Knautschi
das mit den Besuchern kann ich Dir mal beschreiben wie es läuft. Klingeling. Kopf hoch: Grrhrhhhh. Alles ok, ich geh zur Tür: entweder nur der Postler, der kommt nicht rein oder wirklich Besuch. Der erste ist ihr egal, beim zweiten wird sie auf den Platz geschickt. Wuff! Wuff! Grrrhh. Maul - ok, geh ich auf meinen Platz. Liegt, ist ruhig, bekommt Kauknochen.
Besuch sitzt, wir unterhalten uns, Hund ruhig, dösen mit Ohrenradar. Besuch guckt, glotzt Hund an "Lebt der noch?". Oder mein Schwager spricht ziemlich laut und fuchtelt. Grrh! Wuff! Wuff! Aufstehversuch....nö, bleib auf Deinem Platz. Und genau an der Stelle denke ich: würde sie das Fuchteln und das Glotzen nicht bekommen, hätt ich einen dauerhaft ruhigen Hund beim Besuch. Wäre schon schön.
Wir haben ja zwei Baustellen: die erste ist die terretoriale, die zweite: Fremde sind Ungeheuer. Von daher denke ich, es wäre gar nicht so verkehrt es zu trennen: Terretorial: 1. ich regel wer kommt + 2. Schutz vor dem Ungeheuer. Momentan läuft das irgendwie als Mischmasch: Grrh - der hat hier nichts verloren + oh mein Gott, Hilfe, der bedroht mich.
Mit der Box ist es wie mit der Flexileine: manche nutzen sie wie eine Schleppe, trainieren den Abruf, machen Antijagd-Training und andere Hunde sind vom ersten Tag dran und lernen gar nichts anderes kennen.
Die einen bauen einen 2,20m Zaun um ihr Grundstück, die anderen bringen ihrem Hund die magische Grenze bei.
So ist das eigentlich mit allen Dingen, die den Hund in seiner Bewegungsfreiheit einschränken.
Das mit den Kids kenne ich auch: das letzte Aufbäumen vor dem entgültigen k.o.
Das ultimative Leckerlie haben wir noch nicht gefunden. Es gibt ein paar Dinge, die sie mag - aber sterben dafür würde sie nicht. Sie ist alles andere als fressgeil.