nach einer gewissen Anlaufzeit hätten sie ihre Kundschaft und keine Absatzschwierigkeiten.
    In dem z.B. super Diensthunde, Blindenhunde usw. rauskommen, die wiederum als Referenzen dienen....
    Geht sowas denn gar nicht??
    Ich denk es geht um eine Lobby und ich glaube auch, dass man sich eine solche aufbauen kann.
    Auf jeden Fall besser (auch und besonders für die Hunde) als den Kopf in den Sand zu stecken.....

    Schnauzer
    was ich ganz interessant finde zum Thema Schnauzer, waren diese Beiträge in dem Forumhttp://www.schnauzer-pinscher-portal.de/portal/board10…pus/index8.html
    Interessant dabei fand ich, dass der Schnauzer ganz offensichtlich vielfältige Talente und Ausprägungen hat.
    Noch spannender wäre es natürlich , z.B. von entsprechenden Linien dieser Hunde etwas zu erfahren, falls Du z.B. mehrere dieser Hunde dort kennst.....

    Es ging ja nicht drum, fundierte Auswahlkriterien grundsätzlich in Frage zu stellen.
    Sondern nur um die Frage, ob, wenn man einen Stammbaum kennt, es tatsächlich eine Garantie für die gewünschten Eigenschaften gibt.
    Und falls es die nicht gibt, was passiert dann mit dem "Versager"?? Geb ich ihn weiter als "Griff ins Klo" oder passe ich mich dann an und werfe vielleicht die eine oder andere Vorstellung und meine Träume über Bord??

    Byron
    DAS ist jetzt aber gar nicht lustig, weil es mir schon die ganze Zeit im Hinterkopf rumschwirrt...
    Ich hab hier
    1. einen Handwerker mit Leib und Seele
    2. einen, der studieren gehen will, Buchhalternase oder Finanzbeamter werden will
    3. einen vollsozialen im Zwiespalt zwischen Hubschrauberpilot und Rettungsassistent
    Die sind alle drei so verschieden, wie sie nur sein können. Und das bei den gleichen Eltern. Ich weiß das genau, weil ich die Mama bin :D

    Von daher bin ich eigentlich froh, dass meine Ansprüche einerseits so gering sind und ich andererseits mich gerne auf jedes Abenteuer einlasse..... mach ich mit Ü-Ei-Hund genau so....für mich ist das eigentlich total schön so. Die Überraschungen sind Herausforderung, spannend und lustig - aber nie eine Enttäuschung......

    von "Ihm" hat hier niemand geredet.

    Zwar OT, aber irgendwie doch nicht, sehr bezeichnend was die "Irrungen und Wirrungen" der Menschheit bezüglich Schönheit und Wert angeht.
    Bestimmte markante Gesichtszüge sind hässlich, abfallende Hinterteile sind schön. Barbie und Schäferhund - so weit auseinander - und doch so nah beieinander.
    Die Menschen haben und hatten einfach nen Knall, was das angeht.

    Da bleibt nur die Option sich auf die "inneren Werte" zu konzentrieren. Ganz einfach, bei der Auswahl der Lebewesen, mit denen man sich umgibt, egal ob Mensch oder Tier. Dann kann man auch mit den Eigenschaften leben, mit den Ecken und Kanten umgehen.

    Diese Akzeptanz von "manchmal ein bißchen schwierig* im Umgang", aber trotzdem absolut liebenswert. Das täte der Hundezucht auch gut. Dieses "Weg" von oberflächlicher, "makelloser Schönheit um jeden Preis" (wer auch immer das definiert)

    *wobei das Schwierig durchaus einen Trieb bedeuten darf, den der Mensch letztendlich wieder besonders schätzt...

    Wir haben zur Terrasse auch ein normales Kindergitter, das ich reinklemme. Wenn nur wenig an Höhe fehlt, dann schraub halt Möbelfüße oder was ähnliches drunter, eben so, dass Hund auch nicht drunter durchkommt.
    Sowas wie hier: http://cgi.ebay.de/Turgitter-Klem…=item895f51d85a find ich fast noch besser, denn man kann es fest drinlassen und hat eine Türe zum Durchgehen... Höhe 79cm
    Die Kategorie dazu heißt: Baby >Sicherheit > Tür- und Treppenschutzgitter

    Ich glaube, das wird so ein typischer Fall werden, wo wir dann überrascht und fassungslos über den Täter sind.
    Wenn es denn überhaupt ans Tageslicht kommt.
    Selbst wenn die vier Hunde in verschiedenen Zwingern untergebracht waren. Ich glaube nicht, dass Hunde, wenn sie einen Artgenossen um sein Leben kämpfen hören, gelangweilt vor sich hindösen.
    Dabei lassen wir die zwei Welpis mal außer Acht.
    Und wer würde sich in die Gefahr begeben, dort überhaupt reinzugehen? Gift z.B. wäre viel einfacher gewesen.
    Das sieht mehr nach einer "Demonstration" aus, Rache, Hass oder wie auch immer. Eben nicht, nach dem "typischen" Hundehasser, der möglichst viele für ihn verachtenswerte Kreaturen "weg" haben will.
    Wir werden sehen....