Da bin ich ja megafroh, dass ich meinen armen Hund so vermenschliche.
Ein Welpi ist für mich erst mal ein felliges Baby und der Aufwand ist durchaus vergleichbar.
- ob ich jetzt eine Wohnung welpensicher oder krabbelkindsicher mache ist doch egal
- ob die Ecke vom Schrank abplatzt weil das Kleinkind mit dem Bobbycar dagegen scheppert oder der Hund ne Ecke abknabbert ist auch egal - ist was kleines im Haus geht halt mal was kaputt, so ist das eben.
- Schlafmangel mit nem Baby ist auch was ganz normales, da muss man durch, das geht vorbei
So, und nun kommt die Box ins Spiel und die entspricht einem Laufstall für mich:
- Kurzzeitparkplatz, wenn ich kurz was erledigen muss und nicht aufpassen kann z.B. Duschen
- sichere Aufbewahrungsmöglichkeit, wenn ich merke ich brauch jetzt mal fünf Minuten zum Durchschnaufen sonst explodier ich
- ich möchte mal schnell und effektiv den Boden putzen.
Dann gibt es noch die Box als gut zu reinigende Kuschelhöhle
- man kann sich drin verstecken, wenn man seine Ruhe haben will
- man fühlt sich geborgen
Gut, diese zwei Aspekte kann man damit verbinden, wenn Hund z.B. bei Besuch ausflippt: es gibt diesen Ort, da starrt Dich keiner an, spricht Dich keiner an. Das soll aber keine Strafe sein, sondern eher die Option einen bestimmten Ort aufzusuchen, an dem man vor dem unliebsamen Eindringling in Sicherheit ist. Ein Quadratmeter absolutes Hundeeigentum - dafür braucht man das andere nicht zu verteidigen als Lernziel. Find ich keine schlechte Lösung soweit.
Ein Problem hab ich allerdings mit der Tür. Sie sollte eigentlich immer offen sein, bzw. nur kurzzeitig geschlossen werden wenn es gar nicht anders geht. Ist nichts anderes für mich, wie wenn ich meinen Hund vor dem Bäcker kurz am Haken parke.
Aber das ist meine persönliche Einstellung: es gibt auch Leute, bei denen sitzen die Kinder stundenlang im Gehfrei oder im Laufstall. Beides ist wahrscheinlich rechtlich in Ordnung. Aber eben nicht mein Weg.