Beiträge von lotuselise

    Hmmh, aus ethisch-moralischer Sicht kann man erst mal nur dagegen sein weil die Hunde das mit dem Leben bezahlen was wir Menschen verbockt haben.

    Und dann gibt es die Einzelschicksale: verwurmte, offene Verletzungen, schief zusammengewachsene Brüche, Entstellungen durch Gewalteinwirkung, Verkrüppelungen....

    und da denke ich, wäre die Erlösung doch manchmal sinnvoll. Wichtig ist für mich das würdige Sterben mit Achtung vor der Kreatur. Selbst davon ist man teilweise meilenweit entfernt.

    Die letzte, richtig leckere "Henkersmahlzeit" mit der LMAA-Dosis drin und anschließend die sanfte Spritze in der richtigen Dosierung.

    Wenigstens wäre diese Achtung und Würde schon mal ein Schritt in die richtige Richtung im Umgang mit Tieren allgemein.

    Ein erster, wohlgemerkt - eine Dauerlösung sicherlich nicht.

    Na toll,
    ich war selbst so blöd und hab beim Abbau von Schwerlastregalen in der Arbeit geholfen - mir dabei nen Wirbel quergestellt.

    Die Folgen: Dauerschmerzen in der Schulter, Einschlafen des Armes, fühlt sich teilweise an als hätte man nen Tennisarm, Sehenscheidenentzündung oder sich den "Stromknöchel" hinten am Ellenbogen angeschlagen.....

    Wer einmal so etwas "genossen" hat, wird nie auf die schwachsinnige Idee kommen auf nem Hund zu reiten.

    Und das Schlimme dabei ist noch nicht mal der Schmerz, den kann man relativ gut handeln - das Schlimme ist die Dauer und die Anzahl an Massagen bis man den Mist wieder los wird.....

    Ich habs bis jetzt innerhalb eines halben Jahres nicht geschafft - sowas wünscht man keinem Hund...

    Ich versteh irgendwie beide Seiten.
    Aber ich denke auch die ganze Vermittlungsgeschichte hat was mit Ehrlichkeit auf beiden Seiten zu tun.
    Es ist ein schwieriges Thema.

    Wir sind hier immer noch eigentlich in dem Hund aus dem Auslands-TS-Vermittlungs-Thread.
    Und hier ist zusammengefasst folgendes passiert wenn man das mal als "Vermittlungsgespräch" betrachten würd. Hierbei geben wir den kritischen Äußerern mal den TS-Part und lassen die andere Seite der TEin:

    TE/TS:Es kommt jemand und will einen bestimmten Hund.
    TE:Zuerst werden die eigenen Erwartungen formuliert.
    TS:Diese werden kritisch hinterfragt.
    TE:Zum Schluß wird das Blaue vom Himmel herunterversprochen.

    So, und jetzt sitzen wir hier in der Rolle des TS und überlegen, machen wir oder nicht?
    Wir haben die Auswahl: vertrauen wir auf die Aussage, das wirklich alles versucht wird (evtl. mit Trainer) damit es im neuen Zuhause klappt....

    oder

    gehen wir den sicheren Weg und lehnen ab, da uns die "Bewerberin" zu unsicher ist und sich evtl. selbst überschätzt?

    Ich glaube ich würde tatsächlich den Weg wählen und erst mal austesten wie Ernst das gemeint ist und wie die Leute bereit sind für ihren "Traumhund" zu kämpfen, der hier in meiner Obhut sitzt.

    Deshalb würde ich als Bewerber auch die Sache mit der Patenschaft anbieten. Ich zeige, dass ich es Ernst meine. Ich zeige, dass ich auch durchhalten kann. Ich zeige, dass ich die finanziellen Möglichkeiten bringe. Ich bin da als Gassigeher.

    Wenn ich als TS merken würde, dass jemand so handelt und mir das obige ins Gesicht sagt, dass es so sein wird. Das es dem anderen wirklich um das Wohl des Hundes geht und derjenige einigermaßen hartnäckig bleibt, dann wäre der Hund wahrscheinlich innerhalb von ein, zwei Monaten vermittelt. Egal ob runder Bauch oder Kleinkinder.

    Als Bewerber hätte man in der Zeit nichts verloren. Man gewöhnt sich aneinander. Patengeld oder Futterkosten - ist doch egal.

    Und am Ende hätte man seinen Traumhund oder man hätte ihn nicht, aber wenigstens etwas Gutes für den TS getan. Damit könnte ich leben - egal in welcher der beiden Positionen.

    Wenn aber jemand gleich aufgibt nach einer 08/15-Absage, dann war entweder der Hund nicht so wichtig oder er hat keinen Kämpfergeist (den man braucht wenns Probleme gibt).

    Von daher - manchmal muss man um die Dinge kämpfen, die einem wichtig sind......
    und man wird es tun - wenn sie einem wichtig sind......

    Walter, bist Du das, der da durch die Wohnung schleicht??

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    Ich glaub Du solltest mal wieder was Essen, nach so langer Zeit ohne Frühstück! ;)

    Ich lass meine Hündin schon warten, aber ich hab sie dabei im Blick.

    Speziell beim Metzger finde ich es ziemlich gut, weil da der Eingangsbereich eine Nische hat, wo sie geschützt sitzen kann, Passanten zwar beobachten, aber der Fußgängerdurchlauf nicht mit ihr in Kontakt kommt.

    Mulmig ist ihr, das weiß ich - sie ist indirekt alleine mit Fremden. Aber - und das weiß sie: anschließend gibts die weltbeste Belohnung überhaupt, 4 Stückchen Rindsgulasch extra klein geschnitten.

    Außerdem kann ich jederzeit kurz den Laden verlassen und zu ihr gehen. Das mach ich wenns warm ist. Denn bleib heißt bleib und nicht halber Hund in der Metzgerei (Sie kann ein Stück reingehen, weil ich sie an der anderen Hälfte der verschlossenen Eingangstür anbinde.

    Auch das Anbindethema ist so ein Thema, wo ich finde, es gibt kein eindeutiges immer ja oder immer nein. Es kommt auf die Situation an.... wie bei den meisten Dingen halt auch..

    So unfair es auchfür den Betroffenen sich anfühlen mag.

    Wie wird ein Tierheim entscheiden?
    1. Kriterium ist die Nachfrage nach dem Hund, denke ich.
    Hat man eine Auswahl an Interessenten, dann kann man die eigenen Kriterien enger stecken. Als Schwangere, willkommen in einem neuen Lebensabschnitt. Die selben Kriterien werden Dich ab Geburt des Kindes z.B. bei Vorstellungsgesprächen verfolgen - ist so.
    2. Kriterium sind immer die Erfahrungen
    Wenn der x-te Hund gerade abgegeben wurde, weil jemand schwanger wurde. Das wird auch die TH-Mitarbeiter prägen.
    Auch ich frage hier an der Stelle: warum gerade jetzt und schwanger? Hat man da nicht noch Zeit erst einmal abzuwarten wie man mit den Anforderungen eines Neugeborenen zurecht kommt?
    Und damit sind wir beim nächsten Punkt:
    3. Kriterium der Beständigkeit der Vermittlung
    Niemand weiß, ob die Familie tatsächlich der "Doppelbelastung" Neugeborenes und TS-Hund gewachsen ist. Mal ganz ehrlich, auch die Bewerber wissen es nicht. Ein guter Wille heißt nicht, dass es dann nicht doch scheitert.
    Bevor dann der Hund innerhalb von einem halben Jahr wieder zurück kommt, würde ich auch dafür entscheiden, lieber noch ein halbes Jahr zu warten.
    Das einzige Entgegenkommen von mir als TH wäre daher eine Patenschaft und Reservierung für diese Dauer.

    Ich weiß, das klingt hart - aber man muss den Leuten im TS auch zugestehen, dass sie Erlebtes und Erfahrungen prägen wie bei jedem anderen Menschen auch.

    Hallo,

    mal eine rechtliche Frage zur Hundesteuer.
    Ich habe zwei Hunde:
    1. hier an meinem gewöhnlichen Wohnsitz gemeldet
    2. mein Eigentum, aber im Tierheim an einem anderen Ort.

    Wo melde ich den zweiten Hund an? Ist das dann mein Zweithund hier am Ort oder ein zweiter "Ersthund" an dem Ort, wo er lebt, ich aber keinen Wohnsitz habe?

    (Bitte beantwortet die Frage nach den Fakten. Ich werde mich nicht rechtfertigen über die Umstände hier im Forum.)
    Danke Euch

    Oh je, immer noch nicht Zuhause.
    Aber mir fällt gerade noch was ein. Irgendwo hab ich irgendwann mal gelesen, dass, ich glaube USA war es, vermisste Kinder auf Milchpackungen gedruckt werden.
    Ob es wohl möglich wäre irgend ein regionales Geschäft dazu zu bewegen, z.B. auf Plastiktüten die Vermisstenanzeige von Emma zu drucken?
    Beim Aufhängen einfach aufpassen, dass es zwar sichtbar, aber nicht öffentlich ist. Weiß z.B. nicht, ob bei Euch die Busse privatisiert sind, die Bahn ist es auch. Geschäfte genauso.
    Ich weiß, es ist blöd. Aber die Dönerbude ist halt dann der bessere Platz als der Laternenpfahl direkt daneben.
    Ihr habt jetzt schon so viel geschafft, lasst Euch doch nicht von irgendwelchen Paragraphenreitern entmutigen :gut:
    LG Petra