Beiträge von lotuselise

    Find jetzt nicht, dass es unbedingt immer was mit Giftspritzen und oberlehrerhaft zu tun hat.
    Es gibt halt manchmal Threads, bei denen einem manchmal echt der Geduldsfaden reißt. Wo man nur noch postet, weil die schrägen Ansichten nicht das non-plus-ultra werden sollen.

    Wenn hier jemand schreibt: "ist ja halb so wild Hundi mit der Zeitung mal eine draufzuhauen".... dann bin ich da vehement dagegen.

    Je mehr man mit Hunden zu tun hat, desto mehr bekommt man auch mit. Na toll, Nachbars Dobi hat mir die Hand gelocht weil er Angst vor Händen hat, hab ich schon gesehen wie sie eine auf die Schnauze vom Herrchen kassiert hat. Es gibt auch Hunde, die fallen regelrecht auf den Rücken, sobald man einen Schuh nur in die Hand nimmt.

    Die Realität ist aber auch, dass ich mit meiner Maus im Bett rumblödel, mein Nackenkissen nehme und auf ihr damit rumbatsche. Wie ne Kissenschlacht halt....

    Aber was soll ich dann in einem Beitrag posten? Hau Deinem Hund doch mal ein Kissen um die Ohren, meine findet das auch super lustig?

    Oder vertrete ich die andere Seite?
    Schon alleine aus dem Grund heraus, dass ich den anderen Hund eben nicht kenne...?
    Bleibt doch oft gar nichts anderes übrig - ich werde nen Teufel tun Tips abzugeben, die in irgendeiner Form nach Hnten losgehen können......

    ....und ich denke das geht vielen hier so.

    Zitat


    In dem Fall hier Ghetto-Denken oder Arroganz zu unterstellen finde ich sehr gewagt.
    Können doch alle möglichen Gründe gewesen warum es so passiert ist wie es passiert ist :???:

    Das war bildlich gemeint und auf nen Songtext von Sido bezogen, der Refrain lautet:
    Meine Stadt mein Bezirk mein Viertel meine Gegend meine Straße mein Zuhause
    Mein Block! Yeah!

    und das ganze mal umgewandelt in:
    mein Radweg, meine Gassistrecke, mein Nordic-Walking-Pfad, meine Trimmdich-area, mein Spazierweg - und dann hast Du genau das was auf einem Weg mit zwei Metern Breite jedes WE passiert.

    ;)

    Ist für mich überhaupt kein Argument, das was Du schreibst. Mir geht diese Aggro-Denken sowas von auf den Geist: "Mein Ghetto, meine Straße, mein Block, yoh, yoh"
    Und erst Recht ist es mir egal ob das ein Hundelaie, Hundeprofi oder was auch immer ist.

    Wenn ich einen Mitmenschen um etwas bitte, wobei ihm kein Zacken aus der Krone fällt, was nichts kostet, dann kann er das auch machen. Das ist umgekehrt genauso. Wenn einer mit ner Einkauftüte rechts und links in der Hand mich darum bittet ihm die Tür aufzumachen. Mach ichs dann oder brech ich ne Diskussion vom Zaun, dass er auch beide Tüten in eine Hand nehmen kann und dann eine frei hat um sie selbst aufzumachen?
    Nö, mach ich nicht.

    Und das trifft genau so zu, sobald ich mich als Mensch und auch als Hundehalter in der Gesellschaft bewege.
    Das hat auch die TS getan, darum gebeten, dass der andere Hund kurz während des Passierens angeleint wird.
    Und sie braucht nicht erklären, ob und dass ihr Hund leinenaggressiv ist oder ne ansteckende Krankheit hat oder was auch immer.

    Es geht um die Arroganz mancher Menschen, die nichtmal die kleinste Bitte erfüllen wollen weil sie sich selbst für den Nabel der Welt halten. Und das werden leider immer mehr.

    Und darüber könnte ich auch manchmal k......

    Woher das kommt weiß ich nicht. Ob meine Erklärung, die ich für mich gefunden habe stimmt, weiß ich auch nicht.
    Ich hab hier eine junge, erwachsene Hündin, die meint, jedem oder allem, was sie sch.... findet, müsste sie dies lautstark mitteilen.
    Ich bin derjenige, der ihr gerade beibringt, dass das nicht nötig ist:
    "Offizielle Begründung: ich kann auch nicht jedem, der mir nicht passt eine reinhaun oder ihm sagen was ich von ihm halte".
    Das bring ich grad meinem Hund bei - und es klappt gut.

    OT Birgit, Du hast bestimmt keine Funkmaus, sondern eine mit Kabel - dann bist Du Kabelleinenaggro ;)
    Sorry, aber ich schmeiß mich grad weg :lachtot: ENDEOT

    Ich treib jetzt mal Deinen Ratschlag auf die Spitze: Du meinst echt alle Leute, die nen Leinenaggro-Hund haben sollen sich nicht so anstellen und einfach weitergehen dann löst sich das Problem von alleine??

    Meine ist zwar nicht leinenaggressiv, hat aber die Neigung aus Unsicherheit bei unliebsamen Begegnungen "erst mal ein Faß aufzumachen "Hallo, ich bin auch groß, gefährlich, habe Zähne".

    Dann fängst Du an zu üben: der Lerninhalt ist auch bei mir: "Hintern runter, gucken, abwarten". Ergebnis: Kein Grund sich aufzuregen, alles halb so wild und geht vorbei. Sitzen ist nunmal was ruhigeres als Stehen oder Gehen. Beim Sitzen kann ich nicht lauern, nicht fixieren und es bedeutet: Ruhe, ruhig bleiben.

    Ich finde das ist sehr viel klarer zu handeln als ein Vorbeigezerre von einem austickenden Hund. Noch blöder, wenn der andere hinterherläuft.

    Außerdem habe ich beim Sitzen viel besser die Möglichkeit zu blocken oder den anderen Hund wegzuschicken. Auch ein Teil des Lernzieles: Frauchen regelt das, ich hab mich im Hintergrund zu halten.

    Wie willst Du das denn beim Vorbeizerren regeln.

    Zitat

    Ihr seid alles solche perfekten Hundehalter das euch so etwas natürlich niiiiiiiemals passieren würde.
    Wenn eure kleine Welt dann doch mal zum wackeln gebracht wird, weil ein fremder Hund sich unangeleint nähert wird zum Krieg geblasen.
    Der andere Hund war scheinbar nicht aggressiv. Er war wohl nur neugierig was sich da denn versteckt.
    Es wird immer ein Drama um solche Kleinigkeiten gemacht...ich werd 's nie verstehen.

    Die Kleinigkeit ist dann keine solche mehr, wenn Du einen Leinenaggro-Hund hast, mit ihm monatelang trainierst, es endlich geschafft hast, dass er ruhig bleibt und absitzt.... und Dir dann ein Zwischenfall sämtliche Trainingseinheiten durch eine Unbedachtheit zunichte macht.....

    es gibt einfach Dinge, die einen echt ärgern. Ich hatte neulich auch mal den Wunsch einem Radfahrer den Hinterreifen wegzutreten. Bei uns ist am See entlang ein Spazierweg. Der ist so breit, dass ein großer Traktor dort entlangfahren kann. Der Weg ist in den Radspuren aufgetaut, in der Mitte lag noch Schnee /Eis. Wir hatten Hund an der Leine und uns kam ein Radfahrer entgegen. Hund absitzen lassen. Ich lief/stand hinter meinem Mann in der Spur. Der hatte gar keine Ambitionen auszuweichen, ist auf seiner Spur geblieben und hat sich an uns vorbeigequetscht, denn auf oder über den Schnee zu fahren hat er sich nicht getraut. Hinter uns und ihm entgegen kam ein anderer Radfahrer.

    Ich bin gerne rücksichtsvoll, ich gehe gerne auf die Seite. Wenn kein Platz ist, lass ich den Hund absitzen und bleibe stehen. Aber die Anspruchshaltung der anderen ist manchmal der Hammer: einem Radler gehört die Spur rechts, dem anderen die linke und ich soll auf dem Eis laufen oder gleich in die Büsche springen.

    Ein Radfahrer hat das ganze mal ziemlich treffend einer Bekannten entgegengebrüllt:
    "DAS IST MEIN WEG - ICH FAHR HIER IMMER!!!!!"
    Alles klaro.

    Aber es gibt auch andere: Familie mit zwei Kindern kommt auf dem Rad / Fußweg entgegen. Ich denk mir schon: "Oh, die Kids eiern aber noch ganz schön, hoffentlich kommen die an uns vorbei". Hund absitzen lassen und alle vier haben sich bedankt. Sowas gibt es auch - und das ist der Grund warum man auch weitermacht........

    was mir spontan auffiel ist, dass das Ausführen der Befehle auf Distanz klappen muss - davon sind wir noch gefühlte eine Million Lichtjahre entfernt, Hut ab.

    Im Umkehrschluss, wenn man Hüten als Jagen ohne "finalen Schuss" betrachtet: dann könnte eigentlich nur ein Hund erfolgreich hüten, der absolut kontrollierbar z.B. bei Wildsichtungen im normalen Hundealltag ist.

    Wäre dann vielleicht doch so etwas wie ein vorab-Kriterium. Wer beim normalen Gassi nicht 100%ig kontrollierbar ist - bei dem kann das Hüten bzw. das Hüten lernen eigentlich gar nicht funktionieren.

    Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler drin?

    flying
    gibt es eigentlich eine Möglichkeit den "Hütewillen" vorab mal zu testen?

    Ich beschreib mal kurz was ich meine: wenn wir zu fünft unterwegs sind z.B. bei Wanderungen querfeldein, und wir laufen nicht gemeinsam einen Weg entlang, dann ist Hund immer auf Achse zwischen den einzelnen Personen. Wehe einer bleibt mal zurück weil er mal muss. Dann wird bei dem stehen geblieben und gewartet bis er nachkommt.
    Ich find das hütig und komm mir jedesmal vor wie ein Schaf - ist das hütig?
    Dieses von einem zum anderen und ja keinen verlieren?