Beiträge von lotuselise

    Hi Gerd,
    erstmal willkommen im Forum hier.
    Sorry, dass ich erstmal über Deinen Beitrag schmunzeln musste und ihn für mich erstmal in die Kategorie "Auskotz-Thread" gepackt habe.
    Nun gut, wir wissen jetzt, was Dein Hundi so alles anstellt.
    Wir wissen, dass es Dir nicht gefällt

    aber

    was Du uns außer ein oder zwei Ausnahmen vorenthalten hast, ist: Was tust Du? bzw. was hast Du bereits dafür getan, um Deinen Hund zu motivieren so zu handeln, dass es Dir gefällt??????????????????

    Hallo Weltenwanderin,
    ich würde jetzt noch nicht zum Trainer gehen. Lass die Maus erstmal richtig bei Dir ankommen. Freilauf ist wichtig, aber muss auch nicht sofort sein. Geh es doch einfach langsam an:
    1. an der Leine gehen üben
    2. sie dran gewöhnen, dass DU und nur DU alle Kontakte für sie regelst. Das heißt evtl. Bogen laufen etc. Es bedeutet auch, dass sie sich auf Dich verlassen können muss, gibt ihr Sicherheit gegen die Angst.
    3. Zum Austoben Hunde zu Dir zum Spielen in Deinen Garten einladen: es reicht auch ein Kumpel, den sie mag, auch gemeinsame Gassigänge sind gut.
    4. richte für die Katzen einen "Fresstisch" ein. Da kommt sie nicht hoch. Auch die Tiere brauchen Zeit sich aneinander zu gewöhnen.
    5. Schleppleine würde ich erstmal nur zum Absichern bei Abrufübungen verwenden und das auch nur ohne Ablenkung - also nicht, wenn drum herum was los ist.
    6. Für Dich: beobachten, vorausschauen und das ganz genau...... auch wichtig, falls Du merkst, dass es ohne Trainer gar nicht geht.

    Was ich jetzt auf keinen Fall schon fordern würde, ist:
    1. Bedingungslose Akzeptanz der Katzen z.B. beim Fressen
    2. an der langen Schleppe zu sein bei unsicheren Begegnungen
    3. ungesicherter Freilauf
    4. überleg Dir das nochmal mit dem "Fuß", im Moment dürfte eine gute Leinenführigkeit doch reichen.

    Wie lange? So lange, bis Du merkst, dass ihr beide den "richtigen Draht" zueinander gefunden habt....

    Nun ja,

    Zitat

    auf jeden Fall sind wir eigtl. glücklich mit ihm. Er hat sich schon gut eingelebt und auch vom Charakter her ist er echt ein schatz.


    Verlier das nicht aus den Augen und schenk ihm dafür Geduld und Zeit sich einzuleben. Unsere hat echt lang gebraucht bis sie wirklich mal entspannt geschlafen hat.
    ......

    Zitat

    Also.. Er kennt halt noch keine Grundkommandos und ist generell noch ein bisschen ja wie sagt man ungehorsam (Also er hat die "Benimmregeln" ja noch nie gelernt undso..)


    Er kennt also keine "Menschenregeln", deshalb denkt und handelt er noch nach "Hunderegeln"

    Zitat

    Wir haben noch so unser Problem mit der Rangordnung.
    Er denkt er wäre der Chef hier im Haus und wenn man mit ihm schimpft und ihn in seine Schranken weisen will Beispiel: Er hat ja ein Körbchen das er auch akkzeptiert und er schläft auch drin und es ist auch eigtl. alles gut, nur wenn ich sage er soll drin bleiben und er kommt raus dann gehe ich einen schritt auf ihn zu und dann weiß er auch: "Aha,ich muss drinbleiben". Nur manchmal fängt er dann an mich oder meine Mutter anzuknurren und auch zu schnappen um uns halt zu drohen.


    Du bist groß und beugst Dich vor, das ist für viele Hunde eine Bedrohung. Dementsprechend reagiert er darauf. Woher sollte er es auch besser wissen?

    Zitat

    Wir wissen das es an uns liegt, an unserer Erziehung und fragen deshalb was wir machen können damit sich auch diese Situation bessert.
    Lg Kim


    Alles braucht Zeit. Frag mal Deine Mom. Und es braucht eine Basis. Die ist Vertrauen. Das muss er erstmal zu Euch bekommen. Dann fängt die Erziehung an. Alles, was Du an Regeln für Deinen Hund aufstellst, muss er erstmal begreifen. Du kannst ihm ja nichts erklären.

    Egal, was Du ihm beibringen möchtest: versuche es nie als Befehl eines Chefs, sondern als freundliche, aber bestimmte Aufforderung und vergiß nie ihn zu loben.....mit oder ohne Leckerlie...

    Es ist eigentlich für mich egal welche Gruppierungen ich gut oder schlecht finde. Ich denke die Mehrheit der Bevölkerung ist immer für den "goldenen Mittelweg". Dort bleibt sie so lange bis Notstände auftreten. Das war damals so, das ist heute nicht anders.

    Dann wird "Protest" gewählt oder in ein "vielversprechenderes Parteiprogramm" gewechselt. Nicht aus Uninformiertheit, sondern um wenigstens an der Wahl teilzunehmen, denn es nicht zu tun bringt keine Veränderungen.

    Veränderungen, das ist das Stichwort überhaupt. Die Mitte kann einfach nur tatenlos zusehen, wie der Ruf nach Veränderung sich nach Rechts oder Links auswirkt oder sie begreift, dass hier Handlungsbedarf besteht.

    Eine "poplige" Spende ist hier der Aufreger des Tages. Traurig aber wahr. Hier ist auch erwähnt worden, dass die Tierheime im Stich gelassen werden. Auf der anderen Seite wird versucht hier neues Wählerpotential zu gewinnen: Leute, denen das auch stinkt. So einfach ist das.

    Dabei wäre der einfachste Weg die Tierheime anständig aus der Mitte heraus zu unterstützen. So, dass jeder, der sie gewählt hat, schon gar nicht auf die Minispende angewiesen sein und diese belächeln könnte.

    Es stört mich, dass die "Geschichte" immer erst bei dem Herrn und einem Ermächtigungsgesetz anfängt.
    Wir dummen Bürger sollten schließlich was draus gelernt haben..... aber was hat unsere Regierung daraus gelernt??

    Die Bevölkerung samt Tieren so weit in die Sch..... reinzureiten bis vor lauter Verzweiflung und Hoffnung auf Veränderung dem nächsten "Vielversprechern" hinterhergerannt wird???

    Zitat


    Und ich habe das Gefühl, das viele diese "rechten Kameradschaften" unterschätzen. Die haben schon lange nix mehr mit "ewiggestrig" zu tun, nix mit Hitlerbärtchen etc. Zum Teil haben sie sehr "sozialistische" Ansichten (die Reichen einschränken, Sozialstaatlichkeit erhalten, Globalisierungskritisch... mit der "kleinen" Einschränkung, dass das alles nur für die richtige Hautfarbe gilt). Diese "Erlebniswelt" zieht viele Jugendliche an, die bis dahin mit der "rechten Szene" wenig zu tun haben wollten. Gleichzeitig sind diese Kameradschaften sehr gewaltbereit. Sie haben sehr gute Strategien um an "Nachwuchs" zu kommen. Sie schaffen ein Gemeinschaftsgefühl (z.B. durch Aktionen wie eine Spendenübergaben an ein Tierheim), in dem irgendwann nur noch die Gruppe zählt. Da wieder rauszukommen ist extrem schwierig. Vor allem da eine richtig gehende "Gehirnwäsche" stattfindet.


    ich hab vor den rechten Kameradschaften nicht mehr oder weniger Angst wie vor den grauen Wölfen. Ganz einfach. Aber ich denke wir sind immer noch eine Demokratie: jeder Bürger wählt seine Partei aus einem für ihn wichtigen Grund. Wenn diese wichtigen Gründe z.B. die Festübernahme von Zeitarbeitern sind oder freie Eintritte für die Kinder in Freizeiteinrichtungen und Öffis - dann muss ich die akzeptieren ohne zu verurteilen.

    Zitat

    Was mich aber generell interessieren würde:
    Wo liegen denn dann eure Grenzen? Was würdet ihr nicht mehr annehmen? Oder heiligt der (Tierschutz-)Zweck alle (Spender-)Mittel???


    Kann ich ganz genau sagen: wenn ich dafür meine Seele verkaufen müsste. Es gäbe z.B. mit Sicherheit kein Bild von der Futterspende mit mir als TH-Leitung und ner Parteiflagge im Hintergrund..

    ich würde das Geld fürs Tierheim nehmen und fertig....

    weil ich denke, es ist ziemlich naiv Spenden nach moralischen Wertvorstellungen zu sortieren. Wie soll denn das aussehen? Vor der Spende ein Bewerbungsformular mit extra-Feld: "politische Gesinnung"?

    Wer sortiert denn die Spenden aus nach:
    - der schlägt seine Frau
    - der vernachlässigt sein Kind
    - der besch..... seine Kunden mit überteuerten Rechnungen
    - der mobbt einen Kollegen aufs Übelste
    - die hat die vierte Abtreibung hinter sich

    .....das waren nur Beispiele. Aber was macht eine Spende von solchen Leuten besser oder annehmbarer als eine Spende vom "Verein der verquerten Gehirnwindungen"??

    Also ohne Druck auf die Seiten die Schnauze packen interessiert unsere Maus auch kein Stück.

    Gehört bei uns oft zum Blödeln dazu: da wird mal mein Haar"gummi" (so n weiches Teil halt) über die Schnauze gestülpt und "böser Hund bekommt nen Maulkorb gespielt" oder als Rache, wenn sie bei mir nen Totschlabberversuch im Gesicht startet, dann bin ich dran, halt ihr kurz das Maul zu, damit die Zunge nicht raus kann und geb ihr n Bussi auf die Nase (ne, das ekelt mich nicht) und dann gehts wieder weiter mit Spielen....

    ist halt schwer zu beschreiben - es wird gelacht, geblödelt und auf dem Boden rumgerollt.

    Der Hund, der sich von keinem Fremden anfassen lässt und Menschen gegenüber so mißtrauisch ist - der lässt sich durchknuddeln, am Halsfell in den Schlaf kraulen (im Fell mit den Fingern kramen), legt sich auf den Rücken und streckt die Vorderpfoten, die Hinterbeine abwechselnd.

    Alles, was wir erreicht haben, war keine Selbstverständlichkeit - warum sollte ich irgendetwas tun, dass das anders werden lassen könnte??

    Ich habe mit ja geklickt:
    Das ganze hat für mich zwei Seiten des "ja" für Tritt:
    1. ich bin seit diesem Thread sehr viel strenger mit meinem eigenen Hund geworden. Egal, welcher fremde Hund in Sichtweite kommt - sie wird grundsätzlich jetzt immer angeleint, selbst wenn der andere noch frei ist....
    2. Meine ist erst zwei mal mit einem anderen Hund richtig "aneinandergerumpelt". Da sie Julius K9, Ruffwear oder ihr Blaire mit Griff trägt, hab ich sie jedesmal "rausgehoben". Dann war Ruhe. Hätte der andere Hund nachgesetzt und wäre an mir noch hochgesprungen, wäre mein Knie gekommen und ob dann der Fuß noch ausgefahren wäre oder nicht kann ich so einfach nicht sagen.
    Ansonsten konnten wir bis jetzt alle Angreifer mit resolutem Entgegentreten und Wegschicken in den Griff bekommen und ich hoffe, dass das auch so bleibt....