Beiträge von lotuselise

    Nö leider nicht mehr. Unser Kater kam auf Pfiff, ging nachts bei den Kruppanfällen meines Sohnes mit spazieren und der einzige Platz, von dem aus er unsere Mausli belagern durfte, war das Waschbecken. Mehr war nicht erlaubt:
    Gegenüber auf dem Regal stand der Mausekäfig:

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    Aber eigentlich ist das doch ungerecht:
    Der kleine Wauz, der nichts macht, fliegt in die Kiste. Das böse Katzentier, welches den Angriff startet, bleibt frei.
    Jetzt mal rein erziehungstechnisch betrachtet, müsste doch die Katze in die Kiste fliegen und nicht der Hund in "Schutzhaft" genommen werden.
    Wo ist denn der Lerneffekt für die Katze dabei? Ich kann machen was ich will und der Trottelhund wird dafür eingesperrt.
    Also logisch ist das irgendwie nicht.....

    Nö, allgemein....
    ich hatte auch schon überlegt mir ne Box anzuschaffen weil mein Hundi Besuch hasst. Mittlerweile hab ich sie soweit, dass sie auf ihren Platz geht, wenn ich das sage. Dann liegt sie da, ist still und es passt. Aber wehe der Besuch schaut sie an oder spricht sie an, dann wird erst geknurrt und dann gebellt.

    Deshalb dachte ich es wäre eigentlich nicht schlecht so eine Box zu haben, wo die Situation einmal geklärt wird (Besuch kommt, wird auf den Platz geschickt) und dann die weitere Kontaktaufnahme einfach ausgeschlossen ist.

    Und weil ich auch zu den Giftspritzen hier gehör, hab ich mir gedacht - ich wünsch mir die Box von meinen schwer- bis unerziehbaren Besuchern zum Geb.tag... ;)

    Gibt doch keinen Grund aufeinander rumzuhacken und Wortklauberei zu betreiben.

    Wenn jemand schreiben würde: ich hab meinen Welpi nachts zum Schlafen in die Box getan, weil ich, wenn ich nicht mindestens sechs Stunden durchschlaf am nächsten Tag total neben der Spur, stinksauer bin, hab Kopfschmerzen und für nix mehr Nerven, außerdem kann ich mir beruflich keinen Fehler erlauben, dann muss es für mich auch irgendwo ok sein.

    Aber die Box soll eben nicht zum Allheilmittel gegen unliebsame Eigenschaften oder Begegnungen von Hunden erklärt werden, tagsüber oder nachts ist mir dabei egal.

    Interessant ist trotzdem die Frage: welche Alternativen zum "Boxenstop" hätte es gegeben?

    Ne Schnegge, das ist ganz normal und das tut jeder Mensch:
    Auszug aus:http://www.wiebke-hoersysteme.com/ohr2.html

    Zitat

    Der Aufbau und das Arbeiten des Ohres, die Voraussetzungen für unser Hören
    Die Fähigkeit zur subjektiven Hervorhebung (auditive Diskrimination)
    In der 1. Stufe blendet der Mensch mit Hilfe der subjektiven Hervorhebung (auditive Diskrimination) Töne, welche als weniger wichtig eingestuft werden sollen, weitgehend aus oder er verdrängt sie in den Hintergrund. Zugleich wird die Wahrnehmung auf jene Töne und Schallquellen konzentriert, die man wirklich zu hören wünscht.

    Üblicherweise kann er sich im Geräusch- und Stimmengewirr eines öffentlichen Lokals auf bestimmte Gesprächspartner fixieren. Für den Schlaf gilt dies auch. Hier werden selbst relativ laute normale Geräusche -wie beispielsweise die Lärm-Emissionen eines vorbeifahrenden Zuges - nicht gehört. Umgekehrt lassen uns relativ leise Warngeräusche aus dem Schlaf aufschrecken.

    Was nichts anderes bedeutet, als das man sich selbst auf "Katzenfauchen = wichtig" programmieren kann.

    An der Stelle bin ich mal wieder echt baff. Kennt hier eigentlich niemand den "mütterlichen Leichtschlaf"??
    Tja, lacht da nur drüber aber ich hab echt Jahre gebraucht um wieder schlafen zu können ohne jeden Huster der Jungs zu hören - ich hätt also mit Sicherheit mitbekommen, wenn da ne angehende Keilerei neben meinem Bett im Gange wäre. Spätestens beim Fauchen wär ich senkrecht im Bett gestanden. Aber wahrscheinlich hab nur ich ne Macke - ich kann auch - mir am Abend eine Uhrzeit vornehmen und genau zu diesem Zeitpunkt aufwachen....
    Hmmhh....

    Rausreißen aus dem Alltag hieße: ich müsste sie irgendwo hinbringen während der vier Stunden, in denen sie eigentlich sowieso pennt. Noch dazu wo sie mit Fremden ein echtes Problem hat. Sie bleibt zwar in der Wohnung ohne Prob alleine - aber woanders alleine ohne uns ist ne Katastrophe.

    Ich glaub nicht, dass das zu menschlich gedacht ist. Wir haben unsere ja erst mit zehn Monaten bekommen. Keine Ahnung wie sie stubenrein geworden ist - sie war es auf jeden Fall. Und als das passiert ist, kam sie beschwichtigend angekrochen. So hatte ich sie bis dato noch nie gesehen.

    Das soll kein Pro- und Contra Hundeklothread werden. Es geht nur darum zu zeigen, dass bestimmte Umstände manche Maßnahmen durchaus rechtfertigen könn(ten) ohne gleich einen Standard draus zu machen. Mehr nicht.

    Ich fänd das mit dem Notklo auch nicht wirklich schlimm. Ich geh an zwei Vormittagen in der Woche arbeiten - ca. 4 Stunden, in der Zeit pennt meine Hündin. Ich weiß es weil sie immer extrem "käselt" wegen ihren Pfoten. Wenn ich nach Hause komme, dann riecht der Bauch noch nach Käse, also war sie zusammengerollt.

    Mal angenommen in ein paar Jahren arbeite ich noch genauso, aber meine Hündin kann nicht so halten wie sie möchte aus Alters- oder Krankheitsgründen, wäre ja egal.
    Ich würde ihr eher die Zusatztoilette anbieten statt sie aus dem Alltag rauszureißen...... und das wäre ok für mich.

    Ich hatte sie einmal ganz am Anfang in der Arbeit früh morgens dabei und ich wusste nicht, dass sie so Durchfall hat - der ist über Nacht gekommen. Sie hat in meiner Arbeitsstelle eine Lache auf den Boden gekackt. Was ich da gesehen hab, war ein am Boden zerstörter Hund, sie war total aufgelöst über das Malheur. Nach dem Aufwischen war ich erst mal beschäftigt mit Hund trösten, sie tat mir so leid....