Beiträge von lotuselise

    Das wird immer so sein, wenn man ein Gesetz hat, das noch gesunden Menschenverstand erwartet:

    - auf der einen Seite ist es gut, weil man eben nicht in bestimmten notwendigen Situationen mit dem Gesetz in Konflikt kommt.
    - auf der anderen Seite richtig mies, weil man kaum eine Handhabe bei Mißständen hat.

    Ganz ehrlich, dieses Niveau der Diskussion geht mir echt auf die Nerven. Keine Ahnung, ob Ihr größenwahnsinnig seid oder ich das überbescheidene Dummchen.
    Ich bin nur ein Mensch und mein Tag hat nur 24 Stunden. Ich finde es bedauerlich, wenn jeder Einsatz zugunsten einer Art oder Rasse mit einem "aber an die anderen denkst Du nicht" in den Boden gestampft wird.
    Sowas ist doch echt zum K......
    Ich zieh meine Kreise: mein Hund, Hund in der Familie, Hund im näheren Umfeld. Ja, und ich gebs zu, weiter bin ich noch nicht gekommen. Uhhh, ich hab ne Hündin aus Rumänien - hab ich deshalb das Tierleid in Europa verbessert? Nein, nicht wirklich erwähnenswert.
    Ich glaube einfach kein Mensch kann sich 100%ig so verhalten, dass er der gesamten Umwelt nicht schadet. Und ich finde es reicht wenn ich mein Möglichstes versuche.
    Aber das sieht wie bei der Box bei jedem anders aus: der Rahmen der eigenen Möglichkeiten. Und sowas sollte man dann auch akzeptieren.

    Irgendwie kommen wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner, obwohl - Mensch soll einfach Hirn benutzen, wenn er die Box einsetzt. Manche haben eins, manche nicht - das ist doch mit allem so.
    Wenn ich jetzt nachts um eins in den Urlaub fahre weil weniger Verkehr und kühl und mein Hund pennt da hinten in der Box sechs Stunden, dann tut er das eben.
    Wenn ich jeden Tag sechs Stunden in der Arbeit bin und den Hund dabei in ne Box packe kommt zu Recht das Vet-amt.
    Beide Male sitzt ein Hund sechs Stunden in einer geschlossenen Box. Und doch ist es völlig anders.....und nein, ich würde meinen eh schon morgenmuffeligen Hund unterwegs nicht alle 2 Stunden wecken und aus der Box zitieren.

    Könnte ich mir bildlich vorstellen wie das aussieht. Genauso wie als ich morgens um halb sechs im SZ mit Geschirr vor dem Körbchen stand: "Gassi". Ein müder Hund hebt kurz den Kopf, guckt mich an wie ein Auto, was sie gedacht hat möcht ich nicht wissen, rollt sich zusammen und pennt weiter....

    Jetzt mal ohne zu ulken. Ich hatte eher an das hier:
    http://www.hund-unterwegs.de/maelson-hundeb…bar-soft-kennel
    oder sowas gedacht:
    http://www.sport-conrad.com/page/product-d…90c62dcb80dc7b7
    Wobei ich sowas wie das Letzte fast bevorzugen würde. Wir wollen im Sommer ab und zu Wochenendwanderungen machen und unter freiem Himmel übernachten. Da wärs mir schon lieb, wenn Hundi einen mobilen Rückzugsort hätte.
    Ein extra Zelt für uns alle wollte ich eigentlich nicht mitschleppen....

    Lasst uns nicht auf der TS rumhacken, sonst ergreift sie die Flucht und damit ist klein Bello wirklich nicht geholfen.
    Sie ist 17 und tut ihr Bestes, vielleicht gibts auch noch n TG dazu.
    Also lasst uns versuchen ihr nahezubringen wie sie das Ding doch noch schaukeln kann.
    1. Ein Konzept erstellen.
    Ja, das meine ich echt Ernst. Wie lange für den Hund raus ist optimal, wie Sauberkeit beibringen, welche Kommandos usw. Was darf Hund, was darf er nicht.....
    Wieviel Zeit ist nötig, damit die Besis überhaupt einen Bezug aufbauen können? Vielleicht kannst Du auch nen anderen Job machen, damit das richtige Frauchen noch ne Runde mit Welpi laufen kann.
    @TE
    vielleicht weißt Du manches, sicher nicht alles. Da hilft nur lesen, lesen, lesen und nochmal lesen. Wirst Du auch brauchen zum Argumentieren: ich mache das so mit dem Hund weil..... - bei Euch funktioniert es nicht wegen......

    Der Mittelweg wäre, dass Du nicht so tust als wüßtest Du alles und im Gegenzug hören wir auf zu kritisieren, dass die Ausgangssituation nicht optimal ist.......

    Ich musst jetzt grad herzlich lachen, weil ich vor geraumer Zeit erstmal gockeln musste um überhaupt feststellen zu können, dass Frank W. nicht Frank Weißkirchen ist ;)

    meike
    Wirst sehen, die kleine Maus wird in Deinem Garten vorbeischauen. Sie taucht ja "regelmäßig" in dem Gebiet auf. Emma ist echt die Lehrmeisterin, was das "Geduld üben" angeht.... aber Ihr werdet es schaffen, wirst sehen.

    Knautschi
    das mit den Besuchern kann ich Dir mal beschreiben wie es läuft. Klingeling. Kopf hoch: Grrhrhhhh. Alles ok, ich geh zur Tür: entweder nur der Postler, der kommt nicht rein oder wirklich Besuch. Der erste ist ihr egal, beim zweiten wird sie auf den Platz geschickt. Wuff! Wuff! Grrrhh. Maul - ok, geh ich auf meinen Platz. Liegt, ist ruhig, bekommt Kauknochen.
    Besuch sitzt, wir unterhalten uns, Hund ruhig, dösen mit Ohrenradar. Besuch guckt, glotzt Hund an "Lebt der noch?". Oder mein Schwager spricht ziemlich laut und fuchtelt. Grrh! Wuff! Wuff! Aufstehversuch....nö, bleib auf Deinem Platz. Und genau an der Stelle denke ich: würde sie das Fuchteln und das Glotzen nicht bekommen, hätt ich einen dauerhaft ruhigen Hund beim Besuch. Wäre schon schön.
    Wir haben ja zwei Baustellen: die erste ist die terretoriale, die zweite: Fremde sind Ungeheuer. Von daher denke ich, es wäre gar nicht so verkehrt es zu trennen: Terretorial: 1. ich regel wer kommt + 2. Schutz vor dem Ungeheuer. Momentan läuft das irgendwie als Mischmasch: Grrh - der hat hier nichts verloren + oh mein Gott, Hilfe, der bedroht mich.

    Mit der Box ist es wie mit der Flexileine: manche nutzen sie wie eine Schleppe, trainieren den Abruf, machen Antijagd-Training und andere Hunde sind vom ersten Tag dran und lernen gar nichts anderes kennen.
    Die einen bauen einen 2,20m Zaun um ihr Grundstück, die anderen bringen ihrem Hund die magische Grenze bei.
    So ist das eigentlich mit allen Dingen, die den Hund in seiner Bewegungsfreiheit einschränken.

    Das mit den Kids kenne ich auch: das letzte Aufbäumen vor dem entgültigen k.o.

    Das ultimative Leckerlie haben wir noch nicht gefunden. Es gibt ein paar Dinge, die sie mag - aber sterben dafür würde sie nicht. Sie ist alles andere als fressgeil.