Beiträge von lotuselise

    Wenns dann mal mit den Argumenten getan wäre - das wär ja schön.
    Aber da bleibt immer noch einer übrig um den es eigentlich geht: u.U. ein Wolf/Hund-Wuffel.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich die Argumente nicht so dolle interessieren. Sie hat sich entschieden ihn aufzunehmen, trotz Kinder im Haus, ohne sich richtig zu informieren und jetzt muss sie die Suppe auch auslöffeln.

    Was im Klartext heißt: erstmal rausfinden (Gentest???), ob Papa wirklich ein Wolf war. Ohne das geht es gar nicht, klarzustellen, dass man erstmal feststellt, mit was man es zu tun hat.

    Und dann entscheidet es sich: entweder sie hat einem 08/15 stinknormal-Welpen das Leben gerettet und hat einen Hund wie wir hier alle, oder sie hat tatsächlich ein Hybridenproblem.

    Mit dem wirds dann nicht so einfach einen Platz zu suchen bei "Rassehund in Not". Ich weiß nicht mal, ob man den so einfach in ein Hybridenrudel integrieren kann, ob der akzeptiert wird. Wann das geht etc.

    Da steckt jetzt erstmal ne Menge Energie und auch ein wenig Geld dahinter - falls sie sich für den einfachsten Weg entscheidet: aggressiver Hund = Spritze, dann wäre das ein Mensch, den ich nicht mal mehr mit dem Hintern anschauen würde......

    Dazu hab ich nichts gefunden. Wir haben halt die Brut- und Setzzeit in den Naturschutzgebieten und das Bauernwiesenverbot ab 01.04.
    Es ist eigentlich ganz entspannt hier: Wenn da irgendwo ein Leinenzwang-Schild steht, dann steht i.d.Regel auch der Grund dabei: Naturschutz oder Jagdgebiet.
    Im Grunde kannst Du Deinen Hund überall frei laufen lassen und einfach darauf achten, dass er sich an die Regeln hält, die auch für Dich gelten: man latscht halt nicht querfeldein im Naturschutzgebiet oder über eine nicht gemähte Bauernwiese. Gilt für Dich und gilt für den Hund. Fertig.
    Im Wald bzw. Jagdgebiet weißt Du ja selbst: ein Hund, der hetzt, darf erschossen werden. Jetzt kannst Du selbst entscheiden: ist Dein Hund abrufbar oder nicht? Dementsprechend sicherst Du ihn oder nicht.
    Begegnen Dir Bauer oder Förster, ruf den Hund ab, geh zur Seite, lass ihn absitzen. Dann bekommst Du entweder einen Gruß oder das Fenster geht runter und es kommt ein "aber eigentlich herrscht hier Leinenpflicht" und das wars.
    Leinenpflicht ist bei uns nicht wie in den Großstädten. Auch eine Schlepp mit 10 m ist eine Leine - man beschränkt sich darauf, worum es geht, nämlich dass der Hund halt abgesichert sein sollte.
    Ordnungshüter wie in den Großstädten gibts hier nicht. Wir haben zwar ein Ordnungsamt, aber kein Personal.
    Höchstens eine privatisierte Knöllchen-Schreiber-Firma bei Parkverbotsverstößen. Bei allem anderen ist die Polizei zuständig.
    Hier ist es, im Gegensatz was man hier oft liest, noch wirklich entspannt und man appelliert an den Verstand der Leute....
    Wichtig ist nur die Haufen einzusammeln, darauf wird geachtet....
    Wegen dem Riedboden: Den kenn ich nicht, aber allgemein: alles, was als MTB-Strecke bekannt und beliebt ist, sollte man am WE meiden, da wirst Du nicht froh. Aber es gibt hier mittlerweile viele Forstwege, wo man auch unterwegs sein kann...

    Ah ja, noch was, bei uns gibt es eigentlich keine Hundefreilaufflächen.
    Wozu auch? Egal in welche Himmelsrichtung Du läufst, innerhalb von 10 bis 15 Minuten bist Du aus dem Ort draußen und stehst im Grünen.
    Mittenwald hat 7530 Einwohner ;)

    Hier hast Du noch einen Ortsplan, den man auch downloaden kann:
    http://www.mittenwald.de/index.shtml?m_ortsplananreise

    Und wenn Du mal keine Lust zum Kraxeln hast und Dir die Berge ein wenig zu nah auf den Pelz rücken - einfach mal nach Murnau rein fahren......

    Solltet Ihr mit dem Zug hinfahren wollen, gibts ein besonderes Ticket bei uns: das Werdenfels-Ticket. Die Bahnverbindung ist stündlich....

    Walter, ist Dir eigentlich aufgefallen, dass Deine Frühstücksgespräche immer kürzer werden?

    So von weit über 50 Zeilen auf knapp über 20?
    Das ist sowas wie Dein hauseigener Adventskalender bis die Hündin einzieht ;)

    Ich will Dir ja Dein letztes Frühstücksgespräch nicht klauen, aber das wird der Zweizeiler sein:

    Frühstück Nr. XY
    Ich hol sie nachher ab.
    Aha, dann weiß ich Bescheid :D

    Das ist ganz einfach: dort wo keine Leinenzwangschild steht :D
    Und wenn da eins steht, dann solltest den Hund fix an die Leine packen wenn Förster oder Bauer auftauchen.
    Wenn Du es nicht rechtzeitig schaffst, dann bekommst Du halt einen Text, aber das wars dann auch.

    zur Info: Bei uns im Landkreis wurde das Hundebadeverbot an Seen aufgehoben. Sollten da noch Schilder rumstehen - braucht Dich nicht zu interessieren, ist aufgehoben.

    Ansonsten: viel Spaß in "Middlewood"

    Zitat

    Fasse hier nochmal kurz zusammen:ich wollte hier sicher keine "Spinne in der Yuccapalme"geschichte lostreten,wer das nicht glauben möchte,muss es auch nicht..Die Gegend wo die Hündin lebt ist sehr ländlich und es laufen in Polen schon mal wölfe durch wohngebiete.läufige hündinnen findet ein wolfsrüde sicher auch nicht unattraktiv!!

    meine freundin hat die welpen gesehen,als sie erst ein paar tage alt waren:da hier ja gemutmasst wurde,der besitzer hätte die gleich getötet,blabla...er hatte ja genau das vor.wenn die familien sich aber kennen,warum hätte er dann nicht jmd.erzählen sollen,was passiert ist?vielleicht hat er nur diesen einen welpen am leben gelassen,weil sie gesagt hat,sie nimmt ihn?also,weder meine freundin noch ich gehören zu leuten,die geschichten erfinden um sich wichtig zu machen!ich wollte lediglich meine freundin auf die gefahr eines solchen tieres,wenn es geschlechtsreif wird aufmerksam machen und habe gehofft,dass viele hier das genauso sehen damit sie das einsieht und den "wolf"artgerecht unterbringt,wenn die die antworten hier liest!!
    ich danke den leuten die sachlich geblieben sind,über den rest,der meint man denke sich sowas aus,kann ich nur den kopf schütteln :rollsmile:

    Warum bist Du denn gleich so angefressen?
    Es bleibt wie es ist um mal Deine Fakten zusammenzufassen.
    Es schlich ein Wolf rum - ok, akzeptiert
    die Hündin war läufig - auch akzeptiert
    es wurde ein Deckakt beobachtet - jap
    es gab Welpen - ohne Zweifel

    So, und genau an der Stelle frage ich Dich jetzt: man ist so nah dran, dass man den Deckakt beobachten kann und genau sieht, dass da eine Wolf / Hundepaarung im Gange ist und macht was? Nix.

    Es wurde einem nur erzählt, dass die eigene Hündin von einem Wolf gedeckt wurde, sie ist tatsächlich trächtig und man macht was? Wieder nix.

    Man tötet alle Welpen außer einen "weil den jemand nehmen würde"? Was ist denn das für ne Einstellung? Entweder ich lass alle einschläfern weil da eben nichts "brauchbares" dabei rauskommt oder keinen.

    Was steckt denn da dahinter genau einen leben zu lassen? Neugier? Mal sehen wie der wird? Wie spannend!

    Was genau sollte man an dieser halbherzigen, egoistischen Geschichte jetzt gut finden? Das einer überlebt hat weil sich irgendwer das Zusammenleben mit einem Wolfshybriden zutraut?

    Nö sorry - find ich einfach nur ätzend

    Hmhh, "aus der Situation rausnehmen" heißt für mich eigentlich nicht meine arme Unsicherheitswurst vor dem Ungetüm zu retten, sondern ihr in dem Moment aktiv einen Weg zu veranschaulichen und der heißt: "Wir gehen".

    Oder eben "wir setzen uns erstmal hin, kommen zur Ruhe und beobachten", kein Grund zur Aufregung.

    Es gibt schon einen Unterschied in ihren Reaktionen. Die eine ist eher ein "Au Backe, was kommt da?", die andere ein "boah Hilfe, mach das weg aber schnell!!!!".

    Die erste kann man aussitzen, die zweite nicht. Je nach ihrer Reaktion wähle ich den Weg.