Mal ganz ehrlich - und PuWo hin oder her.... ich glaub erstmal gar nichts von der Geschichte.
OK, es ist richtig, dass es solche Hybriden gibt. Dazu hätte ich allerdings erstmal eine Frage zum "Verpaaren".
Was heißt denn genau "man hat sie verpaart"? Kuh und Bulle werden auch verpaart - aber die meisten von ihnen, wenn die Sex haben, dann der Bulle in der Rinderbesamung und die Kuh beim Tierarzt. Was ist da also dran?
Dann die nächste Frage, auch beim PuWo zu lesen. Es wurde ein Szenario festgelegt, bei dem für den Rüden nur noch zur Auswahl stand: die Hündin oder gar keine Nachkommen. Ist die denn gegeben bei einem freilebenden Wolf?
Ist der auch noch an ner "doofen", domestizierten Hündin interessiert wenn er die Wahl hat?
Find ich allgemein ne interessante Frage, die mich auch beschäftigt hat als es hieß, dass Wölfe wieder in heimischen Wäldern angesiedelt werden; dackelt der dann einer läufigen Hündin hinterher?
Ist es nicht so, dass Herdenschutzhunde die Herde z.B. Schafe / Lämmer u.a. genau vor den Wölfen schützen soll?
Wie kann das eine funktionieren, wenn andererseits mein HSH bei der nächsten Gelegenheit mit dem Wolf/der Wölfin durchbrennt?
Wer hat denn überhaupt was gesehen? Ok, da gibt es Wölfe und die schleichen rum. Ob das jetzt ist, weil der Biomüll oder die Küche riechen oder an der läufigen Hündin liegt, wer weiß denn das? Und wenn man es genau weiß - bitte wer wäre so blöd und guckt am Fenster zu wie der Wolf auf die Hündin springt? Denn Wölfe sind eigentlich scheu - nicht so wie unsere exhibitionistischen Hunde, die ihre Paarung auch auf der Hundespielwiese vollziehen würden.
Alles in allem: ich glaub da will sich jemand nur wichtig machen, sonst gar nichts. Kann ja auch von Vorteil sein, wenn man den Leuten erzählen kann, dass eine gefährliche Wolf/Hund-Mischung über den Hof wacht und der Erzeuger von den Welpen nicht der "Lammfromm-Dödel" von nebenan war.
Aus diesen Gründen bleib ich erstmal gaaaaanz entspannt 