ich bin auch am überlegen - irgendwas buntes für den Sommer. Die gefallen mir ganz gut:
xxxxx boah, ich könnt mich so ärgern, das verändert sich....ahhhhh!!!
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Beiträge von lotuselise
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schnauzermädel:
Du beschreibst es ja selbst: Deine Kinder wachsen da rein. Das geht langsam - über Jahre.
Das beschreiben eigentlich alle hier, deren Kinder Kontakt zu Schlachtung haben.Auch wenn der Lehrer vorbereitet hat, das können nur wenige Stunden gewesen sein: ein Projekt.
Und von daher ist es einfach nicht in Ordnung.Ich wage zu behaupten, dass da mindestens drei Viertel der Klasse es erst mal gar nicht glauben konnten was da gleich passieren soll/wird und völlig geschockt waren.
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So ganz kann ich Deinem Gedankengang nicht folgen: PC-Games und Realität..... ne sorry..
Ich weiß worauf Du hinauswillst - aber die Zusammenhänge sind nicht bewiesen. Einzig und allein, dass für jemand, der bereits psychische Probleme hat so ein Ballerspiel der Auslöser sein könnte, das steht fest.
Umgekehrt wird sehr wohl ein Schuh draus: wenn jemand bereits psychisch angeschlagen ist und Gewalt serviert bekommt, kann er endgültig abdrehen - in welche Richtung auch immer...
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Ich sag jetzt mal die Eltern haben es gewusst.....
1. der Landwirt (Vater) hat das Tier gespendet
2. es gab eine Unterschriftensammlung bei den Kids: "der Hase soll leben"
3. Behörden und Zeitung haben davon erfahren.Das Projekt an sich find ich gar nicht so übel.
1. einen lebenden Hasen
2. einen geschlachteten Hasen ohne Fell, vielleicht ne Jacke mit Hasenfellkragen daneben
3. Hasenkeulen aus dem TK-FachAlles schön in einer Reihe aufgeführt. Hätte alles verdeutlicht was man bezwecken wollte. Wäre völlig ausreichend gewesen.
Muss ein Kind sehen wie man einen Hasen mit nem Hammer erschlägt? Noch toller für die Kindern, deren Eltern Metzger sind: das sind jetzt Kinder mit Hammer-Unmenschen-Eltern.
Man sollte einen Gedanken auch mal zu Ende denken.....
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Ich find die Aktion unter aller Kanone. Das geht gar nicht.
Man sollte den Kindern auch die Möglichkeit geben sich an die Dinge heranzutasten. Sowas muss nicht mit dem Holzhammer passieren. Niemand weiß was jedes einzelne Kind an "Vorwissen" mitbringt.
Das geht über:
- am Kälbchen-Iglu vorbeigehen und bemerken: ich ess keine Kalbsleberwurst mehr
- eine Schlachterei besuchen, in der man Körper erkennen kann und daraus entstehen Fleisch und Wurst
Das dürfte doch eigentlich für die Kindheit langen bis man sich später darüber bewusst wird über den Zusammenhang des Tötens und Essens.Noch schwieriger ist es bei einem Hasen, ausgerechnet eine Tierart, bei dem die Nutztier/Haustier-Zuordnung nicht gegeben ist. Für diejenigen hier, die z.B. nur Biofleisch essen: Ihr werdet wahrscheinlich keine Ups-Würfe heraufbeschwören, damit die nächsten 10 Sonntage der Braten gesichert ist.
Merkwürdig auch der Aufhänger: Essensbeschaffung in der Steinzeit. Das findet Ihr nicht schlimm? Mein Sohn geht in den Ethikunterricht und wenn dort die Tradition des Schächtens, im Klassenzimmer in so einer Form erläutert werden würde, dann ginge ich auf die Barrikaden.
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Ja, kann ich schon verstehen. Wenn man eine Vorsortierung betreibt, die heißt: mein Hund soll keine Rasse enthalten, die für ihren Jagdtrieb bekannt ist....
- dann wirds schonmal schwierig bei der Vermittlung der Mischlinge, insbesondere aus dem Auslands-TS, wo der ganze Straßen-Gen-Pool in einem Hund vereinigt ist. Diese Ü-Eier hätten dann keine Chance mehr. Egal obs in Spanien der Podenco oder in der Türkei der Saluki ist.....
Ich merk ja selbst wie ich manchmal an meine Grenzen komme. Wir sind den ganzen Winter durch die Wälder gelaufen. Großer Vorteil: ich seh die Spuren. Da wurde geschnüffelt und gemacht, aber sie war immer ansprechbar.
Wildsichtung am Waldrand. Ich kann sie mittlerweile lesen und rechtzeitig stoppen. Meine Augen: Waldrandscanner.Und neulich trotzdem wieder mal voll daneben. Meine Freundin musste mal und hat sich ins Gebüsch verzogen, wir standen auf dem Feld davor. Plötzlich schießt ein Reh raus, genau an uns vorbei und meine Hündin ca. 100m hinterher bis sie endlich auf mein Schreien gehört hat. Das war Bockmist und geht gar nicht.
Tja, das Ergebnis für mich: wenn etwas direkt vor unserer Nase vorbei rennt, dann funktioniert der Abruf nicht so wie er soll. Noch toller - ich weiß gar nicht wie ich das üben soll, außer mit Impulskontrolle allgemein...... -
Podenca
Reg Dich doch nicht so auf. Du bist doch keinen mm von uns entfernt.Du weißt wo es geht und wo nicht. Also beschäftigst Du Dich auch mit dem Thema "Freilauf". Und Du bietest ne Menge an Alternativen an.
Solche Leute wie Dich mein ich z.B. gar nicht. Aber der Winter und die Regentage zeigen es einem ganz deutlich: es gibt genügend HH, die siehst Du während der Zeit nicht ein einziges Mal draußen. Warum? Hund hat Garten und das langt, da kann er ja laufen.
Und ich glaub nicht, dass diese Menschen beim Thema Offline bei schönem Wetter ne andere Einstellung haben.Hund hat ja immer noch einen Garten, wozu soll ich mir das andere Gedöns antun?
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Maanu
Die Zitatfunktion ist schon etwas geniales. Damit kann man es fast so stehen lassen als hätte ich geschrieben:
"Macht mal alle Eure Hunde einfach los und dann gucken wir wer wieder lebend zurückkommt"So war es nicht gemeint und ich denke das weißt Du genau. Ich kenn genügend Hunde da ist Offline gar kein Thema - ganz einfach weil es von Anfang an immer so war: Freilauf im Garten, draußen an der Flexi. Und ich möchte wetten auch Du kennst solche Hunde und ihre Halter.
Auch Freilauf kann man üben. Unser erster war auf dem Sportplatz und da ist ein Zaun außen rum. Wenn ich da schon merke. Katze gesehen, nimmt mich gar nicht mehr wahr oder ich rufe und Hund überhört das einfach, dann hab ich den Spiegel, weil ich weiß draußen wird das nicht anders sein. Dann müssen wir halt noch üben und arbeiten.
Das Du Dich gleich angegriffen fühlst, warum auch immer. Ja, es ist ein Bild des Erziehungsstandes oder zu was würdest Du denn Impulskontrolle und Antijagdtraining zuordnen, wenn nicht zur Erziehung?
Wenn Du das komplette Programm durch hast und der Hund ist immer noch nicht kontrollierbar bei Wildsichtungen. Sowas mag es ja geben. Dann ist das halt so, gut.
Aber dann hast Du einen langen Weg hinter Dir. Wozu? Hättest es ja viel einfacher haben können wie oben beschrieben: Freilauf im Garten, draußen an der Flexi oder Schlepp. Fertig.
Und genau das meinte ich mit Lebenseinstellung. Bist Du damit zufrieden mit der bequemen Variante als Grundeinstellung oder gehst Du einen Weg und versuchst Dein aller bestes? Woher kommt der Wunsch es dem Hund zu ermöglichen? Warum haben manche Leute das Bedürfnis erst gar nicht?
Das dieser Wunsch rein vom Gedanken "artgerecht" aus den Köpfen kommt, das glaub ich nicht. Er kommt doch wohl eher öfter aus dem Bauch, dort wo auch "das gefärbte Futter sieht so lecker aus und riecht so gut" wohnt.
Von diesem Ort kommt der Wunsch so viele Freiheiten zu ermöglichen und dass das nicht neben einer AB ausprobiert wird, dafür haben wir ja noch das Hirn..... -
Gut, aber wie sollte denn so ein Gesetz aussehen?
Hier gab es Beispiele mit an der Heizung anbinden, in die Box sperren bis Hund einkotet, ins tageslichtlose Gäste-WC stecken.
Jetzt hängt jemanden irgend ein anderer beim Vet-Amt hin aus Mißgunst.Dann bekommt man entsprechend Besuch vom Mitarbeiter. Die Autobox steht in der Ecke weil sie da ihren Platz hat wenn das Auto z.B. vom Partner genutzt wird. Man hat ein Mini-Gästeklo, einen Röhrenheizkörper.
Dann ist der Hund weg - bei einem entsprechend formulierten Gesetz.... -
Nun ja, aber mal ehrlich: wieviele Hunderassen würden denn noch als Familienhund übrig bleiben? Die meisten Rassen hatten mal ihr Arbeitsgebiet.
Freilauf find ich wichtig. Ist für mich sowas wie das Spiegelbild des Erziehungsstandes. Ein gnadenloses Feedback.
Klar könnte man sich drum rummogeln mit Dauerflexi etc.Aber eigentlich ist das langweilig.
Ist vielleicht sowas wie ne Lebenseinstellung: man muss jemand loslassen um rauszufinden ob er zu einem zurückkommt....Ja und dann gibts natürlich noch die Schlepp. Wenn man hier bei uns ganz genau hinschaut ist entweder:
- Leinenpflicht
- Jagdgebiet / Wildfütterung
- Naturschutz
- AgrarflächeBei den ersten dreien kann man satt zahlen wenn einen jemand hinhängt. Auf Schleppe wird durchweg positiv reagiert, höchstens mit einem "mei ist die Leine lang".
Dann gibt es bei uns noch eine Situation wo ich die Schleppe nutz: wenn ich gemeinsam mit ihrem besten Hundekumpel unterwegs bin. Das ist dann so wie: "Wir sind jung, wir sind wild, lassen wir´s krachen". Dann kommt meine eben an die Schleppe, was ihr Kumpel mit doof schauen und "allein trau ich mich dann nicht" quittiert. Passt doch.